Deutsche Juniorinnen glänzen mit drei Turniersiegen in Bukarest

Bukarest – Beim stark besetzten Internationalen Turnier in Bukarest (ROU) erreichten die Juniorinnen des Deutschen Ringer- Bundes vordere Platzierungen.

von Jörg Richter

Francy Rädelt (75 kg/RSV Hansa 90 Frankfurt/O.) musste ihren Wettkampf im nordischen System bestreiten, da sich im schwersten Limit insgesamt 5 Ringerinnen stellten.

Die Athletin aus dem Leistungszentrum von der Oder drückte zum Auftakt Baryana Borisova (BUL) auf beide Schultern, ließ anschließend auch gegen die EM-Fünfte von 2015 Vivien Szaras (HUN), Özebege Aysegul (TUR) und Lisa Neumeier (AUT) nichts anbrennen. Damit stand Francy Rädelt bei der Siegerehrung auf dem obersten Sieger-Treppchen.

Auch Annika Wendle (48 kg/ASV Altenheim) startete mit Siegen in das Turnier, gegen Anna Krol (POL) gelang der DRB-Ringerin ein 10:0-Überlegenheitserfolg, im Halbfinale drückte die Südbadenerin Larisa Ljonstrom (SWE) auf beide Schultern. Damit stand Annika Wendle im Finale, wo sie Suzana Seikariu (ROU) mit 11:5 bezwang.

Nichts anbrennen ließ Elena Brugger (51 kg/TuS Adelhausen), die gegen Mihaela Barbulesku (ROU), Kremena Petrova (BUL) und Melhibar Oltürk (TUR) vorzeitige Siege landen konnte. Im Finale drückte sie ihre Kontrahentin Agata Walwrzak (POL) auf beide Schultern und sicherte sich damit den insgesamt 3. Turniersieg der DRB-Ringerinnen in Bukarest.

Auch Luzie Manzke (63 kg) kämpfte sich mit Siegen über Elixabeth Kulcsar (HUN) und Olivia Hemingson (SWE) ins Finale ihrer Gewichtsklasse, wo sie auch Krista Incze (ROU) traf. Die Rumänin ist kein unbeschriebenes Blatt, belegte bei den Junioren-Europameisterschaften 2015 den Bronzerang, bei den Welttitelkämpfen dieses Altersbereiches wurde Incze 2015 Fünfte.

Gegen diese Kontrahentin musste Luzie Manzke eine Punktniederlage hinnehmen und erhielt bei der Siegerehrung die Silbermedaille überreicht.

Die Kadetten-Europammeisterin des vergangenen Jahres Ellen Riesterer (SC Unterföhring) startete wie Annika Wendle im Limit bis 48 kg, wo sie gegen die Rumänin Suzana Seikariu im Halbfinale unterlag, das Duell um Bronze gegen Erge Aynur (TUR) gewann die junge Ringerin aus Unterföhring.

Auch Laura Schmitt (44 kg/KSV Kirrlach) stand nach zwei Kämpfen auf dem Bronzerang ihrer Gewichtsklasse. Im Halbfinale unterlag die Nordbadenerin gegen Madalina Caia (TUR) knapp mit 3:4, den Kampf um Bronze konnte Laura Schmitt gegen Cristina Zoltan (ROU) siegreich gestalten, in dem sie die Rumänin noch in der ersten Runde des Kampfes auf beide Schultern drückte.

Eine weitere Bronzemedaille fügte Viviane Herda (59 kg/KSV Witten) der Bilanz der DRB-Damen hinzu. Das Viertelfinale gewann Viviane Herda gegen Neli Georgieva (BUL) mit 6:1 Punkten, im Halbfinale musste die DRB-Ringerin eine Schulterniederlage gegen Emma Johansson (SWE) hinnehmen. Doch im Kampf um Platz drei dieser Gewichtsklasse war Viviane Herda wieder oben auf, sie bezwang Bayhan Deryci (TUR) mit 10:3 Punkten.

