Goldener Auftakt zur U23 Europameisterschaft

Etka Sever Europameister – Etienne Kinsinger gewinnt die Bronzemedaille

Einen wunderbaren Auftakt in die U23 EM erwischte das griechisch-römisch Team am Tag 1 der Wettkämpfe. Mit Etienne Kinsinger (59kg), Hannes Wagner (80kg) und Etka Sever (98kg) schickte der DRB gleich drei Medaillenkandidaten ins Rennen und die drei wurden der Erwartungshaltung mehr als gerecht.

Bis 59kg kam Etienne Kinsinger perfekt ins Turnier. Im 1/8 Finale schaltete er den Ukrainer Martinyuk mit 9:0 vorzeitig aus. Auch im folgenden Viertelfinale lief es ähnlich gut, denn auch der Finne Maehoenen musste sich nach gut fünf Minuten bereits vorzeitig beugen und Etienne zog somit souverän ins Halbfinale ein. Dort wartete der an diesem Tag überragende Russe Emelin, der im gesamten Turnierverlauf keinen Wertungspunkt abgab und stehts vorzeitig als Sieger die Matte verließ. So auch im Halbfinale gegen Kinsinger, der nach 4:30 min unterlag. Am Abend wartete dann der Georgier Tchitava, der sich durch die Hoffungsrunde für das kleine Finale qualifizierte. Es entwickelte sich ein packendes Duell, bei dem der Georgier aus der Oberlage punkten konnte und 2:0 in Führung lag. Als er die Führung auch noch auf 3:0 ausbauen konnte, setzte Etienne alles auf eine Karte und marschierte stark nach vorne. Nach einem Passivitätspunkt, setzte er in den letzten Sekunden zum spektakulären Eichhörnchensprung an und sicherte sich, erst nach dem von deutscher Seite geforderten Videobeweis, den nicht mehr für möglich gehaltenen Sieg mit 3:3.

Junioreneuropameister Hannes Wagner rückte bei der U23 EM diesmal ins 80kg Limit auf und zeigte auch dort, dass mehr als nur konkurrenzfähig ist. Am Ende eines ganz starken Turniers, stand ein undankbarer 5. Rang. Nach zwei Punktsiegen gegen Lokalmatador Gotsin, bei dem er einen Rückstand noch in einen 15:8 Sieg umbog, und gegen den starken Weißrussen Sakhno (3:1), traf Hannes im Halbfinale auf den Titelverteidiger und 3. Weltmeister Lasha Gobadze (GEO), der natürlich als Topfavorit ins Turnier gestartet war. Wagner zeigte einen bärenstarken Kampf, reagierte als Untermann blitzschnell und konnte sich selbst die Oberlage durch Aktivität erarbeiten. Eine schöne Rolle bewerteten die Kampfrichter überraschenderweise mit 2:2 Punkten und der Georgier wusste nicht warum er in Führung lag. Diese knappe Führung baute er kurz vor Schluss in ein 3:2 aus und brachte es sicher über die Zeit. Somit musste Hannes mit dem kleinen Finale vorlieb nehmen. Gegen den Ukrainer Filchakov wäre die Medaille durchaus im Bereich des Möglichen gewesen, das Halbfinale hatte jedoch zu viele Körner gekostet und Wagner landete somit auf einem starken 5. Rang.

