Internationales Junioren Turnier Batumi/ Georgien

Das griechisch-römische Junioren-Team befindet sich aktuell in Batumi, Georgien und nahm dort am Wochenende an einem sehr stark besetzten Turnier teil. Vor allem die stärksten Länder Europas und Asiens waren dort mit einer Vielzahl von Athleten vertreten. So tummelten sich in jeder Gewichtsklasse internationale Medaillengewinner in diesem Altersbereich. Da, anders als bei einer Weltmeisterschaft, gerade die starken Verbände aus Russland, Türkei, Armenien, Azerbaidschan, Ungarn, Iran, Ukraine und Gastgeber Georgien in jeder Klasse je bis zu vier Athleten aufboten, war das Niveau dieses Turniers enorm.

von Julian Hemmerich
Am Ende eines langen Wettkampfwochenendes überzeugte vor allem Erkan Celik (SV Johannis Nürnberg) bis 96kg mit einer Silbermedaille. Nach Siegen über Franz Richter (AVG Markneukirchen), den Russen Shishkov und einen starken Türken musste er sich im Finale lediglich Junioren-Vizeweltmeister Hossein aus dem Iran 0:3 geschlagen geben. Knapp an Edelmetall vorbei schrammte Franz Richter, der sich nach der Niederlage gegen den Mannschaftskollegen über die Hoffnungsrunde ins kleine Finale kämpfte und dort dem Russen Shishkov unterlag. Roland Schwarz (ASC Bindlach). Schwarz konnte seinen Kampf um Platz 3 gegen den Bronzemedaillengewinner der U23-EM Zoltan Levai aufgrund einer klaffenden Platzwunde einhergehend mit einer Gehirnerschütterung aus der Halbfinalniederlage gar nicht antreten und landete am Ende ebenso auf einem guten 5. Rang.
Doch ausnahmslos alle mitgereisten Athleten konnten in diesem starken Feld mithalten und einige Kämpfe siegreich gestalten, auch wenn es für eine vordere Platzierung am Ende nicht gereicht hat. Die Ginc-Brüder Alexander und Andrej scheiterten in hart umkämpften Matches jeweils unglücklich knapp mit 4:7 und 7:10. Andrej Kurockin kam mit einem souveränen Sieg gut ins Turnier, unterlag dann jedoch dem späteren Sieger knapp mit 1:3 im Viertelfinale. In der Hoffnungsrunde dann leider ein ähnliches Bild und Andrej zog mit 1:2 den Kürzeren. Noch ärgerlicher lief es bei Karan Mosebach und Arian Güney, die beide bei 5:5 und 3:3 nur aufgrund der zuletzt erzielten Wertung ihrer Gegner ausscheiden mussten.

Somit zeigte sich Bundestrainer Maik Bullmann auch mit dem Abschneiden des restlichen deutschen Teams zufrieden, die Niederlagen waren alle knapp und können mit einem Quäntchen Glück auch in einen Sieg umschlagen, was gegen solch internationale Top-Athleten hoffnungsvoll auf die anstehenden Meisterschaften blicken lässt.jordan Sneakers | Nike Air Force 1 , Sneakers , Perthenergy STORE