Am Siegertreppchen vorbei schrammte Debora Lawnitzak (55 kg/SV Luftfahrt Berlin), die ihren Auftaktkampf gegen Alexandrina Kasimova (BUL) ebenfalls siegreich gestaltete. Im Halbfinale unterlag Debora Lawnitzak gegen Yanik Elrf (TUR) und stand damit im Kampf um Bronze. Auch dieses Duell ging verloren, die Berlinerin, die im Leistungszentrum Frankfurt(O.) von Michael Kothe betreut wird, hatte gegen Johanna Lindburg (SWE) mit 0:5 Punkten das Nachsehen und beendete das Turnier auf Rang 5 ihrer Gewichtsklasse.

Für die DRB-Juniorinnen war der Wettkampf in Bukarest eine wichtige Hürde, denn vom 21.-26. Juni wird an gleicher Stelle die Junioren-Europameisterschaft ausgetragen.

 

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Ringen / Internationales Junioren- und Kadetten- Turnier (FR) in Bukarest

2 Turniersiege für DRB-Freistilnachwuchs in Bukarest (ROU)

von Jörg Richter

Bukarest – Mit zwei Turniersiegen, einer Silber- und zwei Bronzemedaillen kehrten der deutsche Freistilnachwuchs vom Internationalen Turnier aus Bukarest (ROU) zurück.
Bei den Kadetten wurde Horst Lehr (50 kg/VfK Schifferstadt) nach Siegen über Sergiu Lupascu (MDA) und Ioan Butnaru (MDA) als Turniersieger in seiner Gewichtsklasse geehrt, im stark besetzten Limit bis 74 kg setzte sich Johannes Deml (KSC Hösbach) gegen Zhoro Zhelyazkov (BUL), Zsolt Horvath (HUN), sowie gegen Blagovest Tropchev (BUL) durch und stand am Ende des Turnieres ebenfalls auf dem obersten Treppchen.


Richard Stoll (100 kg/ASV Cham) bestritt bei 5 Teilnehmern in der schwersten Kategorie ein nordisches Turnier ‚Jeder gegen Jeden‘. Im ersten Duell unterlag Stoll gegen Daniel Vaselinov (BUL), setzte sich dann jedoch gegen Alexandru Neagu (MDA), Nikolay Mitev und Dimitar Hristov (beide BUL) mit Schultersiegen durch. Da Vaselinov seine weiße Weste bis zum Ende behielt, bekam der DRB-Schwergewichtler bei der Siegerehrung die Silbermedaille überreicht.

Lars Schäfle (85 kg/RKG Freiburg 2000) bezwang Bozhhidar Todorov (BUL), unterlag dann jedoch gegen Gheorge Erhan (MDA) und holte damit Bronze, genauso wie Leon Gerstenberger (58 kg/AB Wurmlingen), der Constantin Belcea (ROU) bezwang, im Halbfinale an Nikolai Grahmez (MDA) scheiterte. Im Kampf um Bronze setzte sich der Deutsche Meister von Schwäbisch Hall 2016 gegen Darius Draghici (ROU) durch.

Adrian Wolny (63 kg/TSV Gailbach) rundete die Bilanz der DRB-Kadetten nach zwei Siegen und zwei Niederlagen mit einem 5. Platz ab.

Auch die Freistil-Junioren testeten in Bukarest schon einmal für die anstehenden Europameisterschaften. Timo Moosmann (60 kg/KSV Tennenbronn) kam als Einziger DRB-Starter dieser Altersklasse in Medaillennähe, er bezwang Vusar Karimov (SWE), unterlag jedoch im Viertelfinale NurzhanSeitzhan (KAZ). In der Hoffnungsrunde kämpfte er sich mit einem Sieg über Daniel Chomanic (SVK) ins kleine Finale, wo Moosmann allerdings eine erneute Niederlage gegen Rifat Saibotalov (KAZ) hinnehmen musste und das Turnier auf dem 5. Platz beendete.
Auch Kadett Horst Lehr (50 kg) griff bei den Junioren nochmals ins Kampfgeschehen ein. Im Viertelfinale bezwang er Mehma Yuce (TUR), musste sich im Halbfinale Raszvan Kovacz (ROU) beugen und verlor auch das kleine Finale um Bronze gegen Genadi Marinov (BUL).