Das Highlight am Auftakttag setzte jedoch der Dritte im Bunde. Bei seinem ersten internationalen Einsatz im Seniorenbereich konnte sich Etka Sever im Halbschwergewicht den Titel sichern. Ein ordentliches Los zum Auftakt ermöglichte einen perfekten Turnierstart. Der Tscheche Dominik Dobes hatte keine Chance und Sever siegte nach gut drei Minuten mit 10:0. Im Viertelfinale folgte dann ein harter Fight gegen den Schweden Anton Euren. Mit zwei starken Durchdrehern im Boden ging Etka 4:0 in Führung und brachte diese Führung souverän nach Hause. Der Schwede verkürzte zwar auf 2:4, doch insgesamt brachte er den Deutschen in sechs Minuten nicht mehr in Verlegenheit. Ein wahres Feuerwerk brannte dieser dann im Halbfinale ab. Der Ungar Török startet in der Bundesliga für Westendorf und ging mit einigen Medaillen im Juniorenbereich leicht favorisiert in das Match. Doch Etka erwischte einen Sahne-Tag. Schleuder zur Oberlage, zwei Durchdreher und im Anschluss noch ein starker Kopfzug und schon nach 70 Sekunden stand er im Finale! Der Goldmedaille stand noch der letztjährige Bronzemedaillengewinner Kukuri Kirthskalia (GEO). Doch dem Deutschen konnte an diesem Tag keiner gefährlich werden. Zweimal brachte er ganz stark seine Schleuder an, aus dem zweiten Wurf gab es dann schließlich für Kirthskalia kein Entrinnen mehr und Sever feierte mit dem Schultersieg nach 2:30 min den hochverdienten Titelgewinn.

von Julian Hemmerich

 

Finalkampf von Etka Sever

Finale um Bronze von Etienne Kinsinger
https://www.youtube.com/watch?v=6jDfijID98g&feature=youtu.bebuy footwearBoots

DRB Logo

Auslosung U23 EM TAG 1

Morgen starten die Wettkämpfe der U23 Europameisterschaft. Den Anfang im bulgarischen Ruse machen die griechisch-römisch Spezialisten. Für das DRB Team starten Etienne Kinsinger (KSV Köllerbach), Hannes Wagner (AC Lichtenfels) und Etka Sever (VfK Schifferstadt)

griechisch-römisch

59kg Etienne Kinsinger – 19 Teilnehmer
1/8 Fin gegen Andrei Martinyuk (UKR)

80kg Hannes Wagner – 14 Teilnehmer
1/8 Fin gegen Mario Dotsin (BUL)

98kg Etka Sever – 18 Teilnehmer
1/8 Fin gegen Dominik Dobes (CZE)

>> Ergebnisse und Live StreamNike Sneakers Storenike aqua shoes for women size 8 w width 90 Valentines Day 2021 DD8029-100 Release Info , Gov

Nominierung Olympia-Qualifikation Zrenjanin, Serbien

In drei Wochen startet nun auch in Europa die Olympia-Qualifikation. Das erste, rein europäische, Quali-Turnier findet von 15. – 17. April im serbischen Zrenjanin statt. Aktuell befinden sich unsere Auswahlmannschaften in den letzten Zügen der Vorbereitung und die Bundestrainer haben ihre Nominierungen für das erste Qualifikationsturnier abgeschlossen.

Im Hinblick auf das zweite Qualifikationsturnier in der Mongolei werden die Nominierungen etwas später bekanntgegeben. Im Vergleich zu den letzten Olympischen Spielen 2012, geht der DRB diesmal mit bereits zwei sicheren Tickets für Rio in die Quali-Turniere.

Dennoch erhofft man beim Deutschen Ringer Bund am Ende auf einer bessere ausbeute als bei der Qualifikation 2012. Man weiß jedoch auch, dass gerade beim ersten Turnier die Trauben sehr hoch hängen. Sportdirektor Jannis Zamanduridis verweist bei dem aktuellen Qualifikationsmodus auf den harten Weg, vor allem für die Europäer. Durch die hohe Leistungsdichte im europäischen Bereich, sind auch auf dem kontinentalen Turnier noch zahlreiche Weltklasseathleten in ausnahmslos jeder Gewichtsklasse vertreten. Jedoch haben die Ergebnisse in jüngster Vergangenheit gezeigt, dass man sich mittlerweile auch vor solch starker Konkurrenz in keiner Weise zu verstecken braucht.

