RINGEN

Pressemitteilung des DRB

Am heutigen Samstag, 30.07.2016 hat sich der DRB-Vorstand mit Vertretern der Vereine der 2. Bundesliga in Bad Mergentheim getroffen und sich über die Zukunft der Bundesliga ab der Saison 2017/2018 ausgetauscht. Vorangegangen war bereits ein Treffen mit Erst- und Zweitligisten am 02.07.2016 in Dortmund.

 

Als Ergebnis der Gespräche wird der DRB-Vorstand im Bundesligaausschuss eine Beschlussvorlage einbringen, die zur dauerhaften Sicherung des Ligabetriebs ab der Saison 2017/2018 folgende Maßnahmen vorsehen wird:

  1. Zusammenführung der ersten und zweiten Bundesliga zu einer einheitlichen DRB-Bundesliga. Es wird je nach Teilnehmerzahl in drei bis vier Gruppen gerungen, wobei die Einteilung der am Ligabetrieb des DRB teilnehmenden Erstligisten in Gruppen erfolgt, die überwiegend aus ehemaligen Zweitligisten besteht. Nehmen alle bisherigen Erstligisten am Ligabetrieb weiter teil, wird jede der vier Ligagruppen aus zwei ehemaligen Erstligisten und 7/8 ehemaligen Zweitligisten bestehen. Die Gruppen werden vorwiegend unter regionalen Gesichtspunkten eingeteilt werden.
  2. Gebühren werden in der Höhe erhoben, wie dies bisher für Zweitligisten der Fall war. Für die Finalkämpfe erfolgt eine Festlegung der Gebühren entsprechend den bisherigen Regelungen für die erste Bundesliga.
  3. Die Gruppensieger ermitteln den Deutschen Mannschaftsmeister in Finalkämpfen nach Maßgabe des DRB. Dabei soll ein Modus gewählt werden, der auch den bisherigen Zweitligisten einen Einzug in die Finalkämpfe ermöglicht.
  4. Um die Gleichwertigkeit der Mannschaften zu fördern, wird eine Budgetbegrenzung für den Einsatz bezahlter Ringer im Ligabetrieb in Höhe von 150.000,00 € brutto pro Ligasaison eingeführt. Dieser Betrag darf weder vom Verein, noch von Dritten (etwas Sponsoren) durch Zahlungen oder die Gewährung anderer geldwerter Vorteile an die Sportler im Ligabetrieb überschritten werden. Um eine Überprüfung sicherzustellen, werden die Vereine, die am Ligabetrieb teilnehmen wollen, dem DRB auf Anforderung vollständigen und laufenden Einblick in die Finanzverhältnisse gewähren. Die näheren Maßgaben werden in der Bundesligarichtlinie geregelt. Bei Verstößen droht ein Ligaausschluss.
  5. Für Vereine im Ligabetrieb wird die Einhaltung des DRB-Nachwuchskonzepts verpflichtend. Dieses umfasst den Einsatz in bestimmter Weise qualifizierter Trainer, die Teilnahme an Jugendmeisterschaften mit eigenen Mannschaften nach Maßgabe des Nachwuchskonzepts in den nächsten Jahren sowie die Umsetzung diverser Fördermaßnahmen für eigenen Ringer-Nachwuchs.
  6. Die Zahl der im Ligabetrieb zugelassenen Ausländer wird auf 6/4 festgelegt; es können 10 Ausländerlizenzen beantragt werden.
  7. Nach einer Verabschiedung der Ligarichtlinien im Herbst 2016 melden die Vereine noch im Jahr 2016 für die Saison 2017/2018. Die genauen Daten werden noch bekannt gegeben.
  8. Der DRB vermarktet die Fernsehrechte für die Liga mit einem eigenen  Kooperationspartner.

Hierdurch werden die Grundlage für eine langfristig solide wirtschaftende Bundesliga geschaffen und das Wettrüsten v. a. in der ersten Liga beendet. Der DRB geht nach Rücksprache mit den Vereinen der ersten und zweiten Bundesliga davon aus, dass eine große Mehrzahl der Vereine einen Ligabetrieb mit diesen Maßgaben begrüßt.adidas superstar damen glitzer silber

Kadetten EM / Griechisch-Römisch-Spezialisten bleiben ohne Edelmetall

Stockholm – Die Europameisterschaften der Kadetten gingen am Wochenende mit die Kämpfen im griechisch-römischen Stil zu Ende. Die deutschen Athleten um Bundestrainer Maik Bullmann hatten es gegen Übermacht aus Osteuropa nunmehr doppelt schwer, nachdem jede Nation im Kadettenbereich je Kategorie 2 Starter entsenden kann. Simon Will (69 kg/SV Joh. Nürnberg) konnte nach seiner Auftaktniederlage gegen den späteren Europameister Malkhas Amoyan (ARM) über die Hoffnungsrunde erneut ins Kampfgeschehen eingreifen und bezwang dort Dogan Kaya (TUR) mit 5:4.. Doch im zweiten Duell der Hoffnungsrunde kam für den Franken nach einer weiteren Niederlage gegen Lom-Ali Addiev (RUS) das Aus, Simon Will beendete das EM-Turnier auf Rang 16.

Von Jörg Richter

Steven Ecker (50 kg/ASV Hüttigweiler) scheiterte in der Qualifikation am späteren Bronzemedaillengewinner Zaur Nuriev (AZE), Philipp Ganter (54 kg/KSV Winzeln) musste gegen Artsem Horbach (BLR) ebenfalls nach dem Auftaktkampf die Segel streichen. Erik Löser (58 kg/RSK Gelenau) kam nach einer Niederlage im Achtelfinale gegen Hovhannes Kalajyan (ARM) auch nicht über den ersten Kampf hinaus. Einen Kampf bestritt auch Patrick Allgeier (63 kg) von der RG Lahr. Der Ringer aus Südbaden unterlag in der Qualifikation gegen Javid Miralayev (AZE) mit 1:5 Wertungspunkten und schied aus, da der Aserbaidschaner das Finale verfehlte.

