Erfolgreicher Start ins Wettkampfjahr 2021

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DRB Team startet ins Olympiajahr

An diesem Wochenende startet für die Nationalmannschaft das Olympiajahr 2021. Nach einem besonderen Jahr 2020 gilt es jetzt für die Nationalkaderringer den Fokus voll auf die anstehenden olympischen Spiele zu richten. Das Wettkampfjahr startet mit Internationalen Turnieren in allen drei Stilarten. Während die DRB-Ringer im freien Stil und bei den Frauen im französischen Nizza an den Start gehen, führt der Weg die griechisch-römisch Athleten ins kroatische Zagreb. Aufgrund der aktuellen Umstände gab es von den Veranstaltern strenge Auflagen, wodurch man sich in erster Linie sicher sehr sicher fühlt, was jedoch zum Beispiel auch ein größeres Starterfeld verhindert hat. Dennoch sendet der Deutsche Ringer Bund schlagkräftige Teams und auch die international gemeldete Konkurrenz verspricht hochklassige Wettkämpfe.

Die DRB-Teams für das Wochenende:

Freistil

57kg Niklas Stechele

61kg Nico Megerle

Viktor Lyzen

65kg Alexander Semisorov

70kg Kevin Henkel

74kg Kubilay Cakici

Daniel Sartakov

79kg Eduard Tatarinov

Matthias Schmidt

Andreas Walter

92kg Robin Ferdinand

97kg Erik Thiele

125kg Gennadij Cudinovic

Ashgar Laghari

Frauen:

50kg: Lisa Ersel

53kg: Nina Hemmer

Annika Wendle

Angelina Purschke

57kg: Laura Mertens

Sandra Paruszewski

Elena Brugger

Josefine Purschke

62kg: Luisa Niemesch

Andrea Grasruck

Anne Nürnberger

68kg: Maria Selmaier

Eyleen Sewina

76kg: Francy Rädelt

Johanna Meier

Lilly Schneider

Greco:

55kg: Fabian Schmitt

Steven Ecker

63kg: Andrej Ginc

Deniz Menekse

67kg: Witalis Lazovski

72kg: Idris Ibaev

77kg: Michael Widmayer

82kg: Hannes Wagner

Marius Braun

Simon Öllinger

97kg: Ilja Klasner

Patrick Neumaier

Jan Zirn

130kg: Eduard Popp

Jello Krahmer

Franz Richter

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Roland Schwarz gewinnt Bronze

DRB Frauen starten stark in das Turnier

Der dritte Wettkampftag brachte die erste Medaille für den DRB. Roland Schwarz erkämpfte sich in der Gewichtsklasse bis 82kg mit einem starken Turnier die Bronzemedaille. Am Sonntag startete der Bayern gut ins Turnier und hatte mit Jimenez (PAN) bei seinem 10:0 Sieg wenig Probleme. Im Viertelfinale entnervte er, wie schon bei der Europameisterschaft im Vorjahr, den Bulgaren Aleksandrov mit seinem überragenden Bodenkampf. Leider nahmen ihm die Kampfrichter im Halbfinale hierzu die Chance. Nachdem er bei einem Wurfversuch gekontert wurde, gestatteten die Unparteiischen seinem Gegner Sahin (TUR) sich über die komplette Kampfzeit in den Rückwärtsgang zu begeben, ohne dafür bestraft zu werden. Somit blieb für Roland nach der 1:4 Niederlage heute das Duell um die Bronzemedaille. Hier demonstrierte er wieder seine Klasse und ließ gegen Oldrich Varga (CZE) nichts anbrennen. Mit einem 9:1 Überlegenheitssieg sicherte er das erste Edelmetall für Deutschland.

Erneut überzeugen konnten die ins Turnier gestarteten Frauen in Serbien. Lisa Ersel, Nina Hemmer und Luisa Niemesch erreichten allesamt das kleine Finale um Bronze. Annika Wendle zeigte die stärkste Leistung des Tages und sicherte sich mit einem famosen Sieg im Halbfinale mindestens Silber.

Ersel startete im leichtesten Limit bis 50kg mit einem Schultersieg über Ture (GBS) ins Turnier und stand somit im Halbfinale. Hier lieferte sie sich mit Lilia Malanchuk (UKR) einen wilden Schlagabtausch. Nach sechs Minuten hatte die Ukrainer das bessere Ende für sich und Lisa kämpft morgen gegen Vilcapoma (PER) um Rang 3. Ähnlich lief es bei Nina Hemmer bis 53kg, Einem perfekten Start, mit einem 12:2 Überlegenheitssieg, folgte ein souveräner 6:2 Punktsieg im Viertelfinale über Leorda (MDA). Doch auch für sie war im Halbfinale erst einmal Endstation. Nach spannenden sechs Minuten unterlag Nina knapp gegen die starke Polin Zasina. Die Gegnerin steht hier noch nicht fest und wird erst in der Hoffnungsrunde morgen ermittelt. Trotz einer Bilanz von 0 Siegen und 1 Niederlage zeigte Luisa Niemesch auch eine gute Leistung. Gegen die Europameisterin Grigorjeva (LAT) musste sie sich knapp mit 4:6 geschlagen geben und steht somit ebenfalls im kleinen Finale. Dort trifft sie auf U23-Europameisterin Prokopevniuk (UKR).

