Deutscher Ringer-Bund im Austausch mit den Olympiabewerbern
Gespräche mit allen Bewerberregionen – zuletzt Austausch mit der Bewerbung Köln Rhein-Ruhr in Düsseldorf

Nach Gesprächen mit dem Team der Olympiabewerbung Köln Rhein-Ruhr trafen sich DRB-Präsident Jens-Peter Nettekoven (links) und DRB-Generalsekretär Jens Gündling (rechts) Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidenten Hendrik Wüst (Mitte). Foto: Ralph Sondermann
Düsseldorf – Der Deutsche Ringer-Bund (DRB) begleitet den Prozess einer möglichen deutschen Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele aktiv und im engen Austausch mit den beteiligten Regionen. In den vergangenen Monaten führte der DRB Gespräche mit allen Bewerbern, darunter Berlin, München und zuletzt mit der Bewerbung Köln Rhein-Ruhr.
DRB-Präsident Jens-Peter Nettekoven und Generalsekretär Jens Gündling trafen sich hierzu in Düsseldorf mit Vertretern des Bewerbungsteams Köln Rhein-Ruhr, um sich über die Konzepte, Planungen und Perspektiven der Bewerbung zu informieren. Im Mittelpunkt standen die Chancen für den deutschen Sport, die Sportentwicklung sowie die nachhaltige Nutzung vorhandener Sportstätten.
Im Anschluss an die Gespräche mit dem Bewerbungsteam ergab sich zudem die Gelegenheit zu einem kurzen Austausch mit Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst in der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen.
„Als olympischer Spitzenverband sehen wir es als unsere Aufgabe an, mit allen Bewerberregionen ins Gespräch zu kommen und ihre Konzepte kennenzulernen. Unser Ziel ist es, die Interessen des Ringkampfsports einzubringen und gleichzeitig einen konstruktiven Beitrag für eine erfolgreiche deutsche Olympiabewerbung zu leisten“, erklärte DRB-Präsident Jens-Peter Nettekoven.
Der Termin bot zugleich die Möglichkeit, dem Land Nordrhein-Westfalen für die jahrzehntelange Unterstützung des Ringkampfsports zu danken. NRW hat über viele Jahre hinweg nationale und internationale Ringerveranstaltungen begleitet und gefördert. Dazu gehören unter anderem Europameisterschaften, internationale Turniere sowie zahlreiche Maßnahmen im Leistungs- und Nachwuchssport.
„Nordrhein-Westfalen ist seit Jahrzehnten ein wichtiger Partner des Ringkampfsports. Viele internationale Veranstaltungen konnten dank der Unterstützung des Landes erfolgreich durchgeführt werden. Für diese langjährige Zusammenarbeit und das Vertrauen möchten wir uns ausdrücklich bedanken“, sagte DRB-Präsident Jens-Peter Nettekoven.
Mit dem Grand Prix of Germany 2026 in Dortmund wird Nordrhein-Westfalen auch künftig Gastgeber einer bedeutenden internationalen Ringerveranstaltung sein und seine Rolle als wichtiger Sportstandort unterstreichen.