Dagegen konnte Simon Öllinger (76 kg/SC Anger) seinen ersten Kampf gegen Giorgi Tsopurashvili (GEO) gewinnen, unterlag im Achtelfinale jedoch dem Armenier Vahe Poghosyan und schied aus, da Poghosyan das Finale verfehlte. Patrick Neumaier (KSV Hofstetten), der ebenfalls im Limit bis 76 kg aufgeboten wurde, unterlag in der Qualifikation dem späteren Vize-Europameister Dnaiil Androsov (RUS), konnte mit dem Finaleinzug des Russen in der Hoffnungsrunde weiterkämpfen, wo er zunächst Tigran Hambardzumyan (ARM) bezwang, im zweiten Duell jedoch an Maksim Bandarenka (BLR) scheiterte und ausschied. Platz 16 für Öllinger, Platz 17 in der Endabrechnung für Neumaier.

Im Limit bis 85 kg startete Nikolaos Papadopoulos (SV Ebersbach) mit einem Sieg über Ihar Yarashevich (BLR) ins Turnier, aber schon im Achtelfinale wurde der DRB-Starter von Giorgi Katsanashvili (GEO) gestoppt. Nur einen Kampf bestritt Schwergewichtler Kevin Drehmann (100 kg/KSV Pausa), der im Achtelfinale gegen den Türken Himmet Aksit mit 1:3 Punkten unterlag. Aksit verlor sein Halbfinalduell und verfehlte damit das Finale, so dass der Deutsche Meister aus Pausa auch nicht mehr über die Hoffnungsrunde ins Kampfgeschehen eingreifen konnte.

„Durch die Möglichkeit Gewichtsklassen doppelt zu besetzen, wird die Übermacht aus Osteuropa noch größer, zudem kamen Gewichtsklassen mit bis zu 40 Teilnehmern zustande“, so Nachwuchs-Bundestrainer Maik Bullmann, dessen Team insgesamt 4 Siege verbuchen konnte.

 

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Vereinswechsel 2016

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Kadettinnen holen Rang 2 in der Nationenwertung

von Jörg Richter

DRB-Mädchen fahren in Stockholm ordentlich die Krallen aus
Emelie Haase (49 kg/RV Thalheim) holt EM-Titel
Zweimal Silber und zwei Bronzemedaillen – DRB-Mädchenteam auf Rang 2 der Nationenwertung

Stockholm – Die deutschen Ringermächen haben auch bei den diesjährigen Europameisterschaften der Kadettinnen in Stockholm (SWE) bewiesen, dass sie zur europäischen Spitze gehören.

Emelie Haase (49 kg/RV Thalheim) gewann den Europameistertitel, Lisa Ersel (46 kg/SV Luftfahrt Berlin) war ganz nah dran an der Titelverteidigung, am Ende gewann die Ringerin aus dem Leistungszentrum Frankfurt(O.) 2016 die Silbermedaille, Serena Bölke (RSV Hansa 90 Frankfurt(O.) gewann Bronze, während sich Elena Sell (60 kg/TSV Gailbach) ebenfalls ins Finale kämpfte und den deutschen Ringerinnen eine weitere Silbermedaille bescherte. Janny Sommermayer (56 kg/SV Luftfahrt Berlin) rundete die deutsche Medaillenbilanz mit Bronze ab.

Kadettinnen-EM-SWE-16

Bundestrainerin Alexandra Engelhardt und Co-Trainer Michael Kothe hatten viel zu feiern an den beiden Kampftagen der Europameisterschaften in Stockholm, da wo die erfolgsverwöhnten, schwedischen Ringerinnen zu Hause sind, die im Frauenringkampf seit jeher große Erfolge erkämpften.

Emelie Haase gewann vor einigen Monaten den Deutschen Meistertitel 2016 vor heimischer Kulisse, nun stieg die junge Dame auch bei den Europameisterschaften auf das oberste Treppchen. Die Ringerin aus dem Erzgebirge begann im Achtelfinale mit einem Überlegenheitserfolg über Matilde Viana (PUR) und setzte dann die Erfolgsserie mit einem Sieg über Anastasila Sidelnikova (RUS) fort und stand im Halbfinale der deutschen Mannschaftskameradin Hanna Frotscher (ASV Schaafheim) gegenüber, die sie mit 6:3 bezwang. Im Finale lieferte sich Emelie Haase mit Zhala Aliyeva einen spannungsgeladenen Kampf, der 16:16 endete, mit den höheren Wertungen für die deutsche Ringerin.
Hanna Frotscher hatte im gleichen Limit zum Auftakt Mariana Dragutan (MDA) mit 6:5 Punkten besiegt und sich im Viertelfinale auch gegen Amanda Tomczyk (POL) durchgesetzt. Nach der Halbfinalniederlage gegen Emelie Haase, verlor die Ringerin vom ASV Schaafheim den Kampf um Rang drei gegen Anastasila Sidelnikova (RUS) und belegte am Ende den 5. Rang in dieser Gewichtsklasse.

Ins Finale kämpfte sich Elena Sell (60 kg/TSV Gailbach) mit Siegen über Liv Martinsson (SWE) und Paulina Martyka (POL) und Kornelja Zaicevaite (LTU).  Erst im Finale wurde die Ringerin vom TSV Gailbach gestoppt, sie unterlag Krystsina Sazykina (BLR), gewann damit die Silbermedaille für den DRB.

