Schlagwortarchiv für: Internationale Turniere

Int. Turnier der Kadetten in Kharkiv

Int. Turnier der Kadetten in Kharkiv (UKR)

Ergebnisse:

42kg Mike Sell – ausgeschieden
42kg Julian Zinser – ausgeschieden
46kg Burak Demir – Platz 3.
50kg Niklas Stechele – Platz 5.
54kg Nico Megerle – ausgeschieden
58kg Tim Hamann – Platz 3.
58kg Hassan Ismail – ausgeschieden
63kg Nils Klein – ausgeschieden
69kg Tino Rettinger – Platz 3.
76kg Richard Schröder – Platz 3.
85kg Johannes Mayer – ausgeschieden
100kg Abdullah Adigüzel – Platz 3.Nike Sneakers | Ανδρικά Nike

Golden Grand Prix Tag 3

Pascal Eisele 80kg Pascal Eisele – ausgeschieden
1/8 Finale gegen Eltun VAZIRZADE (AZE) 5:6 PNNike Sneakers | nike sb flat laces boots sale cheap price auctions – Gov

Golden Grand Prix Tag 2

Nina Hemmer53kg Nina Hemmer

1/8 Finale gegen Pinki (IND) 10:0 PS
1/4 Finale gegen Peng (CHN) 0:7 PN
Hoffnungsrunde gegen Kim(KOR)  12:8 SS
Finale um Bronze gegen Malysheva(RUS)

>> Live Stream und Ergebnisse

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Golden Grand Prix Tag 1

Foto Kadir Caliskan97kg Erik Thiele – ausgeschieden
1/8 Finale gegen JEFFREY THOMAS FELIX (USA) 0:5 PN

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15. Internationaler Brandenburg-Cup der Junioren in Frankfurt(O.)

Drei Turniersiege für DRB-Junioren beim 15. Internationalen Brandenburg-Cup

Frankfurt(O.) – Zu einem ungewohnten Zeitpunkt fand in diesem Jahr der Internationale Brandenburg-Cup in Frankfurt(O.) statt, die 15. Auflage dieses Spitzenwettkämpfes wurde am vergangenen Wochenende in der Brandenburghalle, im Sportzentrum Frankfurt(O.) ausgetragen. Trotz Ferien- und Urlaubszeit kamen 74 Juniorenringer aus 10 Nationen an die Oder. „Das waren natürlich weniger als in den Jahren zuvor, was dem späten Termin geschuldet war, dennoch war es eine gutklassige Veranstaltung, eine gute Standortbestimmung unmittelbar vor den Junioren-Weltmeisterschaften“, zeigte sich Nachwuchs-Bundestrainer Maik Bullmann trotz des kleineren Teilnehmerfeldes zufrieden. Nicht zuletzt auch, weil seine DRB-Junioren mit Roland Schwarz (74 kg/ASC Bindlach), Etienne Kinsinger (60 kg/KSV Köllerbach) und dem Lokalmatadoren Alexander Ginc (55 kg/SAV Torgelow) gleich drei Turniersieger stellten.

von Jörg Richter

Der Deutsche Meister Roland Schwarz setzte sich in der mit 19 Teilnehmern am stärksten besetzten Gewichtsklasse durch, nach Siegen über Paulius Galkinas (LTU) und und Norbert Daszkiewicz (POL) stand der Ringer vom ASC Bindlach dann im Halbfinale dem starken Norweger Sebastian Aak gegenüber, mit dem er sich ein packendes Duell lieferte, in dem es Sekunden vor Kampfende 10:10 stand. Mit der letzten Aktion gewann Schwarz mit 12:10 Wertungspunkten. Im Finale trat der EM-Fünfte diesen Jahres gegen den Weißrussen Stanislau Shaferenka an, den er mit 3:0 Punkten in die Schranken wies und sich den Turniersieg erkämpfte.

Eine souveräne Turnierleistung zeigte der diesjährige Bronzemedaillengewinner der Junioren-EM, Etienne Kinsinger, der zu keinem Zeitpunkt Zweifel an seinem Turniersieg aufkommen ließ. Der Saarländer gab bei seinen überzeugenden Siegen über Ihar Drozd (BLR), Darius Venckaidis (LIT) und im Finale gegen Maksim Nehoda (BLR) keinen einzigen Wertungspunkt ab.

