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1. Weltturnier der Olympiaqualifikation in Ulan Bator (MGL)

Foto: UWW3. Kampftag / Zusammenfassung

Ulan Bator – Die Athleten des Deutschen Ringer- Bundes brachten ein Olympiaticket vom 1. Weltturnier aus Ulan Bator (MGL) wieder mit nach Hause. Es ist die 5. Olympiafahrkarte insgesamt, die Luisa Niemesch (58 kg/SV Weingarten) im Reich des Dschingis Khan erkämpfte. Das es am Ende Silber wurde, darüber dürfte sich der Ärger in Grenzen halten, denn mit dem Einzug ins Finale, hatte die Weingartenerin auch die Fahrkarte nach Rio 2016 sicher.

von  Jörg Richter

Am letzten Kampftag wollten die deutschen Freistilspezialisten um Bundestrainer Sven Thiele endlich den ersten Startplatz für Rio erkämpfen. Doch Samet Dülger (ASV Nendingen) unterlag im Achtelfinale gegen den Koreaner Seungchung Lee, der jedoch eine Runde später selbst unterlag. Damit war das Aus für den Samet Dülger besiegelt.

Auch Georg Harth (74 kg/SV Weingarten) stieg im Achtelfinale ins Turnier ein, wo er Chongyao Zhang (CHN) bezwang. Im Viertelfinale verlor Harth gegen den Bulgaren Georgi Ivanov klar mit 0:6 Punkten. Ivanov kämpfte sich ins Finale und so stand Georg Harth in der Hoffnungsrunde. Dort allerdings fand er gegen Evgheni Nedealco (MDA) überhaupt nicht in den Kampf und blieb beim 0:14 chancenlos.

Sieg und Niederlage gab es für Michael Kaufmehl (86 kg/KSV Ispringen), der gegen Bokhodur Kodirov (TJK) gewann, jedoch Tamerlan Tagziev (CAN) mit 6:8 Zählern knapp unterlag. Auch der Kanadier verpasste das Finale, so das dem deutschen Ringer ein erneutes Eingreifen über die Hoffnungsrunde verwehrt blieb.

Einen starken Eindruck hinterließ in Ulan Bator Gennadij Cudinovic (97 kg/KSV Köllerbach), der im Qualifikationskampf Arjung Singh Gill (CAN) mit 2:0 Wertungspunkten bezwang. Im Achtelfinale wieß der Saarländer, der im Leistungszentrum Saarbrücken von Andry Shyyka trainiert wird, Satywart Kadian (IND) mit 5:4 Punkten in die Schranken. Gegen den Lokalmatadoren Khuderbulga Dorjkhand, dem die vielen euphorischen Zuschauer zusätzlich den Rücken stärkten, musste Cudinovic im Viertelfinale antreten. Der Schützling von Sven Thiele unterlag nach großem Kampf mit 1:3 Punkten und schied aus, da der Mongole seinen Halbfinalkampf gegen Magomed Ibragimov (UZB) verlor.

Sven Thiele ließ das leichteste und schwerste Limit in Ulan Bator unbesetzt. In der Gewichtsklasse bis 57 kg schonte er Marcel Ewald (KSV Ispringen) eine Woche nach absolvierten Europaturnier in Zrenjanin (SRB), für den letzten Anlauf zu einer Olympiafahrkarte, dem 2. Weltturnier, dass vom 6.-8. Mai in Istanbul (TUR) ausgetragen wird. Auch auf den Einsatz von Schwergewichtler Nick Matuhin (1. Luckenwalder SC) musste krankheitsbedingt verzichtet werden. Auch hier hofft Sven Thiele, dass Matuhin bis zum 2. Welttunier wieder fit genug ist, so dass er in die Kämpfe um ein Olympiaticket eingreifen kann. Vor vier Jahren holte der Luckenwalder just beim letzten Qualifikation die Fahrkarte nach London 2012.

Gleich am ersten Kampftag von Ulan Bator scheiterten die beiden Griechisch-Römisch-Spezialisten Pascal Eisele (75 kg/SV Fahrenbach) und Ramsir Azizsir (85 kg/ASV Hof) knapp an den Qualifikationshürden. Pascal Eisele unterlag im Viertelfinale, arbeitete sich jedoch über die Hoffnungsrunde wieder heran und holte sich Bronze. Allerdings stand der Europameister von Riga 2016 im Ausscheidungskampf um das 3. Olympiaticket dem Weltklasseringer Arsen Julfalakyan (ARM) gegenüber, der gegen Eisele nichts anbrennen ließ.