EM-Silber gewann ebenfalls Lisa Ersel (46 kg/SV Luftfahrt Berlin), die als Titelverteidigerin antrat und sich erneut bis ins Finale kämpfte. Im Achtelfinale schulterte Lisa Ersel die Slowakin Anna Kurczova. Im Viertelfinale behielt die Hauptstädterin, die am Leistungszentrum Frankfurt(O.) lernt und trainiert über Mariela Zhelyazkova (BUL) mit 4:2 Punkten die Oberhand und im Halbfinale wies Liesa Ersel ihre Kontrahentin Teresa Lumia (ITA) mittels Schultersieg in die Schranken. Im Finale unterlag die DRB-Ringerin der Lokalmatadorin Emma Malmgren und gewann damit wie Elena Sell die Silbermedaille. Im gleichen Limit wie Lisa Ersel kämpfte mit Emely Selinger (KSV Seeheim) eine zweite, deutsche Ringerin, eine Regelung, die bei diesen Titelkämpfen im Kadettenbereich erstmals möglich ist. Auch Emely Selinger kämpfte sich mit Siegen über Krisztina Kiss (HUN) und Gabriella Stiernfeldt (SWE) ins Halbfinale, wo sie gegen die zweite Schwedin Emma Malmgren mit 0:10 vorzeitig unterlag. Doch mit dem Halbfinaleinzug war sie für den Kampf um Bronze qualifiziert, den sie gegen die Siegerin der Hoffnungsrunde, Natia Svanidze (RUS) mit 0:6 Punkten verlor. Platz 5 am Ende für die Ringerin aus Hessen, die am Sportgymnasium Jena lernt und dort unter den Fittichen von Ex-Weltmeister Hartmut Reich trainiert.

Nach Platz 5 im Vorjahr, wollte Serena Bölke (52 kg/RSV Hansa 90 Frankfurt(O.) in diesem Jahr unbedingt den Sprung auf das Siegertreppchen schaffen. Nach einem 7:2-Erfolg über Maria Nikolaidou (GRE), sowie einen Schultersieg, den sie im Achtelfinale gegen Antanina Sinkavets (BLR) erkämpfte, kam sie ihrem Ziel ein gewaltiges Stück näher. Im Viertelfinale dann der Rückschlag, als die Frankfurterin gegen Erika Bognar (HUN) eine knappe 2:4-Niederlage hinnehmen musste. Doch die Ungarin erreichte das Finale und so ging es für Serena Bölke in der Hoffnungsrunde weiter, wo sie Magdalena Glodek (POL) bezwang und sich ins kleine Finale um Bronze katapultierte. In diesem Duell setzte sich die Sportschülerin von der Oder gegen Anastasiia Parokhina mit 4:1 durch und durfte dann in den Armen ihres Trainers Michael Kothe über EM-Bronze jubeln.
Auch dieses Limit wurde von Bundestrainerin Alexandra Engelhardt doppelt besetzt, nachdem sich Anastasya Blayvas (SG Halle) und Serena Bölke schon zu den Deutschen Meisterschaften in Thalheim ein hartes Duell geliefert hatten. Anastasya Blayvas begann ebenfalls mit einem Sieg über  Yana Soroka (UKR), doch im Achtelfinale kam gegen  Anastasiia Parokhina (RUS) das Aus, denn die russische Ringerin verfehlte das Finale, so dass Anastasys Blayvas auch nicht mehr über die Hoffnungsrunde ins Kampfgeschehen eingreifen konnte.

Riesig der Jubel im deutschen Lager an den beiden Wettkampftagen der Kadettinnen, wobei es gleich am ersten Tag neben Gold durch Emelie Haase auch noch zwei Bronzemedaillen für den DRB gab, die durch Janny Sommermayer (56 kg/SV Luftfahrt Berlin) und Celine Mehner (40 kg/KSV Kirrlach) erkämpft wurden.
Die Berlinerin Janny Sommermayer, die wie Serena Bölke und Lisa Ersel im Leistungszentrum Frankfurt(O.) trainiert, bezwang auf dem Weg ins Halbfinale Elin Weman (SWE), Darya Sinkavets (BLR) und Halime Kilicarslan (TUR), doch im Halbfinale wurde ihr Siegeszug von Anna Szel (HUN) gestoppt. Im kleinen Finale um Bronze setzte sich Janny Sommermayer gegen Sezen Belberova (BUL)mit 7:4 Punkten durch.

Das schwerste Limit wurde durch Sakia Rakete besetzt, die in dieser Saison vom KSV Witten zum AC Ückerath wechselte. Die deutsche Ringerin bezwang Katerina Putii (UKR) durch einen Schultersieg und zwang im Achtelfinale auch Angeliki Alexaki (GRE) mit technischer Überlegenheit in die Schranken. Im Viertelfinale kam dann allerdings das Aus nach ihrer 1:4-Niederlage gegen die spätere Dritte Evgeniia Zakharchenko (RUS).

Auf dem Weg zu einer Medaille war auch Celine Mehner (40 kg/KSV Kirrlach), die ihren Auftaktkampf mit 5:0 über Nadezhda Kirgizova (RUS) gewann. Im Viertelfinale war die Ringerin aus Nordbaden gegen Maria Cioclea (ROU) chancenlos, kämpfte sich in der Hoffnungsrunde durch einen Sieg über Edita Chemerdovska (UKR) wieder in Medaillennähe. Doch auch der Kampf um Bronze ging verloren, Celine Mehner wurde im kleinen Finale von Jekaterina Jermanoloka (LAT) geschultert und konnte damit ihren Vorjahreserfolg nicht wiederholen.