Nichts anbrennen ließ auch Alexander Ginc (55 kg), der sich selbst im entscheidenden Kampf gegen den Kadetten-Weltmeister 2015 und Dritten der diesjährigen Junioren-EM Giovanni Freni (ITA) mit 8:0 Punkten vorzeitig durchsetzte. Gegen den Finnen Mattias Poutanen reichte ein 1:0 und Tahar Jerbi (FRA) schulterte der Ringer aus dem Leistungszentrum Frankfurt(O.) beim Stand von 13:1, sozusagen auf heimischen Matten.

Im leichtesten Limit bis 50 kg gingen mit Nick Scherer SV Eschbach) und Enrick Battaille (FRA) nur zwei Ringer über die Waage, die jedoch zwei Duelle gegeneinander bestritten. Nachdem der DRB-Ringer den ersten Kampf klar verlor, konnte Nick Scherer das zweite Duell knapp für sich entscheiden, in der Gesamtwertung beider Kämpfe landete er damit hinter dem Franzosen auf dem Silberrang.

Mit Andrej Kurockin (66 kg/KV Riegelsberg) und Karan Mosebach (74 kg/RSV Hansa 90 Frankfurt/O.) schafften zwei DRB-Starter den Sprung ins kleine Finale um Bronze. Andrej Kurockin bezwang zunächst den Finnen Rami Syrja, unterlag danach jedoch gegen Christoph Burger (AUT) mit 1:2 Zählern. In der Hoffnungsrunde warf Andre Kurockin den Schweizer Flavio Freuler aus dem Rennen und stand damit im kleinen Finale. Dieses Duell gegen Anthony Tantini (FRA) endete mit 1:1, wobei der Franzose, bedingt durch den zuletzt vergebenen Punkt die Bronzemedaille gewann und Kurockin auf Rang 5 verwies.

Der Deutsche Vizemeister Karan Mosebach (74 kg/RSV Hansa 90 Frankfurt/O.) unterlag ebenfalls im Kampf um Bronze gegen Dzianis Lakutko (BLR) und landete am Ende ebenfalls auf dem 5. Platz. Mosebach hatte zunächst die beiden Finnen Vili Ropponen und Sakke Purolainen bezwungen, musste sich im Viertelfinale jedoch Stanislau Shaferenka (BLR) beugen. In der Hoffnungsrunde bezwang Karan Mosebach seinen Landsmann Simon Günter (KSV Vöhrenbach) und stand mit diesem Sieg im Kampf um Bronze.

Insgesamt kam das deutsche Team mit diesen Platzierungen in der Länderwertung hinter Weißrussland und Polen auf den 3. Rang. 50 Ringer aus 7 Nationen – also weit über die Hälfte aller Teilnehmer des Internationalen Brandenburg-Cup’s nahmen die Einladung von Nachwuchs-Bundestrainer Maik Bullmann an und verbleiben eine Woche zum Internationalen Trainingscamp in Frankfurt(O.).

Auch bei der 15. Auflage des Brandenburg-Cup der Junioren glänzten die Organisatoren nach einer kleinen, technischen Pause zum Wettkampfstart, in der Folge mit einem reibungslosen Ablauf. Auch für die Siegerehrung haben sich der RSV-Vorsitzende Michael Kothe und Organisationsleiter Maik Bitterling etwas ganz Besonderes einfallen lassen, denn die Medaillen wurden von der frischgebackenen Vize-Europameisterin der Junioren Francy Rädelt und der Bronzemedaillengewinnerin der diesjährigen Kadetten-EM, Serena Bölke an die jungen Männer überreicht.

 

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Grand Prix von Deutschland in Dortmund

Dortmund – 204 Ringer aus 30 Nationen trafen sich beim Grand Prix in Dortmund, wo am vergangenen Wochenende im freien Ringkampf und im griechisch-römischen Stil gerungen wurde. Eine ganze Reihe von Teilnehmern für Rio 2016 nutzte den Grand Prix als letzte Standortbestimmung vor den Olympischen Spielen.