Ramsin Azizsir kämpfte sich mit großartiger Leistung ins Halbfinale. Auf den Weg dorthin warf er gar den Weltmeister von 2014 Melonin Noumonvi (FRA) aus dem Rennen. Doch im Halbfinale musste der Hofer nach einer komfortablen 4:0-Führung noch eine klare Niederlage hinnehmen und stand damit im Kampf um Bronze. Doch auch diese Möglichkeit, über Bronze- und das Ausringen der beiden Drittplatzierten um das dritte Olympiaticket verpasste Ramsin Azizsir, denn er verlor das kleine Finale denkbar knapp und kam damit über Rang 5 nicht hinaus.

 

Statistik 1. Weltturnier in Ulan Bator; Freistil

57 kg

  1. Ivan GUIDEA (ROM)
  2. Mirjalal HASAN-ZADA (AZE)
  3. Sandeep TOMAR (IND)

65 kg

  1. Adam BATIROV (BRN)
  2. Zurabi IAKOBISHVILI (GEO)
  3. Yakup GOR (TUR)

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  1. Samet Dülger (GER/ASV Nendingen)

 

74 kg

  1. Soner DEMIRTAS (TUR)
  2. Georgi Ivanov (BUL)
  3. Evgheni NEDEALCO (MDA)

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  1. Georg Harth (GER/SV Weingarten)

 

86 kg

  1. J’Den Michael Tbory COX (USA)
  2. Pedro Francisco CEBALLOS FUENTES (VEN)
  3. Zbigniew Mateusz BARANOWSKI (POL)

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  1. Michael Kaufmehl (GER/KSV Ispringen)

 

97 kg

  1. Georgii KETOEV (ARM)
  2. Magomed Idrisovitch IBRAGIMOV (UZB)
  3. Nicolai CEBAN (MDA)

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  1. Gennadij Cudinovoc (GER/KSV Köllerbach)

 

125 kg

  1. Zhiwei DENG (CHN)
  2. Daniel LIGETI (HUN)
  3. Robert BARAN (POL)

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Niemesch löst Olympia-Ticket

Foto: dpa Picture-Alliance GmbH

Ulan Bator – Beim 1. Weltturnier der laufenden Olympia-Qualifikation der Ringer in Ulan Bator (MGL) hat Luisa Niemesch (58 kg/SV Weingarten) das insgesamt 5. Olympiaticket für den Deutschen Ringer- Bund erkämpft.

von Jörg Richter

Im Achtelfinale bezwang Luisa Niemesch die Kasachin Ayaulim Kassymova mit 8:1 Punkten, im Viertelfinale konnte sich die DRB-Ringerin aus Nordbaden mit technischer Überlegenheit (11:0) gegen Virginia Fernandez (VEN) durchsetzen.

Den Halbfinalkampf gewann Luisa Niemesch gegen die 31-jährige Natalia Golts (RUS), die schon zahlreiche Titel und Medaillen bei Welt und Europameisterschaften gewinnen konnte, mit 5:4. Dabei machte die DRB-Ringerin einen 0:4-Rückstand aus den ersten Kampfminuten wett.

Im Finale steht Luisa Niemesch, Lisette Cantero (ECU) gegenüber. Doch mit dem Finaleinzug hat die deutsche Ringerin das Ticket nach Rio bereits erkämpft.Buy Kicks | Air Jordan Release Dates 2021 + 2022 Updated , Gov

Olympia-Qualifikation in Zrenjanin Tag 2

Zrenjanin – Am zweiten Wettkampftag der Olympia-Qualifikationswettkämpfe in Zrenjanin (SRB) konnte keiner der deutschen Athleten eine Fahrkarte nach Rio lösen. Dennoch waren Luisa Niemesch (58 kg/SV Weingarten) und Denis Kudla (85 kg/GR/VfK Schifferstadt) ganz nah dran; stießen bis ins Halbfinale vor, unterlagen dort und verpassten das Olympiaticket damit denkbar knapp.

von Jörg Richter
Luisa Niemesch schulterte im Viertelfinale Karima Ramis (ESP), unterlag im Halbfinale jedoch Mimi Hristova (BUL), gegen die sie erst kürzlich bei den Europameisterschaften 2016 in Riga (LAT) das kleine Finale um Bronze verloren hatte. Damit hatte Luisa Niemesch das Finale verfehlt – und auch das Olympiaticket, die DRB-Starterin stand aber im kleinen Finale um Bronze. Auch da fand die Weingartenerin, in Grace Bullen (NOR) ihre Meisterin, wenngleich das Ergebnis mit 2:4 recht knapp ausfiel. Luisa Niemesch beendete das Turnier auf Rang 5 in der Ergebnisliste.

