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Wer wird CHAMPION DES JAHRES 2016?

Kanute Sebastian Brendel, Wasserspringer Patrick Hausding, Ringer Denis Kudla, Turnerin Sophie Scheder und Judoka Laura Vargas Koch nominiert.

Motril (Spanien), 26.09.2016 – Heute Abend wurden im Rahmen der Eröffnungsgala des diesjährigen Champion des Jahres im Robinson Club Playa Granada (Spanien) die Nominierten für die Wahl zum Champion des Jahres 2016 bekannt gegeben. Die fünf Athleten wurden in einem Online-Voting unter den 3.800 von der Sporthilfe geförderten Sportlern ermittelt.

 

 

 

Die nominierten Athleten sind (alphabetische Reihenfolge):

.              Sebastian Brendel (Kanurennsport, Doppel-Olympiasieger 2016, 1er- / 2er-Canadier)
.              Patrick Hausding (Wasserspringen Olympia-Dritter, 3m-Brett)
.              Denis Kudla (Ringen, Olympia-Dritter, griechisch-römisch bis 85kg)
.              Sophie Scheder (Turnen, Olympia-Dritte, Stufenbarren)
.              Laura Vargas Koch (Judo, Olympia-Dritte, bis 70kg)

 

Aus dem Kreis der Nominierten wählen die rund 100 Athleten, die sich für die Urlaubs- und Aktivwoche Deutschlands erfolgreichster Athleten qualifizieren konnten und vor Ort sind, ihren diesjährigen Champion des Jahres, der auf der Abschlussgala am kommenden Samstag (1. Oktober) bekannt gegeben wird. Der Sieger gewinnt einen individuell konfigurierten smart und darf sich gemeinsam mit Robinson eine individuelle Traumreise zusammenstellen.

Die bisherigen Champion des Jahres

Birgit Fischer (2000), Andreas Dittmer (2001), Claudia Pechstein (2002), Alexander Leipold (2003), Kathrin Boron (2004), Mark Warnecke (2005), Michael Greis (2006), Franka Dietzsch (2007), Jan Frodeno (2008), Steffi Nerius (2009), André Lange (2010), Max Hoff (2011), Gerd Schönfelder (2012), Christina Obergföll (2013), Eric Frenzel (2014), Sebastian Brendel (2015).

Mit dem Champion des Jahres honoriert die Deutsche Sporthilfe die großartigen Erfolge deutscher Athleten. Die Premium-Partner der Veranstaltung Deutsche Kreditbank, Deutsche Lufthansa, ROBINSON, smart, die Zurich Versicherung und die DFL Deutsche Fußball Liga als Premium-Partner der Sporthilfe sowie der Ausrüster adidas schließen sich dem an und ermöglichen mit ihrem Engagement dieses besondere Event für Deutschlands beste Athleten.


Die Nominierten im Steckbrief

 

Sebastian Brendel (Kanurennsport)
.              Geb.: 12. März 1988 / Wohnort: Potsdam
.              Erfolge:
.              Doppel-Olympiasieger 2016 / Olympiasieger 2012
.              5-facher Weltmeister / 12 WM-Medaillen
.              9-facher Europameister / 16 EM-Medaillen

 

Patrick Hausding (Wasserspringen)
.              Geb.: 9. März 1989 / Wohnort: Berlin
.              Erfolge:
.              Olympia-Zweiter 2008 / Olympia-Dritter 2016
.              Weltmeister 2013 / 2 WM-Medaillen
.              12-facher Europameister / 26 EM-Medaillen

 

Denis Kudla
.              Geb.: 24. Dezember 1994 / Wohnort: Schifferstadt
.              Erfolge:
.              Olympia-Dritter 2016
.              EM-Dritter 2016
.              Junioren-WM-Zweiter 2014
.              Junioren-Europameister 2013 / Junioren-EM-Zweiter 2014

 

Sophie Scheder
.              Geb.: 7. Januar 1997 / Wohnort: Chemnitz
.              Erfolge:
.              Olympia-Dritte 2016
.              2x Silber Europaspiele
.              Jugend-Europameisterin 2012

 

Laura Vargas Koch

.              Geb.: 29. Juni 1990 / Wohnort: Köln
.              Erfolge:
.              Olympia-Dritte 2016
.              3 WM-Medaillen
.              2x Silber Europaspiele
.              7 EM-Medaillen

15. Internationaler Brandenburg-Cup der Junioren in Frankfurt(O.)

Drei Turniersiege für DRB-Junioren beim 15. Internationalen Brandenburg-Cup

Frankfurt(O.) – Zu einem ungewohnten Zeitpunkt fand in diesem Jahr der Internationale Brandenburg-Cup in Frankfurt(O.) statt, die 15. Auflage dieses Spitzenwettkämpfes wurde am vergangenen Wochenende in der Brandenburghalle, im Sportzentrum Frankfurt(O.) ausgetragen. Trotz Ferien- und Urlaubszeit kamen 74 Juniorenringer aus 10 Nationen an die Oder. „Das waren natürlich weniger als in den Jahren zuvor, was dem späten Termin geschuldet war, dennoch war es eine gutklassige Veranstaltung, eine gute Standortbestimmung unmittelbar vor den Junioren-Weltmeisterschaften“, zeigte sich Nachwuchs-Bundestrainer Maik Bullmann trotz des kleineren Teilnehmerfeldes zufrieden. Nicht zuletzt auch, weil seine DRB-Junioren mit Roland Schwarz (74 kg/ASC Bindlach), Etienne Kinsinger (60 kg/KSV Köllerbach) und dem Lokalmatadoren Alexander Ginc (55 kg/SAV Torgelow) gleich drei Turniersieger stellten.