So auch die drei deutschen Ringer Frank Stäbler, (66 kg/TSV Musberg), Denis Kudla (85 kg/VfK Schifferstadt) und Eduard Popp (130 kg/VfL Neckargartach), die allesamt im griechisch-römischen Stil in Rio antreten werden.

von Jörg Richter

Frank Stäbler sorgte gleich am ersten Wettkampftag für Jubel unter den etwa 500 deutschen Ringerfans, als der deutsche Weltmeister im Finale dem Gewinner der 1. European Games 2015 Artem Surkov (RUS) kurz vor Kampfende mit 0:1 in Rückstand liegend, durch einen ‚Verzeiflungsangriff‘ vier Sekunden vor Kampfende, den Turniersieg mit 2:1 entriss. In den Vorrundenkämpfen hatte der Weltmeister seine Konkurrenten Murad Tashmuradov (UZB), Edgaras Venckaitis (LTU) und Matias Lipasi (FIN) aus dem Rennen geworfen, bevor Stäbler im Halbfinale Mateusz Bernatek (POL) bezwang und ins Finale gegen Surkov einzog.

Dagegen haderte der Schifferstädter Denis Kudla nach seiner Halbfinalniederlage gegen seinen Landsmann Ramsin Azizsir (ASV Hof) mit sich selbst. Den Kampf um Bronze gewann der 3. der Europameisterschaft 2016 gegen Julius Matuzevicins (LTU) und sicherte sich damit Bronze. Ramsin Azizsir unterlag im Finale dem Polen Mateusz Michalik und bekam bei der Siegerehrung die Silbermedaille überreicht. „Ein weiteres, äußerst spannendes Duell zwischen unseren beiden deutschen Ringern, die auf Augenhöhe kämpfen“, so Greco-Bundestrainer Michael Carl.

Im Kampf um Bronze stand am 2. Wettkampftag Schwergewichtler Eduard Popp (130 kg), der das Halbfinale gegen Weltmeister Riza Kayaalp (TUR) verlor. Gegen den Olympiadritten von 2012 Johan Euren (SWE) setzte sich der DRB-Ringer erstmals durch, ein wichtiger Sieg, der eine zusätzliche Motivationsspritze für Rio sein dürfte. Ein weiterer Bronzerang ging im leichtesten Limit an Dustin Scherf (59 kg/KFC Leipzig). „Ich bin zufrieden, unsere Olympiastarter liegen im Plan und haben hier gegen unmittelbare Konkurrenten, die uns in Rio gegenüber stehen könnten, gute Kämpfe gezeigt“, so der Bundestrainer für den griechisch-römischen Stil, Michael Carl.

Weitere Bilder auf der Facebookseite des DRB / www.facebook.com/DeutscherRingerBundEv

Einen Überraschungserfolg gab es im Limit bis 71 kg; Maximilian Schwabe (KSV Pausa) setzte sich in einem rein deutschen Finale gegen Timo Badusch (KSV Köllerbach) durch, während der WM-Dritte von 2015 Adam Kurak (RUS) auf den Bronzerang verwiesen wurde. „Maximilian Schwabe war die Überraschung schlechthin, sein Sieg über Adam Kurak lässt aufhorchen“, so Carl über den Ringer aus Pausa. Dem schloss sich auch DRB-Sportdirektor Jannis Zamanduridis an, „…unsere Olympiastarter haben ordentliche Kämpfe gezeigt, Eduard Popp das erste Mal in seiner Laufbahn gegen Johan Euren gewonnen, Frank Stäbler mit seinem ‚Last-Second-Sieg‘ die Goldmedaille aus dem Feuer gerissen und nicht zuletzt waren es auch Ringer aus der zweiten Reihe- und dem Nachwuchsbereich, die hier wie Maximilian Schwabe und Timo Badusch starke Kämpfe gezeigt haben“.