Jörg Richter

Statistik der EM-Kadettinnen:
38 kg:
1. Marina RASSADINA (RUS)
2. Viktoriia ALEKSANDROVA (RUS)
3. Zehra DEMİRHAN (TUR)
3. Anastasiia PADOSHYK (UKR)
5. Maria LEORDA (MDA)
5. Dziana DZIADZEVA (BLR)

40 kg:
1. Maria Alexandra CIOCLEA (ROM)
2. Roxana Alexandra TIF (ROM)
3. Nastassia KURYSHTA (BLR)
3. Jekaterina JERMALONOKA (LAT)
5. Iana ERSHOVA (RUS)
5. Celine MEHNER (GER/KSV Kirrlach)

43 kg:
1. Daria KHVOSTOVA (RUS)
2. Irina ALEKSEEVA (RUS)
3. Ana Maria TORRES RUBIO (ESP)
3. Stefania-Claudia PRICEPUTU (ROU)
5. Viktoryia APALONIK (BLR)
5. Taru Marketta VAINIONPÄÄ (FIN)

46 kg:
1. Emma Jonna Denise MALMGREN (SWE)
2. Lisa ERSEL (GER/SV Luftfahrt Berlin)
3. Teresa LUMIA (ITA)
3. Natia SVANIDZE (RUS)
5. Mariela Zhelyazkova ZHELYAZKOVA (BUL)
5. Emely SELINGER (GER/KSV Seeheim)

49 kg:
1. Emilie HAASE (GER/RV Thalheim)
2. Zhala ALIYEVA (AZE)
3. Anastasiia SIDELNIKOVA (RUS)
3. Olga GUROVA (RUS)
5. Hanna FROTSCHER (GER/ASV Schaafheim)
5. Veronika RYABOVOLOVA (UKR)

52 kg:
1. Daria GERASIMOVA (RUS)
2. Erika BOGNAR (HUN)
3. Szimonetta Timea SZEKER (HUN)
3. Serena BÖLKE (GER/RSV Hansa 90 Frankfurt/O.)
5. Ida Emma Diana JOENSSON (SWE)
5. Anastasiia PAROKHINA (RUS)
*
8. Anastasia BLAYVAS (GER/SG Halle)

56 kg:
1. Alina AKOBIIA (UKR)
2. Anna Hella SZEL (HUN)
3. Iryna ZHURAULIOVA (BLR)
3. Janny SOMMERMEYER (GER/SV Luftfajhrt Berlin)
5. Tamara DOLLAK (HUN)

60 kg:
1. Krystsina SAZYKINA (BLR)
2. Elena SELL (GER/TSV Gailbach)
3. Paulina MARTYKA (POL)
3. Kristina MIKHNEVA (RUS)
5. Kornelija ZAICEVAITE (LTU)
5. UKRDariia SYCH (UKR)

65 kg:
1. Tuende Emese ELEKES (HUN)
2. Elena ESPOSITO (ITA)
3. Carin Julia Maria ALDEN (SWE)
3. Hanna SADCHANKA (BLR)
5. Siyka Todorova IVANOVA (BUL)
5. Anastasiya LAVRENCHUK (UKR)

70 kg:
1. Anastasiya ZIMIANKOVA (BLR)
2. Ewelina Weronika CIUNEK (POL)
3. Eleni PJOLLAJ (ITA)
3. Evgeniia ZAKHARCHENKO (RUS)
5. Maria larisa NITU (ROU)
5. Bernadett NAGY (HUN)
*
7. Saskia RAKETE (GER/AC Ückerath)

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Eintrittskarten RIO

Der DRB bietet jeweils 2 Karten der Kategorie A für die Ringerwettkämpfe Freistil Männer am 19.08., 20.08. und 21.08. an.

Der Preis beträgt für die Qualifikationskämpfe (vormittags) 26,80 € pro Karte und für die Finalkämpfe 80 € pro Karte.

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Zweimal Bronze für deutsche Freistilringern

Stockholm – Gleich zwei Bronzemedaillen gab es am zweiten Tag der Kadetten-Europameisterschaften in Stockholm (SWE) für die deutschen Freistilringer.
Adrian Wolny (63 kg/TSV Gailbach) und Johannes Deml (76 kg/KSV Hösbach) gewannen das kleine Finale in ihren Gewichtsklassen, damit standen gleich zwei deutsche Ringer auf dem Siegertreppchen.

Von Jörg Richter

Adrian Wolny setzte sich im Achtelfinale gegen Gytis Jovaisa (LTU) mit 6:0 Wertungspunkten durch und gewann auch das Viertelfinale gegen Daniel Markarashvili (GEO) mit 2:1 Zählern. Sein Halbfinalduell verlor Wolny dann allerdings gegen Arman Andreasyan (ARM) klar mit 0:10, stand damit jedoch bereits im kleinen Finale um Bronze. Gegen Turgay Fehrun Fevzi (TUR) holte sich der Ringer vom TSV Gailbach EM-Bronze.

Auch Johannes Deml kämpfte sich mit Siegen über Vasili Taucci (MDA), Hubert Antolak (POL) und Miriani Maisuradze (GEO) bis ins Halbfinale, wo er von Rashad Yusifli (AZE) knapp mit 4:2 Punkten gestoppt wurde. Im Kampf um Bronze setzte sich der Ringer vom KSV Hösbach gegen den russischen Ringer Ansariiav Sharipov mit 4:2 Punkten durch und wurde damit ebenso wie Adrian Wolny mit Bronze belohnt.

Der Hofer Nachwuchsringer Florian Pohl (58 kg) startete bereits am Dienstagmorgen mit einem 11:4-Punktsieg über Walter Wale (SWE) in die Titelkämpfe, unterlag jedoch im Achtelfinale gegen Aiubkhan Saidalkhanov (RUS). Da der russische Ringer das Finale verfehlte, blieb Florian Pohl ein erneutes Eingreifen ins Kampfgeschehen, über die Hoffnungsrunde verwehrt. Platz 15 für den Ringer vom ASV Hof bei seinem EM-Debüt, unter 31 Ringern seiner Gewichtsklasse.
Erstmals kann jede Nation in dieser Altersklasse jeweils zwei Ringer je Gewichtsklasse entsenden. Von dieser neuen Maßgabe des Weltverbandes (UWW) machten auch die deutschen Ringer Gebrauch. So starteten im Limit bis 58 kg mit Leon Gerstenberger und Florian Pohl zwei deutsche Nachwuchsringer, Gerstenberger kam  nach einem Sieg über Mario Diez (ESP) und einer Niederlage gegen Muammer Kilic (TUR) auf Rang 13 über die Ziellinie bei dieser EM in Stockholm.