von Jörg Richter

Der Deutsche Meister Roland Schwarz setzte sich in der mit 19 Teilnehmern am stärksten besetzten Gewichtsklasse durch, nach Siegen über Paulius Galkinas (LTU) und und Norbert Daszkiewicz (POL) stand der Ringer vom ASC Bindlach dann im Halbfinale dem starken Norweger Sebastian Aak gegenüber, mit dem er sich ein packendes Duell lieferte, in dem es Sekunden vor Kampfende 10:10 stand. Mit der letzten Aktion gewann Schwarz mit 12:10 Wertungspunkten. Im Finale trat der EM-Fünfte diesen Jahres gegen den Weißrussen Stanislau Shaferenka an, den er mit 3:0 Punkten in die Schranken wies und sich den Turniersieg erkämpfte.

Eine souveräne Turnierleistung zeigte der diesjährige Bronzemedaillengewinner der Junioren-EM, Etienne Kinsinger, der zu keinem Zeitpunkt Zweifel an seinem Turniersieg aufkommen ließ. Der Saarländer gab bei seinen überzeugenden Siegen über Ihar Drozd (BLR), Darius Venckaidis (LIT) und im Finale gegen Maksim Nehoda (BLR) keinen einzigen Wertungspunkt ab.

Nichts anbrennen ließ auch Alexander Ginc (55 kg), der sich selbst im entscheidenden Kampf gegen den Kadetten-Weltmeister 2015 und Dritten der diesjährigen Junioren-EM Giovanni Freni (ITA) mit 8:0 Punkten vorzeitig durchsetzte. Gegen den Finnen Mattias Poutanen reichte ein 1:0 und Tahar Jerbi (FRA) schulterte der Ringer aus dem Leistungszentrum Frankfurt(O.) beim Stand von 13:1, sozusagen auf heimischen Matten.

Im leichtesten Limit bis 50 kg gingen mit Nick Scherer SV Eschbach) und Enrick Battaille (FRA) nur zwei Ringer über die Waage, die jedoch zwei Duelle gegeneinander bestritten. Nachdem der DRB-Ringer den ersten Kampf klar verlor, konnte Nick Scherer das zweite Duell knapp für sich entscheiden, in der Gesamtwertung beider Kämpfe landete er damit hinter dem Franzosen auf dem Silberrang.

Mit Andrej Kurockin (66 kg/KV Riegelsberg) und Karan Mosebach (74 kg/RSV Hansa 90 Frankfurt/O.) schafften zwei DRB-Starter den Sprung ins kleine Finale um Bronze. Andrej Kurockin bezwang zunächst den Finnen Rami Syrja, unterlag danach jedoch gegen Christoph Burger (AUT) mit 1:2 Zählern. In der Hoffnungsrunde warf Andre Kurockin den Schweizer Flavio Freuler aus dem Rennen und stand damit im kleinen Finale. Dieses Duell gegen Anthony Tantini (FRA) endete mit 1:1, wobei der Franzose, bedingt durch den zuletzt vergebenen Punkt die Bronzemedaille gewann und Kurockin auf Rang 5 verwies.

Der Deutsche Vizemeister Karan Mosebach (74 kg/RSV Hansa 90 Frankfurt/O.) unterlag ebenfalls im Kampf um Bronze gegen Dzianis Lakutko (BLR) und landete am Ende ebenfalls auf dem 5. Platz. Mosebach hatte zunächst die beiden Finnen Vili Ropponen und Sakke Purolainen bezwungen, musste sich im Viertelfinale jedoch Stanislau Shaferenka (BLR) beugen. In der Hoffnungsrunde bezwang Karan Mosebach seinen Landsmann Simon Günter (KSV Vöhrenbach) und stand mit diesem Sieg im Kampf um Bronze.

Insgesamt kam das deutsche Team mit diesen Platzierungen in der Länderwertung hinter Weißrussland und Polen auf den 3. Rang. 50 Ringer aus 7 Nationen – also weit über die Hälfte aller Teilnehmer des Internationalen Brandenburg-Cup’s nahmen die Einladung von Nachwuchs-Bundestrainer Maik Bullmann an und verbleiben eine Woche zum Internationalen Trainingscamp in Frankfurt(O.).

Auch bei der 15. Auflage des Brandenburg-Cup der Junioren glänzten die Organisatoren nach einer kleinen, technischen Pause zum Wettkampfstart, in der Folge mit einem reibungslosen Ablauf. Auch für die Siegerehrung haben sich der RSV-Vorsitzende Michael Kothe und Organisationsleiter Maik Bitterling etwas ganz Besonderes einfallen lassen, denn die Medaillen wurden von der frischgebackenen Vize-Europameisterin der Junioren Francy Rädelt und der Bronzemedaillengewinnerin der diesjährigen Kadetten-EM, Serena Bölke an die jungen Männer überreicht.