Für den DRB-Freistilnachwuchs um Trainer Jürgen Scheibe war Bukarest die erste internationale Hürde auf dem Weg zu den diesjährigen, internationalen Meisterschaften.short url linkNike SB

Austragung des Finalkampfes der 1. Bundesliga 2016/2017

Presseerklärung

Herausgegeben vom Vorstand des Deutschen Ringer-Bundes e. V., Veitshöchheim

Der Vorstand des Deutschen Ringer-Bundes e. V. hat den Vereinen der 1. Bundesliga mit Schreiben vom heutigen Tag mitgeteilt, dass es trotz der Einwände der Vereinsvertreter gegen den Austragungsort Aschaffenburg bei der Entscheidung des Bundesligaausschusses vom Februar 2016 verbleibt. Diese Entscheidung wurde im Bundesligaausschuss als demokratisch gewähltem Repräsentationsorgan der Bundesligavereine einstimmig getroffen und bindet insofern auch den DRB in seinen Entscheidungen.

In der Sache haben die Vereine (abgesehen von monetären Erwägungen, die aus sportfachlicher Sicht unerheblich sind) keine durchgreifenden Argumente vorgebracht. Der DRB wird aus diesem Grund den Finalkampf in Aschaffenburg ausrichten, um eine bundesweit zentral gelegene und zugleich dem Anlass angemessene Abschlussveranstaltung der Bundesliga zu gewährleisten. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben einerseits gezeigt, dass es für die Finalisten schwierig ist, im Januar/Februar kurzfristig geeignete Hallen zu erhalten. Die Ausweichlösungen waren dann nicht immer angemessen (weit vom Heimatverein entfernt; Zelt-Lösung im Januar). Außerdem hat sich das Bundesliga-Geschehen in den letzten Jahren stark auf den Südwesten der Republik konzentriert. Für Ringkampfsportfreunde aus dem Norden, Westen bzw. Osten der Republik waren die Fahrzeiten zu den Finalkämpfen häufig nicht mehr zumutbar. Aschaffenburg ist hier ideal gelegen und ermöglicht auch eine Anfahrt aus NRW, Sachsen etc. Die Rückmeldungen aus den dortigen Landesorganisationen deuten auf ein reges Interesse an einem zentralen Finalkampf hin.

Die zentrale Ausrichtung des Finales hat sich in anderen Sportarten bereits bestens bewährt. Soweit dem DRB in der Öffentlichkeit Gewinnerzielungsabsicht bei der Ausrichtung des Finales unterstellt wird, ist dies unzutreffend. Die Verteilung eines Gewinns wurde mit den Ligavertretern am 16.04. diskutiert; es steht ein Modell 40:30:30 bzw. 33:33:33 im Raum. Eine abschließende Entscheidung ist noch nicht getroffen. Zur Höhe der zu erwartenden Einnahmen hat der DRB keine eigenen Erfahrungen; die Aussagen der Vereine zu den bisherigen Finalkämpfen gehen insofern sehr weit auseinander (Finale als Verlustgeschäft bis hin zu mehreren hunderttausend Euro Gewinn). Es ist insofern nicht abzuschätzen, wie sich die Änderungen im Austragungsort auswirken werden. Ein Livestream-Angebot wird bewusst nicht angeboten werden, um die Attraktivität der Teilnahme vor
Ort zu erhöhen. Es wurde insofern mit dem Kooperationspartner SportA eine Sondervereinbarung geschlossen.Running Sneakers StoreGOLF NIKE SHOES

