Bundesliga 2017/18 steht

Gemeinsam für die Zukunft des Ringens in Deutschland

Der Deutsche Ringer-Bund, die Landesverbände und die 21 Bundesligisten, die am Ligabetrieb teilnehmen, haben am 14. Januar 2017 in Aschaffenburg einen gemeinsamen Weg beschlossen.

Für die Saison 2017 wurde in enger Abstimmung mit den Vereinen die Gruppeneinteilung und Durchführung des Ligabetriebs zur Ermittlung des Deutschen Mannschaftsmeisters festgeschrieben.

In den 3 Gruppen West, Süd und Ost werden die Teilnehmer an der Endrunde ermittelt. Start der Saison ist der 2. September 2017. Die Halbfinal- und Finalkämpfe werden Anfang 2018 ausgetragen.

Die Sitzung beschloss auch eine Stärkung der Vereine im Bundesligaausschuss, der in Zukunft mit 2/3-Mehrheit entscheiden wird.

Aschaffenburg, 14. Januar 2017

 

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SV Germania Weingarten ist Deutscher Mannschaftsmeister

In einem super spannenden Finale setzte sich Weingarten nach Hin- und Rückkampf mit 24:22 im Lokalderby gegen den KSV Ispringen durch. Nach dem 13:9 Hinkampf hatten viele den KSV Ispringen im Rückkampf noch eine Aufholjagd zugetraut, nicht zuletzt da man Topfavorit Aalen mit einem starken Rückkampf im Halbfinale ausgeschaltet hatte. Doch diesmal lief es von Beginn an nicht rund für den KSV, gerade in den ersten fünf Duellen verspielte man eine bessere Ausgangsposition und musste sich am Ende knapp geschlagen geben. Im ersten Duell gleich unterlag Ibrahim Fallacara überraschend deutlich mit 1:9 gegen Thomas Roenningen und die mitgereisten Weingarten-Fans machten sich erstmals lautstark bemerkbar. Als im Schwergewicht dann Nick Matuhin trotz 30 kg Gewichtsvorteil nicht mehr als ein knapper 7:6 Sieg gelang, war der Fehlstart für die Heimmannschaft perfekt. Anschließend brachten Ivan Guidea gegen Vladimir Egorov und Ardo Arusaar gegen Oliver Hassler zwar mit 6:3 in Front, Johnny Panait konterte jedoch umgehend für Weingarten und glich mit einem 8:0 gegen Muhammed Yasin Yeter zum 6:6 Pausenstand aus.

Nach der Unterbrechung konnte sich Michael Kaufmehl für die Niederlage im Hinkampf revanchieren und zwang William Harth mit 1:0 in die Knie, der KSV Ispringen schöpfte wieder etwas Hoffnung. Anschließend ging jedoch Weingartens Punktegarant Alejandro Valdes auf die Matte und erledigte seine Aufgabe souverän mit einem Schultersieg. Bis 86kg gr.-röm. erhoffte sich der KSV den erneuten Ausgleich, Zakarias Berg kam jedoch gegen einen sehr passiven Jan Rotter nicht über einen 2:0 Sieg hinaus. Somit ging es beim Stand von 9:10 in die letzten beiden Duelle. Im griechisch-römischen Stil wurde ein Duell alter Bekannter ausgetragen, für Ispringen ging Aleksandar Maskimovic auf die Matte, Weingarten stellte Weltmeister Frank Stäbler. Nach einem Konter ging Maksimovic früh in Front und Ispringen glaubte wieder ernsthaft an eine Wende. Doch eine kleine Unachtsamkeit im zweiten Kampfabschnitt sorgte für die Vorentscheidung. Stäbler siegte mit 3:2 und brachte den SVG uneinholbar on Front. Im letzten Kampf der Saison sorgte Kakhaber Khubezthy für Ergebniskosmetik für den KSV Ispringen, er schulterte Georg Harth noch in den ersten drei Minuten.