 

 

Zweimal Bronze für deutsche Freistilringern

Stockholm – Gleich zwei Bronzemedaillen gab es am zweiten Tag der Kadetten-Europameisterschaften in Stockholm (SWE) für die deutschen Freistilringer.
Adrian Wolny (63 kg/TSV Gailbach) und Johannes Deml (76 kg/KSV Hösbach) gewannen das kleine Finale in ihren Gewichtsklassen, damit standen gleich zwei deutsche Ringer auf dem Siegertreppchen.

Von Jörg Richter

Adrian Wolny setzte sich im Achtelfinale gegen Gytis Jovaisa (LTU) mit 6:0 Wertungspunkten durch und gewann auch das Viertelfinale gegen Daniel Markarashvili (GEO) mit 2:1 Zählern. Sein Halbfinalduell verlor Wolny dann allerdings gegen Arman Andreasyan (ARM) klar mit 0:10, stand damit jedoch bereits im kleinen Finale um Bronze. Gegen Turgay Fehrun Fevzi (TUR) holte sich der Ringer vom TSV Gailbach EM-Bronze.

Auch Johannes Deml kämpfte sich mit Siegen über Vasili Taucci (MDA), Hubert Antolak (POL) und Miriani Maisuradze (GEO) bis ins Halbfinale, wo er von Rashad Yusifli (AZE) knapp mit 4:2 Punkten gestoppt wurde. Im Kampf um Bronze setzte sich der Ringer vom KSV Hösbach gegen den russischen Ringer Ansariiav Sharipov mit 4:2 Punkten durch und wurde damit ebenso wie Adrian Wolny mit Bronze belohnt.

Der Hofer Nachwuchsringer Florian Pohl (58 kg) startete bereits am Dienstagmorgen mit einem 11:4-Punktsieg über Walter Wale (SWE) in die Titelkämpfe, unterlag jedoch im Achtelfinale gegen Aiubkhan Saidalkhanov (RUS). Da der russische Ringer das Finale verfehlte, blieb Florian Pohl ein erneutes Eingreifen ins Kampfgeschehen, über die Hoffnungsrunde verwehrt. Platz 15 für den Ringer vom ASV Hof bei seinem EM-Debüt, unter 31 Ringern seiner Gewichtsklasse.
Erstmals kann jede Nation in dieser Altersklasse jeweils zwei Ringer je Gewichtsklasse entsenden. Von dieser neuen Maßgabe des Weltverbandes (UWW) machten auch die deutschen Ringer Gebrauch. So starteten im Limit bis 58 kg mit Leon Gerstenberger und Florian Pohl zwei deutsche Nachwuchsringer, Gerstenberger kam  nach einem Sieg über Mario Diez (ESP) und einer Niederlage gegen Muammer Kilic (TUR) auf Rang 13 über die Ziellinie bei dieser EM in Stockholm.

Auch Tino Rettinger (63 kg/RWG Mömbris-Königshofen) und Lars Schäfle (85 kg/RKG Freiburg 2000) schieden nach Sieg und Niederlage aus dem Wettkampfgeschehen aus. Rettinger setzte sich gegen Ioannis Loizidis (GRE) mit 11:0 Punkten durch, unterlag im Achtelfinale Khadzhimurad Gadzhiyev (AZE), während Schäfle seinen Auftaktkampf gegen Gheorghe Erhan (MDA) nach spannendem Duelle mit 4:4 Wertungspunkten hauchdünn gewann, dann jedoch im Viertelfinale gegen Nail Seyyar (TUR) klar mit 0:10 Punkten vorzeitig unterlag und ausschied, da der Türke das Finale verfehlte.

Niklas Stechele (42 kg/TSV Westendorf), Horst Lehr (50 kg/VfK Schifferstadt), Nico Megerle (50 kg/KSV Hofstetten), Johannes Vögele (54 kg/TuS Adelhausen), Richard Schröder (69 kg/SV Luftfahrt Berlin) und Richard Stoll (100 kg/ASV Cham) schieden nach jeweils einer Niederlage aus dem Wettkampfgeschehen aus.

Der Donnerstag und Freitag gehört den jungen Damen, wobei Bundestrainerin Alexandra Engelhardt gleich mehrere Medaillenaspiratinnen ins Rennen schickt, unter anderen auch Titelverteidigerin Lisa Ersel (SV Luftfahrt Berlin), und Celine Mehner (40 kg/KSV Kirrlach), die im Vorjahr Bronze gewann.

Das Wochenende gehört dann den Griechisch-Römisch-Spezialisten, die am Sonntagabend den Schlusspunkt hinter diese Titelkämpfe setzen.