Beim Europaturnier in Zrenjanin  werden nur an die beiden Finalisten jeder Gewichtsklasse mit jeweils einem Olympiaticket ausgestattet, so stand Griechisch-römisch-Spezialist  Denis Kudla (VfK Schifferstadt) nach starker Vorrundenleistung mit Siegen über Nikolaj Dobrev (SRB) und Amer Hrustanovic (AUT)  im Semifinale wo er mit Aleksej Michine (RUS) allerdings auf einen ganz Großen des Ringkampfsportes traf. Gegen den Olympiasieger, Welt- und Europameister aus Russland unterlag Kudla mit 0:3 Punkten, wobei Michin bei den Kampfrichtern in punkto Passivitätsverwarnungen einen ordentlichen Bonus eingeräumt bekam.

Eine starke Turnierleistung bot in Zrenjanin Freistilspezialist Martin Obst (74 kg/1. Luckenwalder SC), der im Qualifikationskampf den Slowaken Robert Olle mit 9:0 bezwang und sich im Achtelfinale auch gegen Zsombor Gulyas (HUN) klar mit 10:0 durchsetzte. Dem Georgier Jakob Makarashvili bot Obst beim 6:7 einen großen Kampf. Makarashvili kämpfte sich noch ins Finale und Martin Obst bestritt noch einen Hoffnungsrundenkampf, den er ebenso knapp mit 4:6 gegen Alexandros Samanidis (GRE) verlor. Auch wenn der Luckenwalder das Finale- und damit das Olympiaticket verpasste, bescheinigte Bundestrainer Sven Thiele seinem Schützling eine starke, kämpferische Turnierleistung.

Der zweite deutsche Starter im Freistil am zweiten Wettkampftag war William Harth (86 kg/SV Weingarten), der seinen Qualifikationskampf gegen Andrei Frant (ROU) mit 2:1 Wertungspunkten gewann. Im Viertelfinale unterlag der Mittelgewichtler allerdings dem Polen Radoslav Marcinkievicz mit 3:6 Punkten und musste damit die Hoffnung auf ein Olympiaticket begraben. Der Pole unterlag im Halbfinale gegen Istvan Vereb (HUN), damit war für Harth der Weg über die Hoffnungsrunde weiterzukämpfen, verbaut.

Florian Neumaier (75 kg/VfK Mühlenbach) gewann das erste Duell gegen Vojtech Jakus (SVK) mit 5:0, verlor dann jedoch gegen Mykola Daragan (UKR) knapp mit 4:5 und schied aus.

Die Hoffnungen auf ein weiteres Olympiaticket für den Deutschen Ringer- Bund lasten nun auf den Schultern der Schwergewichte, die am letzten Kampftag des Europaturnieres in Zrenjanin in die Kämpfe eingreifen.best Running shoes | Concept Lab // Air Jordan 4 „Total Orange“ , Sciaky

Nina Hemmer im Exklusivinterview

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Nina Hemmer löst das Olympiaticket

Nina-HemmerZrenjanin – Gleich zum Auftakt des Olympia-Qualifikationsturnieres in Zrenjanin (SRB) hat die Ringerin Nina Hemmer (AC Ückerath) in der Gewichtsklasse bis 53kg das Finale erreicht und damit das dritte Ticket für Rio 2016 für den Deutschen Ringer- Bund gelöst. Nachdem Frank Stäbler und Aline Focken mit ihren Medaillen bei den Weltmeisterschaften 2015 in Las Vegas (USA) schon seit August qualifiziert sind, geht es für den Rest des DRB-Teams ab diesem Wochenende bei insgesamt drei Qualifikationsturnieren um die Startplätze bei den olympischen Spielen.