 

Der vom DRB angebotene Livestream verlief während der ersten fünf Duelle leider nicht wie gewünscht. Grund dafür war ein durch Ispringen-Vorstand Werner Koch ausgesprochenes und durchgesetztes Hallenverbot unserer Filmcrew. Trotz enger Zusammenarbeit mit der Stadt Pforzheim und Probeaufbauten am Freitag, bei denen der Vorstand selbst anwesend war, kam der Ispringer Mäzen mit dieser unerwarteten Entscheidung um die Ecke. Erst das Wettkampfgericht um UWW Kampfrichterchef Antonio Silvestri konnten die Gastgeber umstimmen. Leider fehlte uns am Ende diese Zeit um den Stream pünktlich zum Start zuverlässig zum Laufen zu bringen. So musste bis zur Pause erneut improvisiert werden. Wir hoffen der reibungslose Stream ab der Pause entschädigte für die vorherigen Probleme.
Wie in der Vorwoche werden auch alle Kämpfe des Rückkampfes ab morgen kostenlos auf YouTube abrufbar sein.Air Jordan

‚Die Tür ist immer offen‘

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Stream lief trotz einiger Schwierigkeiten

Zum Finalhinkampf bot der DRB über seine Facebook Seite einen Livestream. Leider konnten wir durch einige Schwierigkeiten vor Ort und Bedenken der Hallenverantwortlichen unser technisches Equipment nicht aufbauen und mussten kurzerhand improvisieren. Nach kurzen Startschwierigkeiten lief der Stream jedoch mehr als passabel und wir konnten den Daheimgebliebenen den klasse Kampf präsentieren. Nach 10 Duellen siegte Weingarten mit 13:9 gegen den KSV Ispringen und alle Fans dürfen sich ag einen spannenden Rückkampf nächste Woche freuen.

Die zehn Einzelkämpfe von heute Abend gibt es morgen abrufbar auf YouTube.nike fashion

RINGEN

Starke Ringer-Bundesliga durch faire Chancen für alle Vereine

Die „Deutsche Ringerliga DRL“ informiert darüber, dass sich Ministerpräsident a.D. Kurt Beck bereit erklärte, „in der verfahrenen Situation zwischen den Vereinen und der DRB-Spitze“ zu vermitteln und dass dies eine „sensationelle Wendung“ sei.

 

Der DRB erklärt dazu: 

 

Eine Vermittlung macht dann Sinn, wenn zwei Parteien mit unterschiedlichen Positionen nicht zu einer Lösung kommen. Im vorliegenden Fall hat es bisher keine Gespräche geschweige denn Verhandlungen über eine Neuordnung des Bundesligabetriebs gegeben. Eine Vermittlung ist daher völlig unangebracht.

 

Eine Vermittlung macht weiterhin dann Sinn, wenn es konkrete Inhalte gibt, über die man sprechen kann. Diese Inhalte, also ein Konzept darüber, wie sich die „DRL“ einen alternativen Bundesligabetrieb genau vorstellt, liegen dem DRB trotz vielfacher Aufforderung nicht vor.

 

Eine Vermittlung kann schließlich nur dann gelingen, wenn beide Seiten Gesprächspartner benennen, die legitimiert für ihre Seite sprechen. Dies ist nach Auffassung des DRB bei der „DRL“ nicht der Fall. Der DRB erkennt die „DRL“ – ebenso wie übrigens der Weltverband UWW – nicht an.

 

Von einer „sensationellen Wendung“ zu sprechen und damit zu versuchen, den DRB öffentlich unter Druck zu setzen, zeugt daher nicht für eine Strategie, die auf Ausgleich bedacht ist. Die unausgereifte und bisher durch kein Konzept untermauerte Initiative der „DRL“ birgt im Gegenteil die Gefahr einer Spaltung der Liga und hat zumindest für viele Vereine der 2. Liga eine erhebliche Planungsunsicherheit geschaffen.

 

Die Situation in der Ringer-Bundesliga ist derzeit für alle Beteiligten nicht zufriedenstellend. Dem DRB ist daher sehr an einer langfristigen Stärkung der Liga gelegen. Das hat nach Überzeugung des DRB aber nur Aussicht auf Erfolg, wenn viele Vereine, insbesondere auch die kleineren Vereine, eine faire sportliche und wirtschaftliche Chance haben. Dafür arbeitet der DRB.

 

Der DRB war und ist trotz gegenteiliger Behauptungen auf der Grundlage eines stimmigen Konzeptes sowie klarer Gesprächspartnerschaften gesprächsbereit.