Nicht ganz so erfolgreich wie die Griechisch-Römisch-Spezialisten kämpfen derzeit die deutschen Freistilringer, kein Athlet aus der Riege um Freistil-Bundestrainer Sven Thiele konnte sich für die Olympischen Spiele qualifizieren. Dennoch sah man schon bei den Deutschen Meisterschaften einige Lichtblicke und wie schon bei den Olympia-Qualifikationswettkämpfen, so stach auch am vergangenen Wochenende in Dortmund ein Ringer besonders hervor; Martin Obst (74 kg/1. Luckenwalder SC) kämpfte sich bereits am ersten Wettkampftag ins Finale, wo er dem amtierenden Weltmeister und Olympiasieger von 2012 Jordan Burroughs (USA) mit 2:3 Punkten nur knapp unterlag. In den Vorrundenbegegnungen setzte sich der Ringer aus dem Leistungszentrum Luckenwalde gegen Muhamad Akdemir (TUR), sowie gegen den international erfahrenen Oleg Motsalin (GRE) durch. Seinen Halbfinalkampf gewann der Deutsche Meister gegen den für Rio qualifizierten Evgheni Nedealco (MDA).

Freistil-Bundestrainer Sven Thiele kann sich derzeit auf die Luckenwalder Ringerschule verlassen, denn auch am Sonntag war es mit Lennard Wickel (70 kg) ebenfalls ein Freistilringer vom 1. LSC, der sich als einziger DRB-Starter ins Finale kämpfte, dort jedoch gegen Gitinomagomed Gadzhiyev (AZE) unterlag und Silber mit zurück nach Luckenwalde nahm. Allerdings war in dieser Gewichtsklasse das Niveau sehr ausgeglichen, denn mit Samet Dülger (AC Mühlheim am Rhein) und Kubilay Cakici (RWG Mömbris-Königshofen) hat Sven Thiele gleichwertige Ringer in diesem Limit zur Verfügung, die wie auch Lennard Wickel durchaus in der Lage sind, einmal in die Spitze vorzustoßen.

Bronzeränge gingen im Freistil an Samet Dülger (70 kg), der im kleinen Finale Maximilian Ausserleitner (AUT) bezwang und an Marcel Ewald (57 kg/KSV Ispringen), der Routinier gewann den Kampf um Bronze im innerdeutschen Duell gegen Artur Eisenkrein (KSV Witten). „Auch im Freistil gibt es talentierte Nachwuchsringer wie zum Beispiel Niklas Dorn (KSC Hösbach), der mir gut gefallen hat, junge Athleten die es zu entwickeln gilt“, sieht Jannis Zamanduridis einige Nachwuchsringer in Freistilbereich in den Startlöchern für 2020 in Tokyo.

Zufrieden zeigte sich auch Organisationschef Karl Martin Dittmann, denn der Grand Prix verlief einmal mehr reibungslos, mit einem guten Umfeld, kurzen Wegen und einer großen Helferschar, die sich mit viel Herzblut um die Belange der Sportler, Trainer und Besucher kümmerten, wobei sich DRB-Sportdirektor Jannis Zamanduridis auch über die steigende Zahl der Zuschauer freute, die dann auch gemeinsam mit dem unverwüstlichen und wortgewandten Hallensprecher Thomas Eigenbrodt, den deutschen Athleten in den wichtigsten Duellen den Rücken stärkten.

In einem Jahr ist Dortmund Gastgeber der Junioren-Europameisterschaften, der Grand Prix, war damit nicht nur für die Olympiastarter eine gute Generalprobe für Rio, sondern auch für das Org.-Team auf die JEM 2017.

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Die Weltelite zu Gast in Deutschland

Beim Großen Preis im freien und im griechisch-römischen Stil in Dortmund (01.-03.07.2016) wird die absolute Weltelite am Start sein. Somit erwartet uns ein selten gesehenes Niveau direkt vor der Haustür. Neben dem „who is who“ Europas besuchen uns auch wahre Weltklasseathleten von anderen Kontinenten, der Ringsportfan darf sich somit auf das stärkste Teilnehmerfeld seit Jahren freuen, was vor allem an dem perfekten Termin liegen dürfte. Denn der Grand Prix ist neben dem Großen Preis von Spanien in der darauffolgenden Woche das letzte internationale Turnier vor den olympischen Spielen in Rio de Janeiro. Da sich die Spitzenathleten seit mehreren Wochen in der Vorbereitung auf das Sportereignis schlechthin befinden, kommt ein letzter internationaler Härtetest gerade recht.