Das DRB-Team für Serbien:

Frauen:
48kg: Jaqueline Schellin,
53kg: Nina Hemmer,
58kg: Luisa Niemesch,
63kg: Nadine Weinauge,
75kg: Maria Selmaier

Freistil:
57kg: Marcel Ewald,
74kg: Martin Obst,
86kg: William Harth,
97kg: Erik Thiele,
125kg: Nick Matuhin

Gr.-Röm.:
59kg: Erik Weiß,
75kg: Florian Neumaier,
85kg: Denis Kudla,
98kg: Peter Öhler,
130kg: Eduard Popp

Links zum Turnier: UWW-Seite, Veranstaltungsseite

von Julian HemmerichSports brandsNike

U23-Turnier in Kaliningrad

Eine große Auswahl des deutschen Freistil Teams besuchte mit Nationaltrainer Jürgen Scheibe ein U23 Turnier im russischen Kaliningrad. Am Ende sprang mit 5 Medaillen eine durchaus positive Bilanz für ein stark besetztes Turnier heraus. Vor allem einige Medaillengewinner konnten sich mit ihren überzeugenden Leistungen einen Platz bei der U23 Europameisterschaft (https://www.ringen.de/nominierungen-u23-europameisterschaft/) in Bulgarien sichern.

 

 

 

 

57kg Valentin Seimetz – Platz 3.
61kg Nico Zarcone – Platz 3.
61kg Manuel Wolfer – Platz 11.
65kg Alexander Semisorow – Platz 3.
65kg Vladislav Wagner – Platz 10.
65kg Luca Megerle – Platz 11.
70kg Stefan Käppeler – Platz 13.
70kg David Wagner – Platz 10.
74kg Markus Knobel – Platz 14.
97kg Wladimir Remel – Platz 2.
97kg Ilja Matuhin – Platz 9.
97kg Gennadij Cudinovic Platz 5.
125kg Robin Ferdinand – Platz 3.Nike sneakers【2021年発売予定】 サカイ × ナイキ ヴェイパー ワッフル 全4色 – スニーカーウォーズ

Nominierungen U23 Europameisterschaft

Anna SchellMittlerweile sind die Nominierungen für die am 29.03. beginnenden U23 Europameisterschaften komplett. In diesem Jahr findet der Wettbewerb im bulgarischen Ruse und somit direkt an der rumänischen Grenze statt. Da in diesen zwei Ländern der Ringsport traditionell großes Ansehen genießt, kann man eine grandiose Stimmung in der Halle erwarten.

Einige Gewichtsklassen konnten angesichts der im Vordergrund stehenden Olympiaqualifikationen vom DRB leider nicht besetzt werden. So kann beispielsweise Denis Kudla seinen Titel aus 2015 nicht verteidigen, wohingegen die Medaillengewinner aus dem Vorjahr Anna Schell (Silber) und Christian John (Bronze) auch in diesem Jahr wieder für Edelmetall sorgen sollen. Nach der Einführung dieser Veranstaltung im letzten Jahr kann man ein durchweg positives Fazit ziehen, die U23 EM ist ein optimaler Zwischenschritt zwischen dem Junioren- und dem Senioren-Bereich und bietet gerade jungen Sportlern die nötige internationale Wettkampferfahrung.

Die Nominierungen im Einzelnen:

Frauen:
53kg Sandra Paruszewski
55kg Eva Sauer
75kg Anna Schell

Freistil:
57kg Nico Zarcone
61kg Manuel Wolfer
65kg Alexander Semisorov
70kg Stefan Käppeler
74kg Markus Knobel
86kg Benjamin Opitz
97kg Wladimir Remel
125kg Robin Ferdinand

Gr.Röm.:
59kg Etienne Kinsinger
66kg Mohammad Yasin Yeter
80kg Hannes Wagner
98kg Etka Sever
130kg Christian John

Medaillengewinner 2015:
Denis Kudla Gold
Anna Schell Silber
Christian John BronzeAdidas shoesSneakers Nike Shoes

DRB Logo

Stellenausschreibung

Der Trägerverein des Olympiastützpunktes Brandenburg e.V. – Dienstaufsicht – und der Ringerverband des Landes Brandenburg e.V. (RVB) – Fachaufsicht
schreibt eine Trainerstelle für die Sportart Ringen in der 1. Förderphase/Sichtung aus.
Diese Stelle umfasst einen Stellenanteil von einer VZE und ist vorerst bis zum 30. Juni 2017 befristet. Der Arbeitsort ist vorwiegend am Standort des Olympiastützpunktes Brandenburg, in Luckenwalde und an den Vereinen des Einzugsgebietes des Stützpunktes.