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Deutscher Ringer-Bund e.V. bietet Live-Stream zum DMM-Finale

In Zusammenarbeit mit der Einkaufs- und Vertriebs GmbH für Ringer und Sport TV1 bietet der Deutsche Ringer-Bund einen kostenfreien Livestream zum Final Hinkampf zwischen SV Germania 04 Weingarten und dem KSV Ispringen 1906 e.V. an. Das Bildmaterial stellt das offizielle Videoteam um United World Wrestling-Videoteamchef Gerd Reich und der Stream wird über die offizielle Facebook-Seite des DRB verfügbar sein. Doch auch für Ringsportfans ohne Facebook-Account können den Kampf problemlos über den Link verfolgen. Somit hoffen wir auch den Fans, die keine Karte ergattern konnten, den Finalkampf ins Wohnzimmer transportieren zu können.Air Jordan 1 Retro High OG „Board of Governors“ White/Black-Royal Blue

Entscheidungen des Ringer-Weltverbandes (UWW)

Corsier-sur-Vevey – Der Weltverband der Ringer United World Wrestling traf am Rand der Weltmeisterschaft in Budapest, mehrere Entscheidungen. So wurde nach den Streitigkeiten um die Kampfrichtereinsätze bei den jeweiligen, internationalen Meisterschaftskämpfen ein IT-System entwickelt, um das Drei-Mann-Kampfgericht in zufälliger Auswahl während des Wettbewerbs
auszulosen.

Von Jörg Richter

Nach den Olympischen Spielen in Rio 2016 hatten vor allem Medien in den USA Vorwürfe gegen die Auswahl der Kampfrichter erhoben. Dem wird nun mit dem PC-gesteuerten Auswahlverfahren entgegen gesteuert. Eine Testversion des Zuweisungsprogramm stieß bei den Weltmeisterschaft der nichtolympischen Gewichtsklassen, im Dezember 2016 auf ein positives Feedback der Trainer und Athleten.

Das Präsidium der UWW genehmigte auch einen Kampfrichter – Bildungskurs. Hier hatte sich der deutsche UWW-Hauptkampfrichter Antonio Silvestri für eine Kampfrichterakademie mit Sitz in Deutschland stark gemacht, in der ständig internationale Kampfrichterweiterbildungen angeboten werden sollen. Das Sport-Department der UWW soll diese Lehrgänge betreuen. Diskutiert wurde auch ein neues Ranking der Weltrangliste, wobei aber noch keine endgültige Entscheidung getroffen wurde, nach welchen Kriterien die besten Ringer- und Ringerinnen in Zukunft ermittelt werden sollen. Die technische Kommission der UWW soll dafür in den nächsten Wochen Vorschläge erarbeiten. Die gleiche Kommission soll sich auch mit der Ausrichtung, sowie einer möglichen Neueinteilung der Gewichtsklassen im Senioren und Juniorenbereich beschäftigen.

Das UWW-Präsidium verabschiedete einen Beschluss, nach dem eine blutende Wunde zukünftig nur noch maximal 4 Minuten behandelt werden darf. Bislang wurde die Kampfzeit zur Behandlung blutender Wunden unbegrenzt unterbrochen. Neu bei den Weltmeisterschaften der Veteranen; es wurde eine Altersgrenze von 60 Jahren festgelegt auch soll diesen Wettkämpfen der
älteren Jahrgänge eine gründliche, medizinische Untersuchung voran gehen. Auch im Präsidium der UWW selbst gab es Änderungen, der Bulgare Tzeno Tzenov wurde Nachfolger des ausgeschiedenen Vize-Präsidenten Ahmed Ayk (TUR). Tzenov arbeitet bereits seit 20 Jahren im Büro der UWW und fungiert zugleich als Präsident der UWW-Europa.

Deutsche Funktionäre rücken in UWW-Kommissionen auf

Neben Antonio Silvestri, der sich als UWW-Kampfrichterchef mit den Schiedsrichterangelegenheiten im Ringer-Weltverband beschäftigt, ist auch der deutsche Professor Harold Tünnemann im technischen Bereich der UWW tätig und wurde für seine jahrelange Tätigkeit am Rand der Olympischen Spiele in Rio in die Hall of Fame des Ringkampfsportes aufgenommen. Neu in
die Ethikkommission wurde der DRB-Vizepräsident Dr. Daniel Wozniak aufgenommen, während der Saarländer Dr. Klaus Johann, der in Klinik Saarbrücken/Merzig eine ganze Reihe deutscher Spitzenringer betreut, Mitglied der UWW-Ärztekommission wurde. Auch das Mitglied der deutschen Ärztekommission Dr. Loukas Konstantinou wurde für sein Heimatland Griechenland in die UWW-Ärztekommission neu berufen. Bei den ordentlichen Wahlen des UWW-Büro’s wurde der DRB-Generalsekretär Karl Martin Dittmann als Mitglied bestätigt und übt nun 6 Jahre diese
Funktion im höchsten Arbeitsgremium des Ringer-Weltverbandes aus, nachdem er 2014, am Rande der Weltmeisterschaften in Taschkent (UZB) zunächst für 2 Jahre ins UWW-Büro gewählt wurde.

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