Auch der Deutsche Ringer Bund schickt seine besten Athleten ins Rennen. Während im Freistil zwar fast alle erst kürzlich gekrönten Deutschen Meister antreten, dürften die Trauben hier für das Deutsche Team zu hoch hängen. Hier geht der Blick nach den verpassten Olympiaqualifikationen schon etwas in Richtung Tokio 2020 und somit erhofft man sich vor allem von jungen Athleten wie Manuel Wolfer, Kevin Henkel oder Gennadij Cudinovic eine ansprechende Leistung. Im griechisch-römischen Team, angeführt von Weltmeister Frank Stäbler, erhofft man sich jedoch die ein oder andere Medaille auf heimischer Matte. Gerade auf die drei Gewichtsklassen, in denen man sich für Rio qualifizieren konnte, legt man selbstverständlich das Hauptaugenmerk, jedoch gelten auch Matthias Maasch (71kg) und U23-Europameister Etka Sever (98kg) zu heißen Medaillenkandidaten. Gespannt darf man auf die aktuelle Form unserer Olympiastarter sein. Nach großartigen letzten zwölf Monaten mit internationalen Medaillen wie Frank Stäblers Weltmeistertitel in Las Vegas oder dem U23 Titel und später Bronze auf der Europameisterschaft der Senioren durch Denis Kudla, präsentierte sich auch unser dritter Vertreter Eduard Popp gerade in den letzten drei Monaten in starker Form.

JordanNach den deutschen Medaillenkandidaten, nun noch ein kurzer Blick auf die internationale Konkurrenz: Vor allem die starken Osteuropäer schicken fast alle ihre kompletten Olympiamannschaften nach Dortmund. Besonders gespannt darf man auf die Delegation aus Aserbaidschan blicken, die in beiden Stilarten mit ihren Spitzenathleten an den Start geht. Im freien Stil kämpfen einige ihrer Athleten sogar in Dortmund um den Platz in der Olympiamannschaft. So trainiert beispielsweise der 2-fache Weltmeister Haji Aliev  (normalerweise bis 61kg) erstmals überhaupt ins leichteste Gewichtslimit bis 57kg ab, um den jungen Hasan Zadan noch aus der Mannschaft zu drängen. Auch weitere Stars wie die beiden Olympiasieger von London Togrul Asgarov (65kg) und Sharif Sharifov (86kg) sind gemeldet, auch Letzterer muss sich trotz seines Titelverteidigerstatus‘ noch mit Juniorenweltmeister Ghadzhiev um den Startplatz in Brasilien streiten. Weitere Stars im Freistilbereich kommen definitiv aus Übersee. So reist das Olympiateam der Vereinigten Staaten komplett an, neben Überraschungsweltmeister Kyle Snyder (97kg), der bei den US Trials auch Olympiasieger Jakob Varner hinter sich ließ gehen die Blicke natürlich auf den wohl bekanntesten Ringer der Welt, der zweifache Weltmeister und Olympiasieger von 2012 Jordan Burroughs (74kg).