1. Weltturnier der Olympiaqualifikation in Ulan Bator (MGL)

Foto: UWW3. Kampftag / Zusammenfassung

Ulan Bator – Die Athleten des Deutschen Ringer- Bundes brachten ein Olympiaticket vom 1. Weltturnier aus Ulan Bator (MGL) wieder mit nach Hause. Es ist die 5. Olympiafahrkarte insgesamt, die Luisa Niemesch (58 kg/SV Weingarten) im Reich des Dschingis Khan erkämpfte. Das es am Ende Silber wurde, darüber dürfte sich der Ärger in Grenzen halten, denn mit dem Einzug ins Finale, hatte die Weingartenerin auch die Fahrkarte nach Rio 2016 sicher.

von  Jörg Richter

Am letzten Kampftag wollten die deutschen Freistilspezialisten um Bundestrainer Sven Thiele endlich den ersten Startplatz für Rio erkämpfen. Doch Samet Dülger (ASV Nendingen) unterlag im Achtelfinale gegen den Koreaner Seungchung Lee, der jedoch eine Runde später selbst unterlag. Damit war das Aus für den Samet Dülger besiegelt.

Auch Georg Harth (74 kg/SV Weingarten) stieg im Achtelfinale ins Turnier ein, wo er Chongyao Zhang (CHN) bezwang. Im Viertelfinale verlor Harth gegen den Bulgaren Georgi Ivanov klar mit 0:6 Punkten. Ivanov kämpfte sich ins Finale und so stand Georg Harth in der Hoffnungsrunde. Dort allerdings fand er gegen Evgheni Nedealco (MDA) überhaupt nicht in den Kampf und blieb beim 0:14 chancenlos.

Sieg und Niederlage gab es für Michael Kaufmehl (86 kg/KSV Ispringen), der gegen Bokhodur Kodirov (TJK) gewann, jedoch Tamerlan Tagziev (CAN) mit 6:8 Zählern knapp unterlag. Auch der Kanadier verpasste das Finale, so das dem deutschen Ringer ein erneutes Eingreifen über die Hoffnungsrunde verwehrt blieb.

Einen starken Eindruck hinterließ in Ulan Bator Gennadij Cudinovic (97 kg/KSV Köllerbach), der im Qualifikationskampf Arjung Singh Gill (CAN) mit 2:0 Wertungspunkten bezwang. Im Achtelfinale wieß der Saarländer, der im Leistungszentrum Saarbrücken von Andry Shyyka trainiert wird, Satywart Kadian (IND) mit 5:4 Punkten in die Schranken. Gegen den Lokalmatadoren Khuderbulga Dorjkhand, dem die vielen euphorischen Zuschauer zusätzlich den Rücken stärkten, musste Cudinovic im Viertelfinale antreten. Der Schützling von Sven Thiele unterlag nach großem Kampf mit 1:3 Punkten und schied aus, da der Mongole seinen Halbfinalkampf gegen Magomed Ibragimov (UZB) verlor.

Sven Thiele ließ das leichteste und schwerste Limit in Ulan Bator unbesetzt. In der Gewichtsklasse bis 57 kg schonte er Marcel Ewald (KSV Ispringen) eine Woche nach absolvierten Europaturnier in Zrenjanin (SRB), für den letzten Anlauf zu einer Olympiafahrkarte, dem 2. Weltturnier, dass vom 6.-8. Mai in Istanbul (TUR) ausgetragen wird. Auch auf den Einsatz von Schwergewichtler Nick Matuhin (1. Luckenwalder SC) musste krankheitsbedingt verzichtet werden. Auch hier hofft Sven Thiele, dass Matuhin bis zum 2. Welttunier wieder fit genug ist, so dass er in die Kämpfe um ein Olympiaticket eingreifen kann. Vor vier Jahren holte der Luckenwalder just beim letzten Qualifikation die Fahrkarte nach London 2012.