Hierbei erwischte man einen tollen Auftakt am ersten Wettkampftag. Nina Hemmer rang ein tolles Turnier und gewann am Ende die Silbermedaille und somit eben auch einen Startplatz für Deutschland in Rio. In der Qualifikation schulterte Nina ihre Konkurrentin Vanesa Kaladzinskaya (BLR) mit einem schnellen Konter bereits nach einer Minute. Im Viertelfinale lieferte sie sich einen harten Fight mit der Griechin Maria Prevolaraki, gewann nach 6 Minuten bei einem Punktestand von 1:1 nur aufgrund der Verwarnung gegen ihre Kontrahentin. Ähnlich knapp wurde es auch im Halbfinale beim 10:8-Punktsieg der DRB-Ringerin gegen Yuliia Khavaldzhy Blahyna (UKR). Nina ging früh mit 7:0 in Front, hatte jedoch große Mühe ihre Führung gegen die sehr aggressive Ukrainerin zu behaupten. Immer wieder kamm Blahyna knapp heran, doch immer wenn man der Meinung war, der Kampf könnte eventuell doch noch einmal kippen, konnte Nina entscheidend kontern. Mit diesem Sieg hatte Hemmer das Ticket bereits in der Tasche, denn beide Finalisten gewinnen einen Startplatz für ihren Verband. Im abschließenden Finale ging es dann schnell, man merkte frühzeitig, dass bei Nina die Luft etwas raus war. Somit hatte sie gegen die Polin Krawczyk keine Chance und unterlag vorzeitig.
Die übrigen Deutschen konnten nicht bis ins Finale vordringen. Bis 59kg griechisch römisch startete Erik Weiß stark mit einem Überlegenheitssieg über Frederico Manea (ITA). Im Achtelfinale kam er jedoch mit dem Türken Fatih Ucuncu überhaupt nicht zurecht, gab in seiner Paradedisziplin Bodenkampf Punkte zum 0:4, was dann bis zum Kampfende bestand hatte. Da auch der Türke einen Kampf später unterlag, schied Erik Weiß aus.

Auch die Freistilringer Marcel Ewald Alexander Semisorow schieden vorzeitig aus.
Marcel Ewald unterlag Labazan Askerbiev deutlich mit 0:8 Punkten bereits in der Qualifikationsrunde. Sehr bitter hingegen war das Ausscheiden von Alexander Semisorow, der nach seiner guten Leistung bei der U-23-Europameisterschaft in Ruse (Bulgarien) nachnominiert wurde. Nach einem tollen Kampf unterlag er dem starken Georgier Zurab Iakobishvili hauchdünn mit 5:6 Wertungspunkten und somit war auch sein Turnier beendet.

Die zweite Starterin bei den Frauen, Jaqueline Schellin (48 kg) war gegen die Rumänin Emilia Vuc bei ihrem 1:11 chancenlos. Da die Rumänin ins Finale einzog, konnte Jaqueline im Kampf um Bronze noch einmal in das Turnier eingreifen. Auch wenn dieser Kampf aufgrund der bereits verpassten Qualifikation für Rio nicht mehr von großer Bedeutung war, zeigte Schellin einen beherzten Kampf, musste sich jedoch nach 6 Minuten knapp geschlagen geben und landete somit auf Platz 5.

von Julian Hemmerich

Die Tickets für Rio lösten am ersten Tag:

Frauen

48 kg
Bulgarien (Elitsa YANKOVA)
Rumänien (Emilia VUC)

53 kg
Polen (Katarzyna KRAWCZYK)
DEUTSCHLAND (Nina HEMMER)

Männer Freistil:
57 kg
Bulgarien (Vladimir DUBOV)
Armenien (Garnik MNATSAKANYAN)

65 kg
Ukraine (Andriy KVYATKOVSKYY)
Polen (Magomedmurad GADZHIEV)

Männer griechisch-römisch
59 kg
Serbien (Kristian FRIS)
Russland (Sanal SEMENOV)

66 kg
Georgien (Shmagi BOLKVADZE)
Ungarn (Tamas LORINCZ)Nike air jordan Sneakers | PUMA Suede Classic Mono Iced Women’s Sneakers in Aruba Blue – 381588-01

Nominierung Olympia-Qualifikation Ulaanbaatar, Mongolei

Nominierung Olympia-Qualifikation Ulaanbaatar, Mongolei

 