Die wesentlichen Arbeitsaufgaben sind:

 die Talentsichtung und Durchführung eines Stützpunkttrainings mit dem Ziel Talente zur Einschulung auf die Eliteschulen des Sport vorzubereiten und zu realisieren
 die Kooperation mit den Vereinen und die Anleitung und Fortbildung von Honorartrainern und Übungsleitern
 Sicherung und Weiterentwicklung der Trainingsinhalte und -qualität auf der Basis des Regionalkonzeptes unter Berücksichtigung einer periodischen Zyklenplanung
 Planung und Führung einer Maßnahmen-, Wettkampf- und Trainingsdatendokumentation

Stellenvoraussetzungen:

 Motivation mit Kindern in der Sportart Ringen arbeiten zu wollen; hierzu sind fundierte Kenntnisse in der Sportart Ringen unerlässlich
 Besitz des Trainerdiploms oder ein vergleichbarer Abschluss; eine aktuelle Trainerlizenz -Minimum – B ist gefordert und der unverzügliche Erwerb der A-Lizenz zu erreichen
 Fähigkeit zu analytischer und konzeptioneller Arbeit
 moderate, kommunikative und planerische Kompetenz
 Vorhandensein eines Führerscheins Klasse B, um auch Sportlertransporte sichern zu können
 Bereitschaft zur flexiblen Arbeitszeitgestaltung, auch an den Wochenenden

Die Vergütung für die ausgeschriebene Trainerstelle erfolgt nach Vereinbarung sowie unter Beachtung der Förderrichtlinie Trainer(in) im Kinder- und Jugendsport des Landessportbundes Brandenburg e.V.
Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte bis zum 15. April 2016 an den:
Trägerverein des Olympiastützpunktes Brandenburg e.V.
Stendaler Straße 26
15234 Frankfurt (Oder)
oder per Email: info@osp-brandenburg.de

 

 Adidas footwearGOLF NIKE SHOES

DRB Logo

Deutsche Meisterschaften B- Jugend

Deutsche Meisterschaften B- Jugend Freistil in Rostock

> Ergebnisse

Deutsche Meisterschaften B- Jugend gr.-röm. Stil in Kirchlinde

> Ergebnisse

 

 Adidas footwearWoman Shoes

DRB-Sportdirektor Jannis Zamanduridis feiert seinen 50.

Janis Zamanduridis bei den Olympischen Spielen in London

Aschaffenburg/Chemnitz – DRB-Sportdirektor Jannis Zamanduridis feiert am heutigen Freitag seinen 50. Geburtstag. Ein schönes Geschenk gab es schon in der Vorwoche – und das machten ihm die deutschen Auswahlringer mit einem Titel und drei Bronzemedaillen bei den Europameisterschaften der Männer und Frauen in Riga (LAT). Überschäumender Jubel, als am letzten Kampftag Pascal Eisele (80 kg/SV Fahrenbach) im griechisch-römischen Stil den EM-Titel holte. „Ja, das war ein schönes – vorfristiges Geschenk“, lacht Jannis Zamanduridis, der mit seinen Trainerkollegen nun den Blick auf die Olympia-Qualifikationsturniere richtet.

Auf dem Weg zu den nächsten, sportlichen Hürden, steht für den engagierten Sportchef des Deutschen Ringer- Bundes heute der Sprung über die 50 an.
Ein Anlaß, den Blick einmal zurück, aber auch in die Gegenwart und in die Zukunft zu richten. Unser Mitarbeiter Jörg Richter sprach mit Jannis Zamanduridis, der aus Chemnitz stammt, dort mit dem Ringen begann und heute als Sportdirektor des Deutschen Ringer- Bundes arbeitet und in der Nähe von Aschaffenburg lebt:

