EM Tag 6 – Goldener Tag zum Abschluss der EM

Pascal Eisele Europameister – Denis Kudla gewinnt Bronze

Am letzten Tag der Europameisterschaften in Riga gelang dem DRB Team der große Wurf. Während Mitfavorit Frank Stäbler, immerhin Welt- und Europameister, nach durchwachsener Vorbereitung aufgrund gesundheitlicher Probleme leider nicht in Topform antreten konnte und somit in der ersten Runde knapp scheiterte, holten die anderen DRB Starter die Kohlen aus dem Feuer. Bis 75kg ereilte Jan Rotter noch das gleiche Schicksal wie Stäbler bis 71kg. Bereits in der ersten Runde war das Turnier nach einer Niederlage beendet.

Doch in den anderen beiden Gewichtsklassen schafften es die DRB Athleten am Abend in die Finalkämpfen. Bis 85kg startet Denis Kudla erstmals bei einer Seniorenmeisterschaft und zeigte gleich dass er zur Weltspitze zählt. In der ersten Runde setzte er sich nach einem hart umkämpften Match knapp gegen den Türken Basar durch. Im Viertelfinale wartete dann niemand geringeres als Weltmeister Zhan Belenyuk (UKR). Während Denis im Stand der aktivere Athlet war, genügte dem Ukrainer eine Oberlage um gleich sechs Punkte zu ergattern. Da Kudla selbst in der Oberlage nichts gelang, unterlag er am Ende mit 1:6. Da Belenyuk ins Finale einzog, konnte Denis in der Hoffnungsrunde erneut eingreifen. Gegen den Schweden Ragnar Johansson zeigte er eine enorm konzentrierte Vorstellung. Eine Rolle im Boden und eine Verwarnung für den Schweden brachten Kudla uneinholbar in Front. Am Abend ging es um die Bronzemedaille gegen Laimutis Adomaitis (LTU). Nach einem tollen Wurf zu in der ersten Oberlage kassierte Denis kurze Zeit später den 2:2 Ausgleich, konterte jedoch umgehend zur 3:2 Führung. In der zweiten Runde zahlte sich dann die überragende körperliche Verfassung von Kudla aus, eine Passivität der Litauers und eine Wertung nach außen brachten die beruhigende Führung, die Denis souverän ins Ziel brachte und somit die viel umjubelte Bronzemedaille gewann.

Noch besser lief es bei Pascal Eisele im Limit bis 80kg. Eisele überzeugte vor allem mit seinen beiden Spezialtechniken, Kopfhüftschwung und Kopfklammer, konnte beide immer wieder erfolgreich anbringen und somit am Ende sogar jeden Kampf noch vor Ablauf der ersten Runde für sich entscheiden. Folgerichtig stand am Ende hochverdient der Titel des EUROPAMEISTERS.

EM Eisele

In den ersten beiden Duellen war es der linke Kopfhüftschwung. Im Achtelfinale musste der Finne Aarlander damit Vorlieb nehmen, nach bereits 2 Minuten stand der 8:0 Überlegenheitssieg fest. Im Viertelfinale traf Eisele dann auf den Jungen Dänen Bisultanov und wieder war es ein blitzschneller  Kopfzug der bereits in Runde 1 den Schultersieg brachte. Im Halbfinale wartete dann der Bulgare Aleksandrov, Bronzemedaillengewinner der letztjährigen European Games. Nach anfänglichem Abtasten musste der Bulgare nach 90 Sekunden in die Bodenlage und hier stach dann Pascals zweite Spezialtechnik. Zwei perfekte Würfe aus der Kopfklammer brachten auch hier den vorzeitigen 8:0 Sieg. Ähnlich souverän lief dann der Endkampf ab. Gegen Edgar Babayan war Pascal von Beginn an der aktivere Athlet und der Pole kassierte schnell seine zweite Passivität. Dann wiederholten sich die Ereignisse aus dem Halbfinale. Schnell gefasste Kopfklammer, ein sauberer Wurf dem noch zwei schnelle Rollen folgten und der 8:0 Überlegenheitssieg nach nicht einmal 2 absolvierten Minuten stand fest. Absolute Weltklasse in welcher Manier und vor allem mit welcher Überlegenheit Pascal an diesem Tag agierte und ungefährdet seinen ersten internationalen Titel gewinnen konnte

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