Auch Tino Rettinger (63 kg/RWG Mömbris-Königshofen) und Lars Schäfle (85 kg/RKG Freiburg 2000) schieden nach Sieg und Niederlage aus dem Wettkampfgeschehen aus. Rettinger setzte sich gegen Ioannis Loizidis (GRE) mit 11:0 Punkten durch, unterlag im Achtelfinale Khadzhimurad Gadzhiyev (AZE), während Schäfle seinen Auftaktkampf gegen Gheorghe Erhan (MDA) nach spannendem Duelle mit 4:4 Wertungspunkten hauchdünn gewann, dann jedoch im Viertelfinale gegen Nail Seyyar (TUR) klar mit 0:10 Punkten vorzeitig unterlag und ausschied, da der Türke das Finale verfehlte.

Niklas Stechele (42 kg/TSV Westendorf), Horst Lehr (50 kg/VfK Schifferstadt), Nico Megerle (50 kg/KSV Hofstetten), Johannes Vögele (54 kg/TuS Adelhausen), Richard Schröder (69 kg/SV Luftfahrt Berlin) und Richard Stoll (100 kg/ASV Cham) schieden nach jeweils einer Niederlage aus dem Wettkampfgeschehen aus.

Der Donnerstag und Freitag gehört den jungen Damen, wobei Bundestrainerin Alexandra Engelhardt gleich mehrere Medaillenaspiratinnen ins Rennen schickt, unter anderen auch Titelverteidigerin Lisa Ersel (SV Luftfahrt Berlin), und Celine Mehner (40 kg/KSV Kirrlach), die im Vorjahr Bronze gewann.

Das Wochenende gehört dann den Griechisch-Römisch-Spezialisten, die am Sonntagabend den Schlusspunkt hinter diese Titelkämpfe setzen.

Statistik EM der Kadetten / Freistil

42 kg
1. Mahir MAMMADZADA (AZE)
2. Magomedsalikh ABAKAROV (AZE)
3. Arakel MOVSESYAN (ARM)
3. Halil GOKDENIZ (TUR)
5. Konstantin KUZMIN (RUS)
5. Dimitri SALDADZE (GEO)
*
15. Niklas STECHELE (GER/TSV Westendorf)

46 kg
1. Alik KHADARTSEV (RUS)
2. Razmik PAPIKYAN (ARM)
3. Marcell BUDAI KOVACS (HUN)
3. Asgar MAMMADALIYEV (AZE)
5. Georgios KOUGIOUMTSIDIS (GRE)
5. Byiaman IAKOVLEV (RUS)

50 kg
1. Aleksei KOPYLOV (RUS)
2. Engin CETIN (RUS)
3. Hamza ALACA (TUR)
3. Intigam VALIZADA (AZE)
5. Vusal HUSEYNOV (AZE)
5. Harutyun MANUKYAN (ARM)
*
14. Horst LEHR (GER/VfK Schifferstadt)
*
20. Nico MEGERLE (GER/KSV Hofstetten)

54 kg
1. Georgios PILIDIS (GRE)
2. Arsen HARUTYUNYAN (ARM)
3. Aleksandr SABANOV (RUS)
3. Sabutay AMISHOV (AZE)
5. Bekkhan EPENDIEV (RUS)
5. Goderdzi DZEBISASHVILI (GEO)
*
29. Johannes VOEGELE (GER/TuS Adelhausen)

58 kg
1. Ali SHERIEV (RUS)
2. Vazgen TEVANYAN (ARM)
3. Muammer KILIC (TUR)
3. Giorgi ELBAKIDZE (GEO)
5. Daur PSARDIIA (AZE)
5. Tsotne ABALAKI (GEO)
*
13.Leon GERSTENBERGER (AB Wurmlingen)
*
15. Florian POHL (DER/ASV HoF)

63 kg
1. Arman ANDREASYAN (ARM)
2. Inal DZHOPUA(AZE)
3. Adrian WOLNY (GER/TSV Gailbach)
3. Khadzhimurad GADZHIYEV (AZE)
5. Turgay Fehrun FEVZI (TUR)
5. Erik ARUSHANIAN (UKR)
*
9. Tino RETTINGER (GER/RWG Mömbris-Königshofen)

69 kg
1. Arslan GARAZHIEV (RUS)
2. Saipulla ALIBOLATOV (RUS)
3. Abubakr ABAKAROV (AZE)
3. Dogukan KALAYCI (TUR)
5. Abdulmuslim MAMEDOV (AZE)
5. Goga MAMIAURI (GEO)
*
20. Richard SCHROEDER (GER/SV Luftfahrt Berlin)

76 kg
1. Devid BETANOV (RUS)
2. Rashad YUSIFLI (AZE)
3. Mert CIKMAZ (TUR)
3. Johannes Martin DEML (GER/KSC Hösbach)
5. Arman AVAGYAN (ARM)
5. Ansariiav SHARIPOV1 (RUS)

85 kg
1. Arsenii KHUBAEV (RUS)
2. Aslanbek SOTIEV (RUS)
3. Nail SEYYAR (TUR)
3. Mher MARKOSYAN (ARM)
5. Jakub SZYMULA (POL)
5. Yaraslau SLAVIKOUSKI (BLR)
*
11. Lars Schäfle (GER/RKG Freiburg 2000)