Statistik EM der Kadetten / Freistil

42 kg
1. Mahir MAMMADZADA (AZE)
2. Magomedsalikh ABAKAROV (AZE)
3. Arakel MOVSESYAN (ARM)
3. Halil GOKDENIZ (TUR)
5. Konstantin KUZMIN (RUS)
5. Dimitri SALDADZE (GEO)
*
15. Niklas STECHELE (GER/TSV Westendorf)

46 kg
1. Alik KHADARTSEV (RUS)
2. Razmik PAPIKYAN (ARM)
3. Marcell BUDAI KOVACS (HUN)
3. Asgar MAMMADALIYEV (AZE)
5. Georgios KOUGIOUMTSIDIS (GRE)
5. Byiaman IAKOVLEV (RUS)

50 kg
1. Aleksei KOPYLOV (RUS)
2. Engin CETIN (RUS)
3. Hamza ALACA (TUR)
3. Intigam VALIZADA (AZE)
5. Vusal HUSEYNOV (AZE)
5. Harutyun MANUKYAN (ARM)
*
14. Horst LEHR (GER/VfK Schifferstadt)
*
20. Nico MEGERLE (GER/KSV Hofstetten)

54 kg
1. Georgios PILIDIS (GRE)
2. Arsen HARUTYUNYAN (ARM)
3. Aleksandr SABANOV (RUS)
3. Sabutay AMISHOV (AZE)
5. Bekkhan EPENDIEV (RUS)
5. Goderdzi DZEBISASHVILI (GEO)
*
29. Johannes VOEGELE (GER/TuS Adelhausen)

58 kg
1. Ali SHERIEV (RUS)
2. Vazgen TEVANYAN (ARM)
3. Muammer KILIC (TUR)
3. Giorgi ELBAKIDZE (GEO)
5. Daur PSARDIIA (AZE)
5. Tsotne ABALAKI (GEO)
*
13.Leon GERSTENBERGER (AB Wurmlingen)
*
15. Florian POHL (DER/ASV HoF)

63 kg
1. Arman ANDREASYAN (ARM)
2. Inal DZHOPUA(AZE)
3. Adrian WOLNY (GER/TSV Gailbach)
3. Khadzhimurad GADZHIYEV (AZE)
5. Turgay Fehrun FEVZI (TUR)
5. Erik ARUSHANIAN (UKR)
*
9. Tino RETTINGER (GER/RWG Mömbris-Königshofen)

69 kg
1. Arslan GARAZHIEV (RUS)
2. Saipulla ALIBOLATOV (RUS)
3. Abubakr ABAKAROV (AZE)
3. Dogukan KALAYCI (TUR)
5. Abdulmuslim MAMEDOV (AZE)
5. Goga MAMIAURI (GEO)
*
20. Richard SCHROEDER (GER/SV Luftfahrt Berlin)

76 kg
1. Devid BETANOV (RUS)
2. Rashad YUSIFLI (AZE)
3. Mert CIKMAZ (TUR)
3. Johannes Martin DEML (GER/KSC Hösbach)
5. Arman AVAGYAN (ARM)
5. Ansariiav SHARIPOV1 (RUS)

85 kg
1. Arsenii KHUBAEV (RUS)
2. Aslanbek SOTIEV (RUS)
3. Nail SEYYAR (TUR)
3. Mher MARKOSYAN (ARM)
5. Jakub SZYMULA (POL)
5. Yaraslau SLAVIKOUSKI (BLR)
*
11. Lars Schäfle (GER/RKG Freiburg 2000)

100 kg
1. Feyzullah AKTURK (TUR)
2. Ismail-Bek NIROV (RUS)
3. Ali AMINZADE (AZE)
3. Askhab HAMZATOV (AZE)
5. Aslanbek GAZZAEV (RUS)
5. Ashot RUSHANYAN (ARM)
*
12. Richard STOLL (GER/ASV Cham)

