Ringer des Jahres gekürt

Bad Mergentheim – Am Rande des ‚Deutschen Ringertages‘, der am vergangenen Wochenende in Bad Mergentheim stattfand, wurden die ‚Ringer des Jahres‘ präsentiert. Die Wahl dürfte der Jury angesichts von drei olympischen Medaillen nicht allzu schwergefallen sein.

Ringerin des Jahres wurde Aline Rotter-Focken, die mit ihrer olympischen Goldmedaille von Tokio – der ersten olympischen Medaille für die deutschen Damen überhaupt, Ringergeschichte schrieb. Erstmals gab es zwei Ringer des Jahres im Männerbereich, denn Frank Stäbler und Denis Kudla erkämpften in ihren Gewichtsklassen olympische Bronzemedaillen. „Großartige Erfolge, die gleich einzustufen sind“, so Generalsekretär Karl-Martin Dittmann bei der Präsentation der Namen.

Im Nachwuchsbereich wurde Lilly Schneider als Ringerin des Jahres gekürt. Die junge Athletin vom erzgebirgischen RV Thalheim gewann bei den Weltmeisterschaften der Juniorinnen im russischen Ufa die Silbermedaille. Gleich zwei Silbermedaillen von Welt- und Europameisterschaften der Kadetten brachte Nikita Ovsjanikov wieder mit zurück nach Deutschland, dafür erhielt der Ringer von der RG Lahr (SBD) nun den Titel ‚Nachwuchsringer des Jahres‘. „Es ist eine kleine Ehre und Anerkennung von großartigen Leistungen, die jährlich beim ‚Deutschen Ringertag‘ einen würdigen Rahmen erhalten“, hat für Karl-Martin Dittmann diese Art der Sportlerehrung eine schöne Tradition.