U14 DM: Nachwuchselite begeistert in Hösbach und Kirchlinde
Der deutsche Ringernachwuchs hat am vergangenen Wochenende bei den Deutschen Meisterschaften der Altersklasse U14 eindrucksvoll sein Können unter Beweis gestellt. Während die Titelkämpfe im griechisch-römischen Stil in Hösbach ausgetragen wurden, fanden die Deutschen Meisterschaften im Freistil zeitgleich in Dortmund-Kirchlinde statt. Insgesamt gingen mehr als 230 Nachwuchsringerinnen und Nachwuchsringer aus dem gesamten Bundesgebiet auf die Matten, um die nationalen Meistertitel zu ermitteln.
Die Meisterschaften zeigten einmal mehr die hervorragende Nachwuchsarbeit der Vereine und Landesverbände. Zahlreiche spannende Begegnungen, technisch anspruchsvolle Kämpfe und eine große Leistungsdichte in nahezu allen Gewichtsklassen sorgten für ein hochklassiges Meisterschaftswochenende.
Griechisch-römischer Stil in Hösbach
In Hösbach kämpften 103 Athleten um die Titel in zehn Gewichtsklassen. Besonders erfolgreich präsentierten sich Vereine aus Bayern, Nordrhein-Westfalen und Hessen, die auf dem Treppchen der Länderwertung landeten.
Zu den neuen Deutschen Meistern zählen Mert Azad Güloglu (KSK Konkordia Neuss), Phil Baumeister (SV Johannis Nürnberg), Oscar Hinz und Till Walter Foerster (beide HAC Stralsund), Louis Freiberg (TuS Adelhausen), Theo Schreiner (FC Erzgebirge Aue), Fabiano La Mazza (KSV Ketsch), Lionel Schulz (AC Ziegelhausen), Yassin Noah Chopan (KSV Germania Krefeld) sowie Quirin Lang (SV Untergriesbach).
Insbesondere der HAC Stralsund konnte mit zwei Deutschen Meistertiteln ein Ausrufezeichen setzen. Auch Vereine wie der KSV Ketsch, FC Erzgebirge Aue oder KSK Konkordia Neuss bestätigten ihre starke Nachwuchsarbeit.
Freistil-Meisterschaften in Dortmund-Kirchlinde
Zeitgleich trafen sich die besten Freistilringer Deutschlands in Dortmund-Kirchlinde. Mit 133 Teilnehmern waren die Teilnehmerfelder hervorragend besetzt und boten zahlreiche spannende Duelle.
Die Titel gingen an Maxim Renner (KSV Witten 07), Umar Magomedov (SV Halle), Oldrich Bartsch (FC Erzgebirge Aue), Kai Laps und Max Adilov (beide KSC Olympia Graben-Neudorf), Wolfram Bayssaev (SC Roland Hamburg), Lionel Hoven (KV Riegelsberg), Noe Göpfert (RSV Rotation Greiz), Konstantin Glazkov (KSC Motor Jena) sowie Nikita Priebe (TuS Aldenhoven).
Besonders erfolgreich war der KSC-Olympia Graben-Neudorf mit zwei Deutschen Meistertiteln. Auch Vereine wie der FC Erzgebirge Aue, SC Roland Hamburg, KV Riegelsberg und KSV Witten 07 konnten Goldmedaillen gewinnen.
Auch die Länderwertung unterstrich die hohe Leistungsdichte der Meisterschaften. Den Sieg sicherte sich Nordrhein-Westfalen mit 38 Punkten vor Nordbaden und Hessen, die jeweils 34 Punkte erreichten. Aufgrund der besseren Platzierungswertung belegte Nordbaden Rang zwei.
Starke Perspektiven für den deutschen Ringernachwuchs
Die Deutschen Meisterschaften der U14 verdeutlichten eindrucksvoll die positive Entwicklung des deutschen Ringernachwuchses. Die hohe Leistungsdichte sowie die breite Verteilung der Titel auf zahlreiche Landesverbände zeigen, dass in den Vereinen bundesweit hervorragende Nachwuchsarbeit geleistet wird.
Der Deutsche Ringer-Bund bedankt sich bei den ausrichtenden Vereinen, den zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, den Kampfrichtern, Trainern sowie allen Beteiligten für die hervorragende Organisation der Meisterschaften.
Mit den Deutschen Meisterschaften der U14 wurden die nächsten Talente sichtbar, die künftig den Weg in die Nachwuchs- und Nationalmannschaften des Deutschen Ringer-Bundes einschlagen können.