100 kg
1. Feyzullah AKTURK (TUR)
2. Ismail-Bek NIROV (RUS)
3. Ali AMINZADE (AZE)
3. Askhab HAMZATOV (AZE)
5. Aslanbek GAZZAEV (RUS)
5. Ashot RUSHANYAN (ARM)
*
12. Richard STOLL (GER/ASV Cham)FASHION NEWS

Europameisterschaften der Kadetten in Stockholm (SWE)

Kadetten EM 2016Stockholm – Während die Sportwelt schon gespannt in Richtung Olympische Spiele nach Rio blickt, kämpfen die Kadetten als jüngste- bei internationalen Meisterschaften zugelassene Altersklasse, bei den Ringer-Europameisterschaften in Stockholm um kontinentale Titel und Medaillen.

von Jörg Richter

Erstmals kann jede Nation in dieser Altersklasse jeweils zwei Ringer je Gewichtsklasse entsenden. Von dieser neuen Maßgabe des Weltverbandes (UWW) machten auch die deutschen Ringer Gebrauch.
Während bei den Freistilringern und Kadettinnen, um die beiden Nachwuchs-Bundestrainer Jürgen Scheibe und Alexandra Engelhardt in jeweils drei Gewichtsklassen zwei Starter nominiert wurden, besetzte der Nachwuchstrainer im greichisch-römischen Stil Maik Bullmann das Limit bis 76 kg durch Simon Öllinger (SC Anger) und Patrick Neumaier (KSV Hofstetten) doppelt.

Die drei deutschen Teams reisen mit großen Hoffnungen in die schwedische Hauptstadt, wobei das Niveau bei den Kadetten insgesamt noch recht ausgeglichen ist, so dass auch der DRB in den letzten Jahren reichlich Edelmetall sammelte.

Bei den Kadettinnen geht Lisa Ersel (46 kg/SV Luftfahrt Berlin) als Titelverteidigerin ins Rennen und auch Celine Mehner ((40 kg/KSV Kirrlach), die vor einem Jahr in Subotica /SRB) Bronze gewann, ist auch in Stockholm erneut dabei, genauso wie Serena Bölke (52 kg/RSV Hansa 90 Frankfurt/O.), die im Vorjahr knapp an Bronze scheiterte und Fünfte wurde. Insgesamt kann ein Großteil der Mannschaft um Bundestrainerin Alexandra Engelhardt bereits auf internationale Einsätze verweisen.

Jürgen Scheibe (Bundestrainer für den Nachwuchs im freien Ringkampf), schickt mit Horst Lehr (50 kg/VfK Schifferstadt), Nico Megerle (KSV Hofstetten), Adrian Wolny (63 kg/TSV Gailbach) und Lars Schäfle (85 kg/RKG Freiburg 2000) Kämpfer auf die Matte, die auch schon in Subotica 2015 EM-Erfahrungen sammelten, wobei vor allem Adrian Wolny mit Platz 7 schon einmal an die vorderen Ränge anklopfte.

Die Griechisch-Römisch-Spezialisten reisen mit einer jungen Mannschaft nach Stockholm, nachdem nahezu die komplette DRB-Auswahl des letzten Jahres in den Juniorenbereich aufstieg. Nach den Deutschen Meisterschaften testete Maik Bullmann die Kadetten beim Internationalen Turnier in Zagreb (CRO) und nominierte nach einem abschließenden Trainingscamp in Aschaffenburg, gemeinsam mit seinem Trainerstab die Auswahl für die diesjährige Europameisterschaft in Stockholm.

Die Freistilringer geben am Dienstag den Startschuss, am Donnerstag und Freitag treten die jungen Damen an, die Griechisch-Römisch-Spezialisten setzen am Wochenende den Schlusspunkt hinter die Titelkämpfe in Stockholm.

>>Ergebnisse

Die deutschen Kadetten-Teams:
Freistil:
42 kg: Niklas Stechele (TSV Westendorf)
50 kg: Horst Lehr (VfK Schifferstadt), Nico Megerle (KSV Hofstetten)
54 kg: Johannes Vögele (TuS Adelhausen)
58 kg: Leon Gerstenberger (AB Wurmlingen), Florian Pohl (ASV Hof)
63 kg: Adrian Wolny (TSV Gailbach), Tino Rettinger (RWG Mömbris-Königshofen)
69 kg: Richard Schröder (SV Luftfahrt Berlin)
76 kg: Johanne Deml (KSV Hösbach)
85 kg: Lars Schäfle (RKG Freiburg 2000)
100 kg: Richard Stoll (ASV Cham)

Kadettinnen:
40 kg: Celine Mehner (KSV Kirrlach)
46 kg: Lisa Ersel (SV luftfahrt Berlin), Emely Selinger (KSV Seeheim)
49 kg: Emelie Haase (RV Thalheim), Hanna Frotscher (ASV Schaafheim)
52 kg: Serena Bölke (RSV Hansa 90 Frankfurt/O.), Anastasia Blayvas (SV Halle)
56 kg: Janny Sommermayer (SV Luftfahrt Berlin)
60 kg: Elena Sell (TSV Gailbach)
70 kg: Saskia Rakete (KSV Witten)

Griechisch-Römischer Stil:
50 kg: Steven Ecker (ASV Hüttigweiler)
54 kg: Philipp Ganter (KSV Winzeln)
58 kg: Erik Löser (RSK Gelenau)
63 kg: Patrick Allgeier (RG Lahr)
69 kg: Simon Will (SV Joh. Nürnberg)
76 kg: Simon Öllinger (SC Anger), Patrick Neumaier (KSV Hofstetten)
85 kg: Nikolaos Papadobulos (SV Ebersbach)
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Mit Aline Focken #fürsaubereLeistung

Für die richtige Entscheidung. Für sauberen Sport ohne Doping. #fürsaubereLeistung – dafür setzt sich Aline Focken gemeinsam mit der NADA ein. Diese Seite ist unsere gemeinsame Aktions-Seite für sauberen Sport. Die Weltmeisterin im Ringen 2014 und Teilnehmerin bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro berichtet euch u.a. in drei Videos von ihrem Alltag als Athletin, ihrem Umgang mit dem Thema Doping und die Wichtigkeit der dualen Karriere. Mehr erfahrt ihr in den folgenden Blog-Einträgen.