Wann- und vor allem wie bist du eigentlich zum Ringen gekommen?
Jannis Zamanduridis:
„Das war 1976 im Zuge einer Sichtung an unserer Schule, als nach sportlichen Tests die Frage im Raum stand, wer Sportler werden will. Ich hatte immer Spaß an Bewegung und wäre gern Leichtathlet geworden. Ringen, da war ich mir unsicher, doch meine Klassenkameraden rieten mir dazu, schließlich war ich auch bei jeder  „Schulhofkeilerei“ dabei. Mein erster Trainer war Dieter Thomas bei der BSG Handwerk Karl-Marx-Stadt. Ich durchlief das damals übliche DDR-Sportsystem.
1976 wurde ich zum Sportclub bzw. an die Kinder-und Jugendsportschule nach Zella-Mehlis delegiert. Dort trainierte ich anfangs bei Klaus Peter Göpfert und dann bei Frank Hartmann, der schon fast zu einer Vaterfigur für mich wurde und nicht nur mein ‚Sportlerleben‘ maßgeblich geprägt hat“.

Du hast dann die ’normale‘ leistungssportliche Laufbahn in der damaligen DDR durchlaufen. Wie stellt sich für dich die Ausbildung und das Sportsystem der DDR aus heutiger Sicht dar?
Jannis Zamanduridis:
„Der DDR-Leistungssport war damals staatlich organisiert und hatte hervorragende Rahmenbedingungen, angefangen von der Sichtung junger Talente bis hin zum Hochleistungsbereich. Allerdings war der DDR-Leistungssport auch von politischen Interessen geprägt – das war die Schattenseite und das bekam auch  ich zu spüren. Ich war  nicht angepasst, nicht in der Partei und hatte sogenannte „Westverwandtschaft“. Individuelle Prägungen passten nicht in das Bild des DDR-Vorzeigesports. So wurde ich 6 Jahre bei internationalen Einsätzen ausgebremst. Erst 2 Jahre im Juniorenbereich und dann auch im Männerbereich. Dabei hatte ich als Jugendlicher mit 17 Jahren schon das international stark besetzte „Granma-Turnier“ der Männer  auf  Kuba gewonnen und dort aktuelle Weltklasseringer geschlagen. Auch in den Folgejahren hatte ich mich national immer wieder durchgesetzt, sowie viele internationale Spitzenringer bezwungen, musste aber bei internationalen Meisterschaften  trotzdem zu Hause bleiben. Die Gewichtsklasse blieb dann unbesetzt“.

Was waren Deine größten Erfolge?
Jannis Zamanduridis:
„Einer meiner schönsten Erfolge war der Vizeweltmeistertitel 1990, den ich durch die Wiedervereinigung in der ersten gemeinsamen gesamtdeutschen Mannschaft, und meiner ersten Teilnahme bei einer internationalen Meisterschaft, erkämpfen konnte. Claudio Pasarelli hatte sich als Titelverteidiger in dieser Gewichtsklasse drei Wochen vor den Titelkämpfen am Fuß verletzt und ich rückte als Ersatzmann kurzfristig in die gemeinsame Auswahl auf.  Mit Erfolg. Und dann natürlich die Olympiateilnahme 2004, damit habe ich mir noch einmal einen großen Traum erfüllt. In der Bundesliga hatte ich viele der aktuellen Weltklasseringer bezwungen und so kam es zum ‚come-back‘ in der DRB-Auswahl in Athen. Ich habe immer gekämpft und nie aufgegeben. Ich denke, das war dann auch der verdiente Lohn Olympische Spiele doch noch von der Ringermatte aus zu sehen. Wenn auch etwas verspätet, aber diese Erfahrung hatte mir noch gefehlt.

Gibt es eine Situation, oder Geschichte aus dem Ringerleben, an die du dich ganz besonders erinnerst, oder das dich geprägt hat?
Jannis Zamanduridis:
„Da gibt es viele Momente. Schöne und auch schmerzhafte Momente. Die einen motivieren dich und die anderen treiben dich an. Insofern würde ich da keine einzelne Geschichte heraus greifen wollen“.

Der Name ‚Zamanduridis‘ ist griechischen Ursprungs – welche Wurzeln hast du?
Jannis Zamanduridis:
„Mein Vater Elefterios war Grieche und Widerstandskämpfer in Griechenland. er kam als politisch Verfolgter über Umwege in die damalige DDR, wo er meine Mutter Ursula kennen lernte, und sie eine Familie gründeten“.