Gleich am ersten Kampftag von Ulan Bator scheiterten die beiden Griechisch-Römisch-Spezialisten Pascal Eisele (75 kg/SV Fahrenbach) und Ramsir Azizsir (85 kg/ASV Hof) knapp an den Qualifikationshürden. Pascal Eisele unterlag im Viertelfinale, arbeitete sich jedoch über die Hoffnungsrunde wieder heran und holte sich Bronze. Allerdings stand der Europameister von Riga 2016 im Ausscheidungskampf um das 3. Olympiaticket dem Weltklasseringer Arsen Julfalakyan (ARM) gegenüber, der gegen Eisele nichts anbrennen ließ.

Ramsin Azizsir kämpfte sich mit großartiger Leistung ins Halbfinale. Auf den Weg dorthin warf er gar den Weltmeister von 2014 Melonin Noumonvi (FRA) aus dem Rennen. Doch im Halbfinale musste der Hofer nach einer komfortablen 4:0-Führung noch eine klare Niederlage hinnehmen und stand damit im Kampf um Bronze. Doch auch diese Möglichkeit, über Bronze- und das Ausringen der beiden Drittplatzierten um das dritte Olympiaticket verpasste Ramsin Azizsir, denn er verlor das kleine Finale denkbar knapp und kam damit über Rang 5 nicht hinaus.

 

Statistik 1. Weltturnier in Ulan Bator; Freistil

57 kg

  1. Ivan GUIDEA (ROM)
  2. Mirjalal HASAN-ZADA (AZE)
  3. Sandeep TOMAR (IND)

65 kg

  1. Adam BATIROV (BRN)
  2. Zurabi IAKOBISHVILI (GEO)
  3. Yakup GOR (TUR)

——————

  1. Samet Dülger (GER/ASV Nendingen)

 

74 kg

  1. Soner DEMIRTAS (TUR)
  2. Georgi Ivanov (BUL)
  3. Evgheni NEDEALCO (MDA)

————————-

  1. Georg Harth (GER/SV Weingarten)

 

86 kg

  1. J’Den Michael Tbory COX (USA)
  2. Pedro Francisco CEBALLOS FUENTES (VEN)
  3. Zbigniew Mateusz BARANOWSKI (POL)

————————————

  1. Michael Kaufmehl (GER/KSV Ispringen)

 

97 kg

  1. Georgii KETOEV (ARM)
  2. Magomed Idrisovitch IBRAGIMOV (UZB)
  3. Nicolai CEBAN (MDA)

———————-

  1. Gennadij Cudinovoc (GER/KSV Köllerbach)

 

125 kg

  1. Zhiwei DENG (CHN)
  2. Daniel LIGETI (HUN)
  3. Robert BARAN (POL)

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DMM Jugend 2016 in Riegelsberg

Ergebnisse von der DMM Jugend 2016 in Riegelsberg

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Niemesch löst Olympia-Ticket

Foto: dpa Picture-Alliance GmbH

Ulan Bator – Beim 1. Weltturnier der laufenden Olympia-Qualifikation der Ringer in Ulan Bator (MGL) hat Luisa Niemesch (58 kg/SV Weingarten) das insgesamt 5. Olympiaticket für den Deutschen Ringer- Bund erkämpft.

von Jörg Richter

Im Achtelfinale bezwang Luisa Niemesch die Kasachin Ayaulim Kassymova mit 8:1 Punkten, im Viertelfinale konnte sich die DRB-Ringerin aus Nordbaden mit technischer Überlegenheit (11:0) gegen Virginia Fernandez (VEN) durchsetzen.

Den Halbfinalkampf gewann Luisa Niemesch gegen die 31-jährige Natalia Golts (RUS), die schon zahlreiche Titel und Medaillen bei Welt und Europameisterschaften gewinnen konnte, mit 5:4. Dabei machte die DRB-Ringerin einen 0:4-Rückstand aus den ersten Kampfminuten wett.