 

https://www.youtube.com/watch?v=U9HlyYcrEEcAir Force 1

Grand Prix von Deutschland in Dortmund

Dortmund – 204 Ringer aus 30 Nationen trafen sich beim Grand Prix in Dortmund, wo am vergangenen Wochenende im freien Ringkampf und im griechisch-römischen Stil gerungen wurde. Eine ganze Reihe von Teilnehmern für Rio 2016 nutzte den Grand Prix als letzte Standortbestimmung vor den Olympischen Spielen.

So auch die drei deutschen Ringer Frank Stäbler, (66 kg/TSV Musberg), Denis Kudla (85 kg/VfK Schifferstadt) und Eduard Popp (130 kg/VfL Neckargartach), die allesamt im griechisch-römischen Stil in Rio antreten werden.

von Jörg Richter

Frank Stäbler sorgte gleich am ersten Wettkampftag für Jubel unter den etwa 500 deutschen Ringerfans, als der deutsche Weltmeister im Finale dem Gewinner der 1. European Games 2015 Artem Surkov (RUS) kurz vor Kampfende mit 0:1 in Rückstand liegend, durch einen ‚Verzeiflungsangriff‘ vier Sekunden vor Kampfende, den Turniersieg mit 2:1 entriss. In den Vorrundenkämpfen hatte der Weltmeister seine Konkurrenten Murad Tashmuradov (UZB), Edgaras Venckaitis (LTU) und Matias Lipasi (FIN) aus dem Rennen geworfen, bevor Stäbler im Halbfinale Mateusz Bernatek (POL) bezwang und ins Finale gegen Surkov einzog.

Dagegen haderte der Schifferstädter Denis Kudla nach seiner Halbfinalniederlage gegen seinen Landsmann Ramsin Azizsir (ASV Hof) mit sich selbst. Den Kampf um Bronze gewann der 3. der Europameisterschaft 2016 gegen Julius Matuzevicins (LTU) und sicherte sich damit Bronze. Ramsin Azizsir unterlag im Finale dem Polen Mateusz Michalik und bekam bei der Siegerehrung die Silbermedaille überreicht. „Ein weiteres, äußerst spannendes Duell zwischen unseren beiden deutschen Ringern, die auf Augenhöhe kämpfen“, so Greco-Bundestrainer Michael Carl.

Im Kampf um Bronze stand am 2. Wettkampftag Schwergewichtler Eduard Popp (130 kg), der das Halbfinale gegen Weltmeister Riza Kayaalp (TUR) verlor. Gegen den Olympiadritten von 2012 Johan Euren (SWE) setzte sich der DRB-Ringer erstmals durch, ein wichtiger Sieg, der eine zusätzliche Motivationsspritze für Rio sein dürfte. Ein weiterer Bronzerang ging im leichtesten Limit an Dustin Scherf (59 kg/KFC Leipzig). „Ich bin zufrieden, unsere Olympiastarter liegen im Plan und haben hier gegen unmittelbare Konkurrenten, die uns in Rio gegenüber stehen könnten, gute Kämpfe gezeigt“, so der Bundestrainer für den griechisch-römischen Stil, Michael Carl.

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Einen Überraschungserfolg gab es im Limit bis 71 kg; Maximilian Schwabe (KSV Pausa) setzte sich in einem rein deutschen Finale gegen Timo Badusch (KSV Köllerbach) durch, während der WM-Dritte von 2015 Adam Kurak (RUS) auf den Bronzerang verwiesen wurde. „Maximilian Schwabe war die Überraschung schlechthin, sein Sieg über Adam Kurak lässt aufhorchen“, so Carl über den Ringer aus Pausa. Dem schloss sich auch DRB-Sportdirektor Jannis Zamanduridis an, „…unsere Olympiastarter haben ordentliche Kämpfe gezeigt, Eduard Popp das erste Mal in seiner Laufbahn gegen Johan Euren gewonnen, Frank Stäbler mit seinem ‚Last-Second-Sieg‘ die Goldmedaille aus dem Feuer gerissen und nicht zuletzt waren es auch Ringer aus der zweiten Reihe- und dem Nachwuchsbereich, die hier wie Maximilian Schwabe und Timo Badusch starke Kämpfe gezeigt haben“.

Nicht ganz so erfolgreich wie die Griechisch-Römisch-Spezialisten kämpfen derzeit die deutschen Freistilringer, kein Athlet aus der Riege um Freistil-Bundestrainer Sven Thiele konnte sich für die Olympischen Spiele qualifizieren. Dennoch sah man schon bei den Deutschen Meisterschaften einige Lichtblicke und wie schon bei den Olympia-Qualifikationswettkämpfen, so stach auch am vergangenen Wochenende in Dortmund ein Ringer besonders hervor; Martin Obst (74 kg/1. Luckenwalder SC) kämpfte sich bereits am ersten Wettkampftag ins Finale, wo er dem amtierenden Weltmeister und Olympiasieger von 2012 Jordan Burroughs (USA) mit 2:3 Punkten nur knapp unterlag. In den Vorrundenbegegnungen setzte sich der Ringer aus dem Leistungszentrum Luckenwalde gegen Muhamad Akdemir (TUR), sowie gegen den international erfahrenen Oleg Motsalin (GRE) durch. Seinen Halbfinalkampf gewann der Deutsche Meister gegen den für Rio qualifizierten Evgheni Nedealco (MDA).