Zweimal Gold beim Wladyslaw Pytlasinski Cup in Spala

Am Wochenende traten unsere beiden Olympiastarter Frank Stäbler (TSV Musberg) und Eduard Popp (VfL Neckargartach) im Nachbarland Polen bei einen stark besetzten internationalen Turnier an. Die so genannten Poland Open sind traditionell eines der stärksten Turniere in Europa und speziell in diesem Jahr nutzten viele internationale Spitzenathleten das Turnier als Vorbereitung zu den olympischen Spielen im August. Während Frank Stäbler am Samstag eine Gewichtsklasse aufrückte und die Konkurrenz bis 71kg in die Schranken wies, gelang es Eduard Popp am Sonntag im Schwergewicht bis 130kg die Optimalausbeute für den DRB einzufahren. Auf dem Weg zur Goldmedaille überzeugten beide Ringer mit starken Darbietungen. Am ersten Wettkampftag musste sich Frank Stäbler gegen insgesamt neun weitere Starter behaupten. Zum Auftakt traf er auf Lokalmatador Maliszewski und beendete das Duell souverän vorzeitig mit 8:0. Im Viertelfinale wartete dann mit dem Kirgisen Ruslan Tsarev ein echter Prüfstein. Der ehemalige Asienmeister qualifizierte sich ebenfalls für Rio und zeigte auch in Polen was er zu leisten im Stande ist. Einen frühen 2:0 Rückstand konnte Stäbler jedoch im zweiten Durchgang noch drehen und siegte schließlich knapp mit 4:2. Im folgenden Halbfinalkampf hingegen hatte Ridong Zhang (CHN) dann nicht den Hauch einer Chance gegen Franky. Eine bärenstarke Leistung und ein 8:1 Punktsieg brachten den verdienten Finaleinzug. Dort wartete dann Dauerkonkurrent und Polens Nummer 1 Dawid Karecinski im Kampf um Gold. Leider kam es nicht zum heiß umkämpften Duell, denn der Pole musste den Kampf aufgeben und Frank erhielt den Sieg kampflos.
Noch härter liest sich der Weg von Eduard Popp zum Titelgewinn. In seinen sämtlichen drei Runden bin ins Finale musste Popp Olympiateilnehmer ausschalten. In der Qualifikation überzeugte er mit einem sicheren 8:0 Sieg gegen den Venezuelander Caraballo. Ein noch stärker einzuschätzendes Ergebnis gelang Eddy dann im Viertelfinale, als er den starken Chinesen Meng ebenfalls mit 8:0 noch in den ersten drei Minuten vorzeitig von der Matte schickte. Das erste Mal über volle sechs Minuten musste der Neckargartacher dann im Halbfinale gehen. Gegen Murat Ramonov aus Kirgisien erkämpfte sich Eddy drei 1er Wertungen und siegte zwar knapp aber dennoch ungefährdet mit 3:0 Punkten. Im Finale wartete dann mit dem bulligen Ungarn Majoros der einzige Gegner der keine Qualifikation für Rio vorweisen kann, dennoch war dies an diesem Tag der spannendste Kampf für Popp. Nach sechs hart umkämpften und ereignisarmen Minuten sicherte er sich aufgrund der letzten Wertung beim Stand von 1:1 die Goldmedaille.
Im Nachgang zeigte sich Bundestrainer Michael Carl natürlich hoch zufrieden mit dem Ausgang des Wettkampfs: „Im Zuge der Vorbereitung auf die olympischen Spiele in Rio de Janeiro sind wir mit dem Ausgang des Turniers sehr glücklich. Viele Olympiateilnehmer nutzten dieses Turnier ebenfalls zur Vorbereitung. Jetzt gilt es noch einige Feinheiten zu verbessern und kleine Fehler auszumerzen um in den nächsten Wochen die Leistung noch zu steigern.“

Croatia Open in Zagreb – Internationales Turnier der Kadetten

mannschaftDas griechisch-römische Kadetten-Team befindet sich aktuell in Zagreb, Kroatien und nahm dort am Wochenende an einem stark besetzten Turnier teil. Neben den starken Gastgebern, sorgten vor allem die großen Teams aus Bulgarien und Ungarn für ein hohes Niveau in Kroatien.

Das Turnier war neben dem Kaderturnier im Januar und der Deutschen Meisterschaft ein drittes wichtiges Kriterium im Hinblick auf die Nominierungen zu den Europa- und Weltmeisterschaften. Die endgültigen Entscheidungen fallen dann bei einem abschließenden Trainingslager in Aschaffenburg. Deshalb reisten neben den vom DRB nominierten Sportlern noch zahlreiche Sportler auf LO-Kosten der Verbände Bayern, Sachsen und Württemberg mit nach Zagreb und somit ging ein großes Team an den Start.

Insgesamt gingen 18 Jugendliche für den DRB ins Turnier. Am Ende zog Bundestrainer Maik Bullmann mit fünf Medaillen eine durchwachsene Bilanz. Besonders bitter waren die insgesamt sechs Fünftplatzierten am Ende, hier wäre durchaus noch die eine oder andere Medaille wünschenswert gewesen. Die einzige Goldmedaille erkämpfte Patrick Allgaier (63kg), der nach einer frühen Punktniederlage sehr stark ins Turnier zurück kam und sich nach insgesamt 5 souveränen Siegen den Titel sicherte. Über Silber freuten sich am Ende Steven Ecker (50kg) und Erik Löser (58kg), beide unterlagen in den Matches um Rang 1 jeweils denkbar knapp nach Punkten. Ecker zog mit 1:1 den Kürzeren gegen den Schweden Norstorm, Löser unterlag dem Bulgaren Sulev mit 0:1. Bronze konnten Simon Öllinger (76kg) und Nikolous Papadopoulos (85kg) gewinnen, die beide nach einer deutlichen Niederliga früh im Turnier noch das Maximum erreichten. Besondere Erwähnung verdient hier noch die 69kg Klasse, die nach den Ergebnissen des Kaderturniers und der Deutschen Meisterschaft heiß umkämpft ist. Somit gingen in dieser Gewichtsklasse gleich 4 Deutsche an den Start. Am Ende konnte sich einzig Simon Will mit dem 5. Rang im Vorderfeld platzieren.