Ausgeschieden hingegen ist Maria Selmaier (72kg). Nach einer Schulterniederlage zum Auftakt gegen Alla Belinska (UKR) war für Maria das Turnier beendet, denn die Ukrainerin musste sich in ihrem Halbfinale knapp geschlagen geben.

Deutlich besser lief das Turnier für Annika Wendle. Nach ihrer Bronzemedaille bei der Europameisterschaft im Frühjahr überzeugte Annika erneut mit einem ganz starken ersten Turniertag und steht verdient im Endkampf um Gold. Im Viertelfinale schaltete sie die Moldawierin Dragutan souverän mit 9:2 aus und stieß ins Halbfinale vor. Dort lieferte sie sich einen Kampf auf Messers Schneide mit der erfahrenen Polin Katarzyna Krawczyk. Nach starker erster Hälfte lag Annika verdient in Führung, musste jedoch eine hohe Wertung schlucken und ging mit einem 4:5 Rückstand in die letzten Sekunden. Es folgte ein starker letzter Angriff, zuerst von den Kamfprichtern mit keiner Wertung bedacht, doch die Challenge von Patrick Loes brachte mit auslaufender Uhr die verdiente Führung und somit den Sieg. Um Finale geht es für Wendle gegen Irina Kurachkina (BLR).

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DRB Team heiß auf Individual World Cup

Am Wochenende startet also „endlich“ das erste große UWW Turnier seit dem Ausbruch der Corona Pandemie zu Beginn diesen Jahres. In Belgrad steigt der „Idividual World Cup“ und dient als Ersatzturnier für die in diesem Jahr ausgefallenen olympischen Spiele. Lange hoffte man beim Weltverband kurzfristig noch eine Weltmeisterschaft realisieren zu können, letztlich entschied man sich jedoch für diesen Kompromiss. Ausschlaggebend war hierbei der definitive Verzicht einiger Top-Nartionen. Doch trotz einiger Absagen hat der Wettbewerb einiges an Weltklasse zu bieten.

Auch der DRB-Trott freut sich endlich wieder auf die Matte zurück zu kehren und möchte in Serbien auf Medaillenjagd gehen. Sportdirektor Jannis Zamanduridis blickt mit Vorfreude auf die kommende Woche: „Endlich geht es wieder auf die Matte. Einige unserer Athleten hatten im kompletten Jahr noch nicht einen einzigen offiziellen Kampf absolviert. Der Individual World Cup ist daher sehr wichtig.Es existiert ein sehr gutes Hygiene- bzw. Schutzkonzept für die Sportler, die sich mehr oder weniger vor Ort in der oft erwähnten Blase befinden und so nahezu keinen Kontakt außerhalb des Wettbewerbes haben werden. Selbstverständlich besitzt der Weltcup nicht ganz die Strahlkraft einer Weltmeisterschaft, dass sieht man ja auch an unserem Team, dennoch wird das Niveau sehr hoch sein und eine wichtige Standortbestimmung auf dem Weg zu den olympischen Spielen in Tokio.“

Leider zeigte die Corona-Pandemie auch kurzfristig noch einmal die außerordentlichen Umstände und verursachte das ein oder andere Problem. So fallen zum Beispiel Fabian Schmitt und Etienne Kinsinger im griechisch-römisch Team weg, da sich beide kurz vor der Abreise in Quarantäne begeben mussten. Bei den Frauen und den Freistil-Athleten siehr es bis dato hingegen gut aus. Dementsprechend wählt Zamanduridis auch eine Zielvorgabe der anderen Art: „Selbstverständlich wünsche ich mir immer, dass all unsere Sportler gesund und verletzungsfrei durch ein Turnier kommen, doch diesmal steht dieser Wunsch über allem. Ich hoffe vor Ort läuft alles glatt und das Konzept greift. Nichts desto trotz ist der Druck bei einigen Sportlern natürlich da, denn intern tobt in der ein oder anderen Gewichtsklasse der Kampf um die Startplätze bei der Olympia-Quali und die Jungs und Mädels wollen hier natürlich zusätzliche Argumente sammeln.“

Der Zeitplan des World-Cup

Samstag 12.12. 11:00 – 15:00 und 18:00 – 19:30

GR Quali – Halbfinale 55, 67, 72, 77, 87

Sonntag 13.12. 11:00 – 15:00 und 18:00 – 22:00

GR Quali – Halbfinale 60, 63, 82, 97, 130

GR Hoffnungsrunde + FINALS 55, 67, 72, 77, 87

Montag 14.12. 11:00 – 14:00 und 17:00 – 20:30

WW Quali – Halbfinale 50, 53, 55, 62, 72

GR Hoffnungsrunde + FINALS 60, 63, 82, 97, 130

Dienstag 15.12. 11:00 – 14:00 und 17:00 – 20:30

WW Quali – Halbfinale 57, 59, 65, 68, 76

WW Hoffnungsrunde + FINALS 50, 53, 55, 62, 72

Mittwoch 16.12. 11:00 – 15:00 und 17:00 – 21:00

FS Quali – Halbfinale 57, 70, 74, 92, 125

WW Hoffnungsrunde + FINALS 57, 59, 65, 68, 76

Donnerstag 17.12. 11:00 – 15:00 und 17:00 – 21:00

FS Quali – Halbfinale 61, 65, 79, 86, 97

FS Hoffnungsrunde + FINALS 57, 70, 74, 92, 125

Freitag 18.12. 15:30 – 21:00

FS Hoffnungsrunde + FINALS 61, 65, 79, 86, 97

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