Poland Open Tag 1

Aline Focken gewinnt Gold, Sandra Paruszewski landet auf Rang 3 – Männer gehen leer aus

Das Turnier in Polen dient traditionell vielen Ländern als letzter Härtetest vor den im August stattfindenden Weltmeisterschaften, somit sind die Poland Open immer sehr stark bestetzt. Am ersten Wettkampftag gingen für den DRB Christopher Krämer (59kg), Florian Neumaier (75kg), sowie Christian John und Eduard Popp (130kg) im griechisch römischen Stil, Kubilay Cakici (74kg) im freien Stil sowie Sandra Paruszewski (55kg) und Aline Focken (69kg) bei den Frauen an den Start.
Bei den Männern lief es nicht wirklich rund an diesem Tag. Bei den grecos konnte kein Ringer die Finalkämpfe erreichen. Chris Krämer scheiterte nach einem 8:0 Auftaktsieg gegen Fagerlund (SWE) bereits im Achtelfinale und Florian Neumaier musste sich bereits in der Qualifikation deutlich geschlagen geben. Auch im Schwergewicht reichte es am Ende des Tages nicht für Edelmetall. Christian John unterlag zum Auftakt dem späteren Finalisten Knystautas (LTU) und auch in der folgenden Hoffnungsrunde war nichts zu holen und John schied aus. Für Eduard Popp war, nach zwei Siegen zu Beginn, im Viertelfinale erst einmal Endstation. Er scheiterte am Georgier Arabuli, durfte jedoch ebenfalls in der Hoffnungsrunde erneut eingreifen. In einem ereignisarmen Kampf konnte er dort jedoch den Ungarn Balint Lam nicht bezwingen und schied als letzter Deutscher aus.

Im freien Stil ruhten die Hoffnungen am ersten Tag auf Kubilay Cakici. In einem packenden Achtelfinale behielt Kubi knapp mit 5:4 die Oberhand gegen Sakayev (KAZ). Auch im Viertelfinale wieder ein wahrer Schlagabtausch, diesmal allerdings mit dem schlechteren Ende für den Deutschen. Zakirov (KAZ) siegte nach 6 Minuten mit 6:4 Punkten. Da der Kasache das Finale erreichte, stand Cakici im kleinen Finale um die Bronzemedaille. Doch die ersten beiden Duelle hatten wohl zu viele Körner gekostet und er unterlag Kentchadze (GEO) deutlich.

Besser machten es die beiden DRB-Frauen an diesem Tag. Sowohl Sandra Paruszewski als auch Aline Focken erkämpften eine Medaille. Paruszewski unterlag zwar gleich zum Auftakt der starken Russin Menkenova, erreichte jedoch durch deren Finaleinzug die Hoffnungsrunde. Dort setzte sich Sandra im kleinen Finale gegen die amtierende Europameisterin Dudova aus Bulgarien durch und sicherte sich Bronze.
Noch besser lief es für Ex-Weltmeisterin Aline Focken. Sie ließ der Konkurrenz im gesamten Turnierverlauf keine Chance und sicherte sich souverän die Goldmedaille. Im Viertelfinale schulterte sie Popescu aus Rumänien und auch im Halbfinale siegte Aline vorzeitig mit 10:0 gegen Belinska (UKR). Im Endkampf dann, nach anfänglichen 0:1 Rückstand, ein 4:1 Punktsieg über Vize-Europameisterin Mamashuk (BLR).

 

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