Im Finale steht Luisa Niemesch, Lisette Cantero (ECU) gegenüber. Doch mit dem Finaleinzug hat die deutsche Ringerin das Ticket nach Rio bereits erkämpft.Asics shoesFragment x Air Jordan 1 Retro High OG Black/Sport Blue-White

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Silber für Eduard Popp, Bronze für Maria Selmaier / Oehler und Selmaier schrammen knapp am Ticket vorbei

Olympia-Qualifikation (Europaturnier) in Zrenjanin (SRB)  / 3. Kampftag

von Jörg Richter
Zrenjanin – Jubel bei den deutschen Ringern, denn beim Olympia-Qualifikationsturnier in Zrenjanin (SRB) haben mit Nina Hemmer (53 kg/AC Überath) und Eduard Popp (130 kg/GR/VfL Neckargartach) gleich zwei DRB-Starter in ihren Gewichtsklassen Startplätze für das olympische Turnier in Rio 2016 gelöst. Während Nina Hemmer gleich am ersten Wettkampftag in Zrenjanin den Finaleinzug erreichte und damit auf den Zug nach Rio aufsprang, katapultierte sich der Griechisch-Römisch-Spezialisten Popp im Schwergewicht am Sonntagmittag ins Finale der 130-kg-Klasse.

Popp begann das Turnier mit einem Überlegenheitserfolg über Tamas Soos (SVK) und wieß im Viertelfinale auch den Litauer Mindaugas Mizgaitis mit 4:0 Punkten in die Schranken. Nach seinem Halbfinalerfolg über Sandro Dikhaminjia (GEO) kannte der Jubel im deutschen Lager keine Grenzen, denn mit dem Finaleinzug hatte Eduard Popp die Fahrkarte nach Rio sicher. Am Abend stieg der eigentlich belanglose Finalkampf gegen den Olympiazweiten von London 2012, Heiki Nabi (EST), den Eduard Popp mit 0:3 verlor.

Und es hätte noch viel mehr werden können; so raufte sich Peter Oehler (98 kg/GR/VfK Mühlenbach) nach der 0:1-Halbfinalniederlage gegen den Ungarn Adam Varga die Haare. Auch für den Südbadener war das Ticket nach Rio bereits in greifbarer Nähe, doch Varga hielt den knappen Vorsprung fest.  In der Qualifikation hatte Oehler mit seinem 9:1-Überlegenheitssieg über den starken Türken Cenk Ildem schon ein klares Ausrufezeichen gesetzt, im Viertelfinale wieß Oehler den Italiener Daigoro Timoncini mit 4:1 in die Schranken.

Auch bei den Frauen stand Maria Selmaier (75 kg/KSC Motot Jena) am letzten Kampftag nach ihrem Viertelfinalsieg über Zsanett Nemeth (HUN) bereits im Halbfinale. Dort traf sie auf Alla Cherkasova (UKR), gegen die sie schnell in Rückstand geriet. Doch gegen Ende des Kampfes wurde die Deutsche Meisterin aus dem Leistungszentrum Jena immer stärker, doch die Ukrainerin bewahrte den 10:6-Vorsprung. Damit hält Cherkasova die Fahrkarte nach Rio in den Händen, Maria Selmaier musste am Abend im kleinen Finale gegen Fanny Gradin (Schweden) antreten, die DRB-Starterin gewann das Duell mit 9:2 Punkten. Die Bronzemedaille sollten der Ringerin vor allem Selbstbewusstsein geben.

Nach krankheitsbedingtem Ausfall von Schwergewichtler Nick Matuhin (125 kg/1. Luckenwalder SC) war Erik Thiele (96 kg/KFC Leipzig) am letzten Kampftag in Zrenjanin der einzige DRB-Starter im freien  Stil. Der erst 20-jährige Bronzemedaillengewinner der Europameisterschaft 2016 bezwang zunächst Attila Szmik (HUN), stolperte dann jedoch über den Albaner Egzon Shala, der Thiele nach einem Konter schulterte.
Damit bleiben die Freistilringer um Bundestrainer Sven Thiele noch ohne Olympiastartplatz, zeigten jedoch in Zrenjanin, dass bei den anstehenden, Weltturnieren in einer Woche in Ulan Bator (MGL) und vom 6.-8. Mai in Istanbul (TUR) die Hoffnungen, deutsche Freistilringer nach Rio entsenden zu können, nicht unberechtigt sind.