Die deutschen Starter im Überblick:

42kg: Tim Scheid 5.Platz
50kg: Steven Ecker 2. Platz
54kg: Philipp Ganter 5. Platz
Maximilian Simon —
58kg: Erik Löser 2. Platz
Marc Fischer 5. Platz
Leon Racz 5. Platz
63kg: Patrick Allgaier 1. Platz
69kg: Simon Will 5. Platz
Anthony Sanders —
Maximilian Besser —
Anton Vieweg —
76kg: Simon Öllinger 3. Platz
Patrick Neumaier —
Nicklas Hetzel —
85kg: Nikolous Papadopoulos 3. Platz
Maximilian Mond —
100kg: Kevin Drehmann 5. Platz

Wettbewerb BEWEGUNG GEGEN KREBS mit erhöhten Gewinnchancen für Vereine

Bewegung gegen KrebsSehr geehrte Damen und Herren,

Sport und Bewegung als Teil eines gesunden Lebensstils können unter anderem das Risiko an Krebs zu erkranken wesentlich reduzieren. So lassen sich etwa ein Drittel der rund 500.000 jährlichen Neuerkrankungen durch eine gesunde Lebensweise vermeiden. Die Kampagne „Bewegung gegen Krebs“ des DOSB, der Deutschen Krebshilfe und der Deutschen Sporthochschule Köln möchte über Möglichkeiten in der Krebsprävention aufklären und die Botschaft „Bewegung gegen Krebs“ unter anderem mit dem Vereinswettbewerb weiter an die Basis tragen.

Vereine und Sportkreise/Bezirks-/Kreis-/Stadtsportbünde können von März bis Dezember 2016 Aktionstage oder Veranstaltungen unter das Motto „Bewegung gegen Krebs“ stellen und erhalten dabei Unterstützung  in Form einer kostenlosen „Aktionsbox“ mit Info-Materialien und Give-aways, durch Beratung sowie Verstärkung bei ihrer Öffentlichkeitsarbeit. Erstmals können die kreativsten zehn Aktionen hochwertige Preise gewinnen (Details zu den Preisen unter www.bewegung-gegen-krebs.de -> Kampagne -> Vereinswettbewerb).

Bitte leiten Sie die Ausschreibung zum Wettbewerb an Vereine und Sportkreise/Bezirks-/Kreis-/Stadtsportbünde weiter und veröffentlichen sie in Ihren Verbandsorganen und im Internet. Sie finden die Ausschreibung – auch als Anzeigenformat für Printveröffentlichungen – unter www.bewegung-gegen-krebs.de -> Kampagne -> Vereinswettbewerb. Mit dem beiliegenden Bestellformular können Sie sie auch als Printversion zur Auslage und Weitergabe anfordern.

Besuchen Sie uns auch auf Facebook unter: www.facebook.de/bewegunggegenkrebs

 

>> Vereinswettbewerb Bewegung gegen Krebs

>> Bestellblatt Materialien

Austragung des Finalkampfes der 1. Bundesliga 2016/2017

Presseerklärung

Herausgegeben vom Vorstand des Deutschen Ringer-Bundes e. V., Veitshöchheim

Der Vorstand des Deutschen Ringer-Bundes e. V. hat den Vereinen der 1. Bundesliga mit Schreiben vom heutigen Tag mitgeteilt, dass es trotz der Einwände der Vereinsvertreter gegen den Austragungsort Aschaffenburg bei der Entscheidung des Bundesligaausschusses vom Februar 2016 verbleibt. Diese Entscheidung wurde im Bundesligaausschuss als demokratisch gewähltem Repräsentationsorgan der Bundesligavereine einstimmig getroffen und bindet insofern auch den DRB in seinen Entscheidungen.

In der Sache haben die Vereine (abgesehen von monetären Erwägungen, die aus sportfachlicher Sicht unerheblich sind) keine durchgreifenden Argumente vorgebracht. Der DRB wird aus diesem Grund den Finalkampf in Aschaffenburg ausrichten, um eine bundesweit zentral gelegene und zugleich dem Anlass angemessene Abschlussveranstaltung der Bundesliga zu gewährleisten. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben einerseits gezeigt, dass es für die Finalisten schwierig ist, im Januar/Februar kurzfristig geeignete Hallen zu erhalten. Die Ausweichlösungen waren dann nicht immer angemessen (weit vom Heimatverein entfernt; Zelt-Lösung im Januar). Außerdem hat sich das Bundesliga-Geschehen in den letzten Jahren stark auf den Südwesten der Republik konzentriert. Für Ringkampfsportfreunde aus dem Norden, Westen bzw. Osten der Republik waren die Fahrzeiten zu den Finalkämpfen häufig nicht mehr zumutbar. Aschaffenburg ist hier ideal gelegen und ermöglicht auch eine Anfahrt aus NRW, Sachsen etc. Die Rückmeldungen aus den dortigen Landesorganisationen deuten auf ein reges Interesse an einem zentralen Finalkampf hin.