Nach dem ersten, rein europäischen, Quali-Turnier am kommenden Wochenende von 15. – 17. April im serbischen Zrenjanin, geht es gleich am folgenden Wochenende mit dem ersten weltweiten Turnier und somit der zweiten Qualifikationsmöglichkeit weiter. Aus sportmethodischen Gesichtspunkten wählte der DRB in enger Abstimmung mit den Athleten unterschiedliche Strategien, somit klaffen beim zweiten Qualifikationsturnier vereinzelt Lücken im Team . So wird beispielsweise Marcel Ewald das Turnier in der Mongolei auslassen um sich perfekt auf das Turnier in Istanbul vorbereiten zu können. Ähnlich verhält es sich im griechisch-römischen Bereich mit Erik Weiss, bei dem ebenfalls der enge Terminkalender seinen Teil zu dieser Entscheidung beigetragen hat. Da Ersatzmann Etienne Kinsinger aufgrund wichtiger, leider nicht zu verschiebenden, Prüfungen ebenfalls nicht antreten kann, bleibt auch diese Gewichtsklasse unbesetzt. Auch in den sonstigen Gewichtsklassen gibt es zahlreiche Änderungen, meist aufgrund des knappen innerdeutschen Leistungsunterschiedes. Bei den Frauen kommen Eileen Friedrich und Anna Schell neu in Team, Laura Mertens fällt leider verletzt aus und somit reisen mit Jaqueline Schellin, Luisa Niemesch und Nadine Weinauge drei Frauen direkt von Serbien in die Mongolei. Im Team der Freistilringer gibt es neben der bereits erwähnten unbesetzten Gewichtsklasse bis 57kg noch vier weitere Änderungen. Samet Dülger, Georg Harth, Michael Kaufmehl und Gennadij Cudinovic fahren wie geplant für Alexander Semisorov, Martin Obst, William Harth und Erik Thiele. In der Gewichtsklasse bis 97kg wollten die Verantwortlichen – aufgrund der WM Ergebnisse von Stefan Kehrer 2015, und der jüngsten Ergebnisse beim IT in Minsk 2016 – definitiv eine rein sportliche Entscheidung treffen. Deshalb gab es hier nochmal eine Leistungsüberprüfung in Form von direkten Ausscheidungskämpfen die Cudinovic mit 2:1 Siegen für sich entscheiden konnte. Im Team der griechisch römisch Spezialisten gibt es neben der unbesetzten Klasse noch zwei weitere, von langer Hand geplante und besprochene Wechsel. Pascal Eisele konnte nach seiner tollen Europameisteschaft eines der beiden Turniere wählen und tritt nun also in der Mongolei im 75kg Limit für Florian Neumaier an. Bis 85kg liegen Denis Kudla und Ramsin Azizsir leistungstechnisch mindestens ebenso eng zusammen wie die Sportler im 75kg Limit, folgerichtig gibt es auch hier den Wechsel und Ramsin Azizsir bekommt seine Chance auf die Qualifikation.

Die Nominierungen können natürlich noch abweichen, sollte einer der deutschen Sportler beim europäischen Qualifikationsturnier in Serbien bereits das Olympiaticket ergattern, kann natürlich in dieser Gewichtsklasse kein deutscher Sportler mehr auf den weltweiten Quali-Turnieren antreten.

Das DRB-Team für Ulaanbaatar:

Frauen:

48kg: Jaqueline Schellin, 53kg: Eileen Friedrich, 58kg: Luisa Niemesch, 63kg: Nadine Weinauge, 75kg: Anna Schell

Freistil:

57kg: unbesetzt, 65kg: Samet Dülger, 74kg: Georg Harth, 86kg: Michael Kaufmehl, 97kg: Genadij Cudinovic, 125kg: Nick Matuhin

Gr.-Röm.:

59kg: unbesetzt, 75kg: Pascal Eisele, 85kg: Ramsin Azizsir, 98kg: Peter Öhler, 130kg: Eduard Popp

Ergebnisse und Livestream hier

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Vision Gold porträtiert Frank Stäbler (VIDEO)

Frank Stäbler hat im September 2015 etwas außergewöhnliches geschafft. Er wurde in Las Vegas der erste deutsche Ringer-Weltmeister im griechisch-römischen Stil seit 21 Jahren.