Am Vortag, dem zweiten Wettkampftag der Olympia-Qualifikationswettkämpfe in Zrenjanin (SRB) konnte Keiner der deutschen Athleten eine Fahrkarte nach Rio lösen. Dennoch waren Luisa Niemesch (58 kg/SV Weingarten) und Denis Kudla (85 kg/GR/VfK Schifferstadt) ganz nah dran; stießen bis ins Halbfinale vor, unterlagen dort und verpassten das Olympiaticket damit denkbar knapp.

Nachdem sich Frank Stäbler (66 kg/GR/TSV Musberg) und Aline Focken (69 kg/KSV Krefeld) bereits bei den Weltmeisterschaften 2015 in Las Vegas (USA) für die Olympischen Spiele in Rio qualifiziert hatten, lösten nun beim Europaturnier in Zrenjanin mit Nina Hemmer und Eduard Popp zwei weitere DRB-Starter Olympiafahrkarten für den Deutschen Ringer-Bund.

Am kommenden Wochenende steigt in Ulan Bator (MGL) das erste Weltturnier, vom 6.-8. Mai werden in Istanbul beim 2. Weltturnier die letzten Startplätze für das Olympische Turnier vergeben.

Qualifizierte Athleten beim Europa-Turnier in Zrenjanin:
Frauen:
48 kg
Elitsa Atanasova YANKOVA (BUL)
Emilia Alina VUC (ROM)

53 kg
Katarzyna KRAWCZYK (POL)
Nina HEMMER (GER/AC Ückerath)

58 kg
1. Mimi Nikolova HRISTOVA (BUL)
2. Oksana HERHEL (UKR)

63 kg
1. Maryia MAMASHUK (BLR)
2. Anastasia BRATCHIKOVA (RUS)

69 kg
1. Agnieszka Jadwiga WIESZCZEK-KORDUS (POL)
2. Buse TOSUN (TUR)

75 kg
1. Yasemin ADAR (TUR)
2. Alla CHERKASOVA (UKR)

Männer Freistil:
57 kg
Vladimir Vladimirov DUBOV (BUL)
Garnik MNATSAKANYAN (ARM)

65 kg
Andriy KVYATKOVSKYY (UKR)
Magomedmurad GADZHIEV (POL)

74 kg
1. Jabrayil HASANOV (AZE)
2. Jakob MAKARASHVILI (GEO)

86 kg
1. Istvan VEREB (HUN)
2. Amarhajy MAHAMEDAU (BLR)

97 kg
1. Radoslaw BARAN (POL)
2. Ibrahim BOLUKBASI (TUR)

125 kg
1. Alen ZASIEIEV (UKR)
2. Yusup JALILAU (BLR)

Männer griechisch-römischer Stil
59 kg
Kristian FRIS (SRB)
Sanal SEMENOV (RUS)

66 kg
Shmagi BOLKVADZE (GEO)
Tamas LORINCZ (HUN)

75 kg
1. Viktor NEMES (SRB)
2. Zurabi DATUNASHVILI (GEO)

85 kg
1. Aleksei MISHIN (RUS)
2. Nikolay Nikolaev BAYRYAKOV (BUL)

98 kg
1. Ardo ARUSAAR (EST)
2. Adam VARGA (HUN)

130 kg
1. Heiki NABI (EST)
2. Eduard POPP (GER/VfL Neckargartach)bridgemediaNike, adidas, Converse & More

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Bildungsmaßnahmen des DRB 2016

Für die Bildungsmaßnahme „Trainerweiterbildung Ringen (15 LE) Trainer A, B und C Leistungssport Kurs 001-2016 vom 29. April bis 30. April 2016“ sind noch Plätze frei.