Die zentrale Ausrichtung des Finales hat sich in anderen Sportarten bereits bestens bewährt. Soweit dem DRB in der Öffentlichkeit Gewinnerzielungsabsicht bei der Ausrichtung des Finales unterstellt wird, ist dies unzutreffend. Die Verteilung eines Gewinns wurde mit den Ligavertretern am 16.04. diskutiert; es steht ein Modell 40:30:30 bzw. 33:33:33 im Raum. Eine abschließende Entscheidung ist noch nicht getroffen. Zur Höhe der zu erwartenden Einnahmen hat der DRB keine eigenen Erfahrungen; die Aussagen der Vereine zu den bisherigen Finalkämpfen gehen insofern sehr weit auseinander (Finale als Verlustgeschäft bis hin zu mehreren hunderttausend Euro Gewinn). Es ist insofern nicht abzuschätzen, wie sich die Änderungen im Austragungsort auswirken werden. Ein Livestream-Angebot wird bewusst nicht angeboten werden, um die Attraktivität der Teilnahme vor
Ort zu erhöhen. Es wurde insofern mit dem Kooperationspartner SportA eine Sondervereinbarung geschlossen.

1. Weltturnier der Olympiaqualifikation in Ulan Bator (MGL)

Foto: UWW3. Kampftag / Zusammenfassung

Ulan Bator – Die Athleten des Deutschen Ringer- Bundes brachten ein Olympiaticket vom 1. Weltturnier aus Ulan Bator (MGL) wieder mit nach Hause. Es ist die 5. Olympiafahrkarte insgesamt, die Luisa Niemesch (58 kg/SV Weingarten) im Reich des Dschingis Khan erkämpfte. Das es am Ende Silber wurde, darüber dürfte sich der Ärger in Grenzen halten, denn mit dem Einzug ins Finale, hatte die Weingartenerin auch die Fahrkarte nach Rio 2016 sicher.

von  Jörg Richter

Am letzten Kampftag wollten die deutschen Freistilspezialisten um Bundestrainer Sven Thiele endlich den ersten Startplatz für Rio erkämpfen. Doch Samet Dülger (ASV Nendingen) unterlag im Achtelfinale gegen den Koreaner Seungchung Lee, der jedoch eine Runde später selbst unterlag. Damit war das Aus für den Samet Dülger besiegelt.

Auch Georg Harth (74 kg/SV Weingarten) stieg im Achtelfinale ins Turnier ein, wo er Chongyao Zhang (CHN) bezwang. Im Viertelfinale verlor Harth gegen den Bulgaren Georgi Ivanov klar mit 0:6 Punkten. Ivanov kämpfte sich ins Finale und so stand Georg Harth in der Hoffnungsrunde. Dort allerdings fand er gegen Evgheni Nedealco (MDA) überhaupt nicht in den Kampf und blieb beim 0:14 chancenlos.

Sieg und Niederlage gab es für Michael Kaufmehl (86 kg/KSV Ispringen), der gegen Bokhodur Kodirov (TJK) gewann, jedoch Tamerlan Tagziev (CAN) mit 6:8 Zählern knapp unterlag. Auch der Kanadier verpasste das Finale, so das dem deutschen Ringer ein erneutes Eingreifen über die Hoffnungsrunde verwehrt blieb.

Einen starken Eindruck hinterließ in Ulan Bator Gennadij Cudinovic (97 kg/KSV Köllerbach), der im Qualifikationskampf Arjung Singh Gill (CAN) mit 2:0 Wertungspunkten bezwang. Im Achtelfinale wieß der Saarländer, der im Leistungszentrum Saarbrücken von Andry Shyyka trainiert wird, Satywart Kadian (IND) mit 5:4 Punkten in die Schranken. Gegen den Lokalmatadoren Khuderbulga Dorjkhand, dem die vielen euphorischen Zuschauer zusätzlich den Rücken stärkten, musste Cudinovic im Viertelfinale antreten. Der Schützling von Sven Thiele unterlag nach großem Kampf mit 1:3 Punkten und schied aus, da der Mongole seinen Halbfinalkampf gegen Magomed Ibragimov (UZB) verlor.

Sven Thiele ließ das leichteste und schwerste Limit in Ulan Bator unbesetzt. In der Gewichtsklasse bis 57 kg schonte er Marcel Ewald (KSV Ispringen) eine Woche nach absolvierten Europaturnier in Zrenjanin (SRB), für den letzten Anlauf zu einer Olympiafahrkarte, dem 2. Weltturnier, dass vom 6.-8. Mai in Istanbul (TUR) ausgetragen wird. Auch auf den Einsatz von Schwergewichtler Nick Matuhin (1. Luckenwalder SC) musste krankheitsbedingt verzichtet werden. Auch hier hofft Sven Thiele, dass Matuhin bis zum 2. Welttunier wieder fit genug ist, so dass er in die Kämpfe um ein Olympiaticket eingreifen kann. Vor vier Jahren holte der Luckenwalder just beim letzten Qualifikation die Fahrkarte nach London 2012.

Gleich am ersten Kampftag von Ulan Bator scheiterten die beiden Griechisch-Römisch-Spezialisten Pascal Eisele (75 kg/SV Fahrenbach) und Ramsir Azizsir (85 kg/ASV Hof) knapp an den Qualifikationshürden. Pascal Eisele unterlag im Viertelfinale, arbeitete sich jedoch über die Hoffnungsrunde wieder heran und holte sich Bronze. Allerdings stand der Europameister von Riga 2016 im Ausscheidungskampf um das 3. Olympiaticket dem Weltklasseringer Arsen Julfalakyan (ARM) gegenüber, der gegen Eisele nichts anbrennen ließ.

