Pressemitteilung

Dortmund, 02.07.2016

Im Rahmen des Grand Prix tagte in Dortmund am Wochenende der Bundesligaausschuss des Deutschen Ringer-Bundes mit Vertretern der Erstligavereine. Gegenstand war die Erörterung der Situation der ersten Bundesliga. In den vergangenen Jahren musste die Liga wiederholt Rückzüge verkraften, die dazu geführt haben, dass in der Saison 2016/2017 nur noch acht Vereine in der ersten Bundesliga ringen werden. Es wurden diverse Gegenmaßnahmen diskutiert und die Ausarbeitung der Vorschläge auf die Arbeitsebene delegiert. Geplant ist eine Abstimmung Ende August für die Saison 2017/2018. 

Auf Einladung des Vizepräsidenten Bundesliga, Ralf Diener, tagte der gewählte Bundesligaausschuss am vergangenen Samstag in Dortmund. Einziger Tagesordnungspunkt war die Erörterung, wie die erste Bundesliga wieder langfristig zukunftsfähig gemacht werden kann.

Neben den gewählten Vertretern der Bundesligisten (2 Vertreter für die erste Bundesliga, 2 Vertreter für die zweite Bundesliga) waren sämtliche Vereine der ersten Liga eingeladen worden, um auch die Vorstellungen und Erwartungen der Vereine in die Beratungen mit einzubeziehen. Von den geladenen acht Vereinen nahmen diese Gelegenheit die Vereine aus Aalen, Nendingen, Weingarten, Mainz und Köllerbach wahr.

Gegenstand der Erörterungen waren unter anderem eine Budgetbegrenzung für Zahlungen an Ringer in der ersten Bundesliga. Dieser Punkt wurde ausführlich erörtert und grundsätzlich für sinnvoll befunden. Die konkrete Ausgestaltung soll nun auf Arbeitsebene ausgearbeitet werden.

Daneben wurde zur Verbesserung der Nachwuchsentwicklung ein Maßnahmenkatalog besprochen, der vor allem die Verpflichtung vorsehen wird, nur noch Trainer einer gewissen Qualifikationsstufe einzusetzen und eigene Teilnehmer zu nationalen Meisterschaften zu entsenden. Hierdurch soll die Förderung der eigenen Sportler vor Ort aufgewertet werden.

Auch die Thematik „Ringer-Liga“, also das Bemühen bestimmter Vereine, sich ganz oder teilweise vom Deutschen Ringer-Bund zu lösen und eine selbst verwaltete Liga zu gründen, wurde diskutiert. Der DRB hat die grundsätzliche Bereitschaft erklärt, den Vereinen bei der Vermarktung der Liga mehr Freiräume zuzugestehen und ggfs. sogar die vollständig eigenständige Vermarktung der Liga im Konzessionsweg zu gestatten. Der Punkt konnte aufgrund des Umfangs der hierfür erforderlichen Fragestellungen noch nicht abschließend behandelt werden und wird auf der Arbeitsebene weiter erörtert werden.

Die Ligaveränderungen werden nunmehr kurzfristig auch mit den Vereinen der zweiten Bundesliga abgestimmt und sollen zur Saison 2017/2018 umgesetzt werden. Der Bundesligaausschuss hofft, dass durch die angedachten Maßnahmen die Attraktivität der Liga wieder erhöht wird und mehr Vereine der zweiten Bundesliga bereit sind, aufzusteigen.

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