Freistil-Bundestrainer Sven Thiele kann sich derzeit auf die Luckenwalder Ringerschule verlassen, denn auch am Sonntag war es mit Lennard Wickel (70 kg) ebenfalls ein Freistilringer vom 1. LSC, der sich als einziger DRB-Starter ins Finale kämpfte, dort jedoch gegen Gitinomagomed Gadzhiyev (AZE) unterlag und Silber mit zurück nach Luckenwalde nahm. Allerdings war in dieser Gewichtsklasse das Niveau sehr ausgeglichen, denn mit Samet Dülger (AC Mühlheim am Rhein) und Kubilay Cakici (RWG Mömbris-Königshofen) hat Sven Thiele gleichwertige Ringer in diesem Limit zur Verfügung, die wie auch Lennard Wickel durchaus in der Lage sind, einmal in die Spitze vorzustoßen.

Bronzeränge gingen im Freistil an Samet Dülger (70 kg), der im kleinen Finale Maximilian Ausserleitner (AUT) bezwang und an Marcel Ewald (57 kg/KSV Ispringen), der Routinier gewann den Kampf um Bronze im innerdeutschen Duell gegen Artur Eisenkrein (KSV Witten). „Auch im Freistil gibt es talentierte Nachwuchsringer wie zum Beispiel Niklas Dorn (KSC Hösbach), der mir gut gefallen hat, junge Athleten die es zu entwickeln gilt“, sieht Jannis Zamanduridis einige Nachwuchsringer in Freistilbereich in den Startlöchern für 2020 in Tokyo.

Zufrieden zeigte sich auch Organisationschef Karl Martin Dittmann, denn der Grand Prix verlief einmal mehr reibungslos, mit einem guten Umfeld, kurzen Wegen und einer großen Helferschar, die sich mit viel Herzblut um die Belange der Sportler, Trainer und Besucher kümmerten, wobei sich DRB-Sportdirektor Jannis Zamanduridis auch über die steigende Zahl der Zuschauer freute, die dann auch gemeinsam mit dem unverwüstlichen und wortgewandten Hallensprecher Thomas Eigenbrodt, den deutschen Athleten in den wichtigsten Duellen den Rücken stärkten.

In einem Jahr ist Dortmund Gastgeber der Junioren-Europameisterschaften, der Grand Prix, war damit nicht nur für die Olympiastarter eine gute Generalprobe für Rio, sondern auch für das Org.-Team auf die JEM 2017.

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Pressemitteilung

Dortmund, 02.07.2016

Im Rahmen des Grand Prix tagte in Dortmund am Wochenende der Bundesligaausschuss des Deutschen Ringer-Bundes mit Vertretern der Erstligavereine. Gegenstand war die Erörterung der Situation der ersten Bundesliga. In den vergangenen Jahren musste die Liga wiederholt Rückzüge verkraften, die dazu geführt haben, dass in der Saison 2016/2017 nur noch acht Vereine in der ersten Bundesliga ringen werden. Es wurden diverse Gegenmaßnahmen diskutiert und die Ausarbeitung der Vorschläge auf die Arbeitsebene delegiert. Geplant ist eine Abstimmung Ende August für die Saison 2017/2018. 

Auf Einladung des Vizepräsidenten Bundesliga, Ralf Diener, tagte der gewählte Bundesligaausschuss am vergangenen Samstag in Dortmund. Einziger Tagesordnungspunkt war die Erörterung, wie die erste Bundesliga wieder langfristig zukunftsfähig gemacht werden kann.

Neben den gewählten Vertretern der Bundesligisten (2 Vertreter für die erste Bundesliga, 2 Vertreter für die zweite Bundesliga) waren sämtliche Vereine der ersten Liga eingeladen worden, um auch die Vorstellungen und Erwartungen der Vereine in die Beratungen mit einzubeziehen. Von den geladenen acht Vereinen nahmen diese Gelegenheit die Vereine aus Aalen, Nendingen, Weingarten, Mainz und Köllerbach wahr.

Gegenstand der Erörterungen waren unter anderem eine Budgetbegrenzung für Zahlungen an Ringer in der ersten Bundesliga. Dieser Punkt wurde ausführlich erörtert und grundsätzlich für sinnvoll befunden. Die konkrete Ausgestaltung soll nun auf Arbeitsebene ausgearbeitet werden.

Daneben wurde zur Verbesserung der Nachwuchsentwicklung ein Maßnahmenkatalog besprochen, der vor allem die Verpflichtung vorsehen wird, nur noch Trainer einer gewissen Qualifikationsstufe einzusetzen und eigene Teilnehmer zu nationalen Meisterschaften zu entsenden. Hierdurch soll die Förderung der eigenen Sportler vor Ort aufgewertet werden.

Auch die Thematik „Ringer-Liga“, also das Bemühen bestimmter Vereine, sich ganz oder teilweise vom Deutschen Ringer-Bund zu lösen und eine selbst verwaltete Liga zu gründen, wurde diskutiert. Der DRB hat die grundsätzliche Bereitschaft erklärt, den Vereinen bei der Vermarktung der Liga mehr Freiräume zuzugestehen und ggfs. sogar die vollständig eigenständige Vermarktung der Liga im Konzessionsweg zu gestatten. Der Punkt konnte aufgrund des Umfangs der hierfür erforderlichen Fragestellungen noch nicht abschließend behandelt werden und wird auf der Arbeitsebene weiter erörtert werden.

Die Ligaveränderungen werden nunmehr kurzfristig auch mit den Vereinen der zweiten Bundesliga abgestimmt und sollen zur Saison 2017/2018 umgesetzt werden. Der Bundesligaausschuss hofft, dass durch die angedachten Maßnahmen die Attraktivität der Liga wieder erhöht wird und mehr Vereine der zweiten Bundesliga bereit sind, aufzusteigen.

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