riza

Auch im griechisch-römisch Bereich kommen die Mitfavoriten meist aus Osteuropa, führende Nationen wie Georgien, Uzbekistan, erneut Aserbaidschan und sogar Russland spicken das Teilnehmerfeld mit Spitzenathleten. Auch die Türkei wird mit einer starken Mannschaft und allen Olympiastartern wie Weltmeister Selcuk Cebi (75kg) und Riza Kayaalp (130kg), der auch für Rio zu den großen Favoriten auf Gold gilt, am Start sein. Eine kleine, dafür umso stärkere Delegation reist auch aus Südkorea an. Hier starten beispielsweise Frank Stäblers Finalgegner der WM in Las Vegas, Hansu Ryu (66kg) sowie Weltmeister und Olympiasieger von London Hyenwoo Kim (75kg).
Der offizielle Zeitplan garantiert allen Ringsportfans ein tolles Wochenende mit Weltklassebegegnungen und hoffentlich spannenden Duellen an beiden Wettkampftagen. Am Freitag startet der Große Preis mit dem Wiegen in den Kategorien 65 kg, 74 kg, 86 kg, 97 kg im Freistil und 66 kg, 75 kg, 85 kg, 98 kg im Griechisch-Römischen Stil. Anschließend steht der Empfang der Delegationsleiter und Offiziellen an. Am Samstag beginnt das Turnier richtig, ab 9 Uhr starten die genannten Gewichtsklassen mit den Vorrunden. Nach einer Mittagspause und der Waage für den Sonntag der Kategorien 57 kg, 61 kg, 70 kg, 125 kg Freistil und 59 kg, 71 kg, 80 kg, 130 kg Griechisch-Römischer Stil, geht es ab 14 Uhr weiter mit den Final-Wettkämpfen, bis die Sieger schließlich feststehen. Ähnlich gestrickt wird der Ablauf am Sonntag sein, die Vorrunden finden von 9 Uhr bis zur Mittagspause statt und ab 14 Uhr geht es dann um die Medaillen. Karten sind an der Tageskasse zu familienfreundlichen Preisen erhältlich. Eine Dauerkarte kostet 15€, die Tages-Karte jeweils 10€, Ermäßigungen gibt es für Rentner, Studenten, Schwerbehinderte und Schüler (Ausweis). Besucher bis 16 Jahre haben freien Eintritt ohne Sitzplatzanspruch.
Alle weiteren Infos sind auf der Veranstaltungshomepage www.gp-ringen-dortmund.dejordan release date | Air Jordan Sneakers

Zweimal Gold beim Wladyslaw Pytlasinski Cup in Spala

Am Wochenende traten unsere beiden Olympiastarter Frank Stäbler (TSV Musberg) und Eduard Popp (VfL Neckargartach) im Nachbarland Polen bei einen stark besetzten internationalen Turnier an. Die so genannten Poland Open sind traditionell eines der stärksten Turniere in Europa und speziell in diesem Jahr nutzten viele internationale Spitzenathleten das Turnier als Vorbereitung zu den olympischen Spielen im August. Während Frank Stäbler am Samstag eine Gewichtsklasse aufrückte und die Konkurrenz bis 71kg in die Schranken wies, gelang es Eduard Popp am Sonntag im Schwergewicht bis 130kg die Optimalausbeute für den DRB einzufahren. Auf dem Weg zur Goldmedaille überzeugten beide Ringer mit starken Darbietungen. Am ersten Wettkampftag musste sich Frank Stäbler gegen insgesamt neun weitere Starter behaupten. Zum Auftakt traf er auf Lokalmatador Maliszewski und beendete das Duell souverän vorzeitig mit 8:0. Im Viertelfinale wartete dann mit dem Kirgisen Ruslan Tsarev ein echter Prüfstein. Der ehemalige Asienmeister qualifizierte sich ebenfalls für Rio und zeigte auch in Polen was er zu leisten im Stande ist. Einen frühen 2:0 Rückstand konnte Stäbler jedoch im zweiten Durchgang noch drehen und siegte schließlich knapp mit 4:2. Im folgenden Halbfinalkampf hingegen hatte Ridong Zhang (CHN) dann nicht den Hauch einer Chance gegen Franky. Eine bärenstarke Leistung und ein 8:1 Punktsieg brachten den verdienten Finaleinzug. Dort wartete dann Dauerkonkurrent und Polens Nummer 1 Dawid Karecinski im Kampf um Gold. Leider kam es nicht zum heiß umkämpften Duell, denn der Pole musste den Kampf aufgeben und Frank erhielt den Sieg kampflos.
Noch härter liest sich der Weg von Eduard Popp zum Titelgewinn. In seinen sämtlichen drei Runden bin ins Finale musste Popp Olympiateilnehmer ausschalten. In der Qualifikation überzeugte er mit einem sicheren 8:0 Sieg gegen den Venezuelander Caraballo. Ein noch stärker einzuschätzendes Ergebnis gelang Eddy dann im Viertelfinale, als er den starken Chinesen Meng ebenfalls mit 8:0 noch in den ersten drei Minuten vorzeitig von der Matte schickte. Das erste Mal über volle sechs Minuten musste der Neckargartacher dann im Halbfinale gehen. Gegen Murat Ramonov aus Kirgisien erkämpfte sich Eddy drei 1er Wertungen und siegte zwar knapp aber dennoch ungefährdet mit 3:0 Punkten. Im Finale wartete dann mit dem bulligen Ungarn Majoros der einzige Gegner der keine Qualifikation für Rio vorweisen kann, dennoch war dies an diesem Tag der spannendste Kampf für Popp. Nach sechs hart umkämpften und ereignisarmen Minuten sicherte er sich aufgrund der letzten Wertung beim Stand von 1:1 die Goldmedaille.
Im Nachgang zeigte sich Bundestrainer Michael Carl natürlich hoch zufrieden mit dem Ausgang des Wettkampfs: „Im Zuge der Vorbereitung auf die olympischen Spiele in Rio de Janeiro sind wir mit dem Ausgang des Turniers sehr glücklich. Viele Olympiateilnehmer nutzten dieses Turnier ebenfalls zur Vorbereitung. Jetzt gilt es noch einige Feinheiten zu verbessern und kleine Fehler auszumerzen um in den nächsten Wochen die Leistung noch zu steigern.“