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Frank Stäbler - © Copyright DRB

Vision Gold porträtiert Ringer-Weltmeister Frank Stäbler

Frank Stäbler - © Copyright DRB

Im Mittelpunkt des Magazins ,,Vision Gold“ beim TV-Nachrichtensender N24 steht im April Ringer Frank Stäbler, der im September in Las Vegas für Deutschland den Welt­meistertitel im griechisch-römischen Stil gewann. Das hatte seit 21 Jahren kein deutscher Ringer mehr geschafft.
Der WM-Titel sei umso erstaunlicher, wenn man bedenke, dass Frank Stäbler kein Profi sei, heißt es in der Ankündigung der Sendung. Der Athlet arbeitet als Marketing-Assistent, trainiert vor und nach seinem Beruf. Bundestrainer Michael Carl führt Stäblers Erfolg auf dessen akribi­sche Vorbereitung zurück. ,,Er überlässt nichts dem Zufall“, sagt er in der Reportage. In den entscheidenden Momenten eines Kampfes sei er stets präsent und seinen Gegnern nicht selten einen Schritt voraus.

Die „Vision Gold“-Reporter haben den Weltmeister in seiner Heimat Musberg besucht und beim Training mit Heimtrainer Andreas Stäbler (weder verwandt noch verschwägert) begleitet.
Weshalb Frank Stäbler zwei- bis dreimal im Jahr für einige Tage hungern muss, und warum der Weltmeister erklärt, dass er in Rio de Janeiro besser abschneiden werde als bei den Olympi­schen Spielen 2012 in London – das alles ist in der aktuellen Ausgabe von „Vision Gold“ am 7. April um 18.25 Uhr auf N24 oder jederzeit unter www.visiongold.tv oder auf Facebook
www.facebook.comNisionGoldTV zu sehen. Die gesamte Folge gibt es anschließend in der N24-Mediathek.

 

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Nominierung Olympia-Qualifikation Zrenjanin, Serbien

In drei Wochen startet nun auch in Europa die Olympia-Qualifikation. Das erste, rein europäische, Quali-Turnier findet von 15. – 17. April im serbischen Zrenjanin statt. Aktuell befinden sich unsere Auswahlmannschaften in den letzten Zügen der Vorbereitung und die Bundestrainer haben ihre Nominierungen für das erste Qualifikationsturnier abgeschlossen.

Im Hinblick auf das zweite Qualifikationsturnier in der Mongolei werden die Nominierungen etwas später bekanntgegeben. Im Vergleich zu den letzten Olympischen Spielen 2012, geht der DRB diesmal mit bereits zwei sicheren Tickets für Rio in die Quali-Turniere.

Dennoch erhofft man beim Deutschen Ringer Bund am Ende auf einer bessere ausbeute als bei der Qualifikation 2012. Man weiß jedoch auch, dass gerade beim ersten Turnier die Trauben sehr hoch hängen. Sportdirektor Jannis Zamanduridis verweist bei dem aktuellen Qualifikationsmodus auf den harten Weg, vor allem für die Europäer. Durch die hohe Leistungsdichte im europäischen Bereich, sind auch auf dem kontinentalen Turnier noch zahlreiche Weltklasseathleten in ausnahmslos jeder Gewichtsklasse vertreten. Jedoch haben die Ergebnisse in jüngster Vergangenheit gezeigt, dass man sich mittlerweile auch vor solch starker Konkurrenz in keiner Weise zu verstecken braucht.

Das DRB-Team für Serbien:

Frauen:
48kg: Jaqueline Schellin,
53kg: Nina Hemmer,
58kg: Luisa Niemesch,
63kg: Nadine Weinauge,
75kg: Maria Selmaier

Freistil:
57kg: Marcel Ewald,
74kg: Martin Obst,
86kg: William Harth,
97kg: Erik Thiele,
125kg: Nick Matuhin

Gr.-Röm.:
59kg: Erik Weiß,
75kg: Florian Neumaier,
85kg: Denis Kudla,
98kg: Peter Öhler,
130kg: Eduard Popp

Links zum Turnier: UWW-Seite, Veranstaltungsseite

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Wer ist Frank Stäbler ?

frankStäblerFrank Stäbler ist als international erfolgreicher und amtierender Weltmeister Ringer Gold-Kandidat für Deutschland in Rio 2016. Bei Moderator Konrad Oeckel spricht er über seine bisherige Karriere und seinen Weg zu den Olympischen Spielen 2016.

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