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Olympia-Qualifikation in Zrenjanin Tag 2

Zrenjanin – Am zweiten Wettkampftag der Olympia-Qualifikationswettkämpfe in Zrenjanin (SRB) konnte keiner der deutschen Athleten eine Fahrkarte nach Rio lösen. Dennoch waren Luisa Niemesch (58 kg/SV Weingarten) und Denis Kudla (85 kg/GR/VfK Schifferstadt) ganz nah dran; stießen bis ins Halbfinale vor, unterlagen dort und verpassten das Olympiaticket damit denkbar knapp.

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Luisa Niemesch schulterte im Viertelfinale Karima Ramis (ESP), unterlag im Halbfinale jedoch Mimi Hristova (BUL), gegen die sie erst kürzlich bei den Europameisterschaften 2016 in Riga (LAT) das kleine Finale um Bronze verloren hatte. Damit hatte Luisa Niemesch das Finale verfehlt – und auch das Olympiaticket, die DRB-Starterin stand aber im kleinen Finale um Bronze. Auch da fand die Weingartenerin, in Grace Bullen (NOR) ihre Meisterin, wenngleich das Ergebnis mit 2:4 recht knapp ausfiel. Luisa Niemesch beendete das Turnier auf Rang 5 in der Ergebnisliste.

Beim Europaturnier in Zrenjanin  werden nur an die beiden Finalisten jeder Gewichtsklasse mit jeweils einem Olympiaticket ausgestattet, so stand Griechisch-römisch-Spezialist  Denis Kudla (VfK Schifferstadt) nach starker Vorrundenleistung mit Siegen über Nikolaj Dobrev (SRB) und Amer Hrustanovic (AUT)  im Semifinale wo er mit Aleksej Michine (RUS) allerdings auf einen ganz Großen des Ringkampfsportes traf. Gegen den Olympiasieger, Welt- und Europameister aus Russland unterlag Kudla mit 0:3 Punkten, wobei Michin bei den Kampfrichtern in punkto Passivitätsverwarnungen einen ordentlichen Bonus eingeräumt bekam.

Eine starke Turnierleistung bot in Zrenjanin Freistilspezialist Martin Obst (74 kg/1. Luckenwalder SC), der im Qualifikationskampf den Slowaken Robert Olle mit 9:0 bezwang und sich im Achtelfinale auch gegen Zsombor Gulyas (HUN) klar mit 10:0 durchsetzte. Dem Georgier Jakob Makarashvili bot Obst beim 6:7 einen großen Kampf. Makarashvili kämpfte sich noch ins Finale und Martin Obst bestritt noch einen Hoffnungsrundenkampf, den er ebenso knapp mit 4:6 gegen Alexandros Samanidis (GRE) verlor. Auch wenn der Luckenwalder das Finale- und damit das Olympiaticket verpasste, bescheinigte Bundestrainer Sven Thiele seinem Schützling eine starke, kämpferische Turnierleistung.

Der zweite deutsche Starter im Freistil am zweiten Wettkampftag war William Harth (86 kg/SV Weingarten), der seinen Qualifikationskampf gegen Andrei Frant (ROU) mit 2:1 Wertungspunkten gewann. Im Viertelfinale unterlag der Mittelgewichtler allerdings dem Polen Radoslav Marcinkievicz mit 3:6 Punkten und musste damit die Hoffnung auf ein Olympiaticket begraben. Der Pole unterlag im Halbfinale gegen Istvan Vereb (HUN), damit war für Harth der Weg über die Hoffnungsrunde weiterzukämpfen, verbaut.

Florian Neumaier (75 kg/VfK Mühlenbach) gewann das erste Duell gegen Vojtech Jakus (SVK) mit 5:0, verlor dann jedoch gegen Mykola Daragan (UKR) knapp mit 4:5 und schied aus.

Die Hoffnungen auf ein weiteres Olympiaticket für den Deutschen Ringer- Bund lasten nun auf den Schultern der Schwergewichte, die am letzten Kampftag des Europaturnieres in Zrenjanin in die Kämpfe eingreifen.Buy SneakersZapatillas de running Nike – Mujer