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Über Dortmund nach Rio

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Internationales Junioren Turnier Batumi/ Georgien

Das griechisch-römische Junioren-Team befindet sich aktuell in Batumi, Georgien und nahm dort am Wochenende an einem sehr stark besetzten Turnier teil. Vor allem die stärksten Länder Europas und Asiens waren dort mit einer Vielzahl von Athleten vertreten. So tummelten sich in jeder Gewichtsklasse internationale Medaillengewinner in diesem Altersbereich. Da, anders als bei einer Weltmeisterschaft, gerade die starken Verbände aus Russland, Türkei, Armenien, Azerbaidschan, Ungarn, Iran, Ukraine und Gastgeber Georgien in jeder Klasse je bis zu vier Athleten aufboten, war das Niveau dieses Turniers enorm.

von Julian Hemmerich
Am Ende eines langen Wettkampfwochenendes überzeugte vor allem Erkan Celik (SV Johannis Nürnberg) bis 96kg mit einer Silbermedaille. Nach Siegen über Franz Richter (AVG Markneukirchen), den Russen Shishkov und einen starken Türken musste er sich im Finale lediglich Junioren-Vizeweltmeister Hossein aus dem Iran 0:3 geschlagen geben. Knapp an Edelmetall vorbei schrammte Franz Richter, der sich nach der Niederlage gegen den Mannschaftskollegen über die Hoffnungsrunde ins kleine Finale kämpfte und dort dem Russen Shishkov unterlag. Roland Schwarz (ASC Bindlach). Schwarz konnte seinen Kampf um Platz 3 gegen den Bronzemedaillengewinner der U23-EM Zoltan Levai aufgrund einer klaffenden Platzwunde einhergehend mit einer Gehirnerschütterung aus der Halbfinalniederlage gar nicht antreten und landete am Ende ebenso auf einem guten 5. Rang.
Doch ausnahmslos alle mitgereisten Athleten konnten in diesem starken Feld mithalten und einige Kämpfe siegreich gestalten, auch wenn es für eine vordere Platzierung am Ende nicht gereicht hat. Die Ginc-Brüder Alexander und Andrej scheiterten in hart umkämpften Matches jeweils unglücklich knapp mit 4:7 und 7:10. Andrej Kurockin kam mit einem souveränen Sieg gut ins Turnier, unterlag dann jedoch dem späteren Sieger knapp mit 1:3 im Viertelfinale. In der Hoffnungsrunde dann leider ein ähnliches Bild und Andrej zog mit 1:2 den Kürzeren. Noch ärgerlicher lief es bei Karan Mosebach und Arian Güney, die beide bei 5:5 und 3:3 nur aufgrund der zuletzt erzielten Wertung ihrer Gegner ausscheiden mussten.

Somit zeigte sich Bundestrainer Maik Bullmann auch mit dem Abschneiden des restlichen deutschen Teams zufrieden, die Niederlagen waren alle knapp und können mit einem Quäntchen Glück auch in einen Sieg umschlagen, was gegen solch internationale Top-Athleten hoffnungsvoll auf die anstehenden Meisterschaften blicken lässt.jordan Sneakers | Nike Air Force 1 , Sneakers , Perthenergy STORE