Du bist übers Jahr viel unterwegs – bist aber auch ein Familienmensch, wie bringst du das unter einen Hut?
Jannis Zamanduridis:
„Meine Lebensgefährtin Sylvia akzeptiert mein Engagement für den Sport, steht dabei an meiner Seite und stärkt mir den Rücken. Ohne diese Rückendeckung von zu Hause aus, könnte ich das alles gar nicht schaffen“.

Was sind deine Wünsche zum Geburtstag- und vielleicht auch darüber hinaus?
Jannis Zamanduridis:
In erster Linie Gesundheit für mich und meine Familie. Für dieses Jahr wünsche ich mir natürlich auch, dass meine Arbeit und mein Engagement im Ringkampfsport weiterhin Früchte tragen und wir unsere ambitionierten Ziele im Hinblick auf die olympischen Spiele in Rio erreichen. Dabei hoffe ich auf die Freunde und die vielen Mitstreiter wie bisher, die mich dabei unterstützen und auch den nötigen Rückhalt geben.

Wird am Wochenende ordentlich gefeiert?
Jannis Zamanduridis:
„Klar doch! Und ich denke das Telefon wird an diesem Tag auch nicht still stehen – alles andere würde mich wundern. Schließlich ist das auch an den anderen 364
Tagen im Jahr im Dauerbetrieb“.

von Jörg RichterRunning sneakersNike

DRB Logo

Ausschreibung zum 6. Bundesweiten Schulvergleich JTFO – im Ringen

>>Ausschreibung
Ländervergleich-Ausschreibung 2016

>>Ausschreibung
Ländervergleich-Ausschreibung 2016 weiblichAsics shoesAir Jordan Release Dates 2021 , Emap

Presseerklärung

Presseberichterstattung über die Ausweitung der Doping-Vorwürfe gegenüber Athleten im Kader des ASV Nendingen 

Herausgegeben vom Vorstand des Deutschen Ringer-Bundes e. V., Veitshöchheim

Nach der aktuellen Berichterstattung des SWR und weiterer regionaler Medien weiten sich die Vorwürfe wegen des Verdachts auf Verstoß gegen Anti-Doping-Vorschriften im Leistungssportkader des ASV Nendingen aus. So soll die Staatsanwaltschaft Freiburg offenbar weitere Ermittlungsverfahren gegen Athleten führen, die sich dopingrechtlich auf den Einsatz verbotener Methoden beziehen. Konkret soll es sich um Infusionen handeln, deren Einsatz bei Überschreitung der zugelassenen Infusionsmengen dopingrechtlich relevant sein kann.

Der Deutsche Ringer-Bund wurde gestern von der NADA über einen weiteren Verdachtsfall informiert. Von darüber hinausgehenden weiteren Fällen hat der DRB bislang keine Kenntnis. In diesem Fall verlief der Doping-Test bei dem betreffenden Sportler negativ. Es konnten keine verbotenen Substanzen festgestellt werden.

Gegenstand der Ermittlungen gegen den Sportler ist nach Kenntnis des DRB deshalb nicht der Einsatz verbotener Substanzen, sondern der Verdacht auf Verwendung verbotener Methoden. Konkret soll eine Infusion mit einem zulässigen Vitaminpräparat verabreicht worden sein. Die Zulässigkeit solcher Infusionen hängt wesentlich von der verabreichten Infusionsmenge (mehr oder weniger als 50 ml) ab. Ob diese Grenze überschritten wurde, wird im Zuge der Ermittlungen zu klären sein.

„Unsere Anti-Doping-Kommission hat den betreffenden Sportler zu einer Stellungnahme zu den Vorwürfen aufgefordert und wird sodann zeitnah über die weitere Vorgehensweise entscheiden“, so DRB-Präsident Manfred Werner. „Wir stehen klar gegen jede Art von Doping. Ob ein solcher Fall hier vorliegt, muss jedoch zunächst geklärt werden.“

Ansprechpartner: Dr. Daniel Wozniak, Vize-Präsident Verbandsentwicklung/Öffentlichkeitsarbeit, Tel. 09721/646 18-32, Mail: d.wozniak@ringen.de jordan SneakersNike