Ramsin Azizsir kämpfte sich mit großartiger Leistung ins Halbfinale. Auf den Weg dorthin warf er gar den Weltmeister von 2014 Melonin Noumonvi (FRA) aus dem Rennen. Doch im Halbfinale musste der Hofer nach einer komfortablen 4:0-Führung noch eine klare Niederlage hinnehmen und stand damit im Kampf um Bronze. Doch auch diese Möglichkeit, über Bronze- und das Ausringen der beiden Drittplatzierten um das dritte Olympiaticket verpasste Ramsin Azizsir, denn er verlor das kleine Finale denkbar knapp und kam damit über Rang 5 nicht hinaus.

 

Statistik 1. Weltturnier in Ulan Bator; Freistil

57 kg

  1. Ivan GUIDEA (ROM)
  2. Mirjalal HASAN-ZADA (AZE)
  3. Sandeep TOMAR (IND)

65 kg

  1. Adam BATIROV (BRN)
  2. Zurabi IAKOBISHVILI (GEO)
  3. Yakup GOR (TUR)

——————

  1. Samet Dülger (GER/ASV Nendingen)

 

74 kg

  1. Soner DEMIRTAS (TUR)
  2. Georgi Ivanov (BUL)
  3. Evgheni NEDEALCO (MDA)

————————-

  1. Georg Harth (GER/SV Weingarten)

 

86 kg

  1. J’Den Michael Tbory COX (USA)
  2. Pedro Francisco CEBALLOS FUENTES (VEN)
  3. Zbigniew Mateusz BARANOWSKI (POL)

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  1. Michael Kaufmehl (GER/KSV Ispringen)

 

97 kg

  1. Georgii KETOEV (ARM)
  2. Magomed Idrisovitch IBRAGIMOV (UZB)
  3. Nicolai CEBAN (MDA)

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  1. Gennadij Cudinovoc (GER/KSV Köllerbach)

 

125 kg

  1. Zhiwei DENG (CHN)
  2. Daniel LIGETI (HUN)
  3. Robert BARAN (POL)

EM Tag 2 – Hemmer und Thiele im kleinen Finale

Am Abend stehen sowohl Nina Hemmer bei den Frauen bis 53kg als auch Erik Thiele bis 97kg bei den Männern im kleinen Finale um Platz 3+5.

Am zweiten Tag der EM hat der deutsche Ringerbund die nächsten Chancen auf Edelmetall. Bei den Frauen legte Nina Hemmer einen tollen Start hin. Einem Punktsieg über die amtierende Europameisterin Angela Dorogan aus Azerbaidschan folgte in Runde zwei ein ungefährdeter Schultersieg bei 12:0 Führung gegen Bilyana Zhivkova (BUL). Im Halbfinale war dann bei Vize-Weltmeisterin Sofia Mattsson aus Schweden erst einmal Endstation. Schwedens Vorzeigeathletin war dann noch eine Nummer zu groß. Somit steht Nina ab 18 Uhr deutscher Zeit im kleinen Finale und trifft dort auf die Rumänin Estera Dobre.

Bei den Männern gingen Kevin Henkel (65kg) und Erik Thiele (97kg) an den Start. Henkel erwischte den russisch stämmigen Franzosen Semakin in der Qualifikation und war deutlich unterlegen. Da der Franzose im Viertelfinale knapp scheiterte, war das Turnier für Henkel früh beendet. Besser lief es im Halbschwergewicht für den Sohn des Nationaltrainers. Erik besiegte den für Mazedonien startenden Russen Nurov sicher nach Punkten und ließ sich auch im Viertelfinale von Nicolai Ceban (MDA) nicht stoppen. Im Halbfinale lieferte er sich ein packendes Duell mit Ivan Yankouski (BLR). Nach anfänglichem Rückstand kam Erik im zweiten Durchgang stark auf, konnte einen schönen Angriff 30 Sekunden vor Ende jedoch nur in einen Wertungspunkt ummünzen und unterlag denkbar unglücklich mit 2:3. Somit steht auch Thiele im kleinen Finale. Gegner dort wird der Grieche Mihail Tsikovani sein.

 

Frauen
53kg Nina Hemmer – 16 Teilnehmer
1/8 Finale gegen Dorogan Anzhela (AZE) 5:2 PS
1/4 Finale gegen Dudova, Bilyana Zhivkova (BUL)
1/2 Finale gegen Sofia Mattson (SWE) SN
Finale um Bronze gegen Dobre, Estera (ROU)

Freistil
65kg Kevin Henkel –  23 Teilnehmer – ausgeschieden
Quali gegen Siemakin Iurii (FRA) 2:12 PN

97kg Erik Thiele – 21 Teilnehmer
1/8 Finale gegen Magomedgadj Nurov (MKD) 4:7 PS
1/4 Finale gegen Nicolai Ceban (MDA) 5:1 PS
1/2 Finale gegen  Yankouski, Ivan (BLR) 2:3 PN
Finale um Bronze gegen Tsikovani, Micheil (GRE)

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