Gena holt die Quali für Tokio!

Erik Thiele scheitert im Halbfinale

Zum Auftakt des Qualifikationsturniers gab es direkt gehörig Grund zum Feiern für das DRB-Team. Neu-Schwergewichtler Gennadij Cudinovic überzeugte nach seinem Gewichtsklassenwechsel vollends und zog im Limit bis 125kg ins Finale ein. Da sich beide Finalisten für die olympischen Spiele qualifizieren sichert er damit den den sechsten Startplatz für Tokio. Dabei wusste Cudinovic sein gutes Los perfekt zu nutzen. Zum Auftakt hatte er wenig Mühe mit dem Spanier Cuba, im folgenden Viertelfinale schaltete er den Albaner Karepi mit 5:0 aus und stand am Abend im Halbfinale.

Dort wartete mit Jamaladin Magomedov (AZE) ein echter Prüfstein auf den Saarländer. Doch Gena zermürbte den Aserbaidschaner von der ersten Sekunde weg. Trotz frühem Rückstand ließ er sich nicht beirren, punktete fortwährend und Mitte der zweiten Runde wurde der ausgelaugte Magomedov gar aufgrund der dritten Verwarnung disqualifiziert.

Leider kurz vor dem Ziel gescheitert ist Erik Thiele im Halbschwergewicht. Nach einem guten Start mit Überlegenheitssieg gegen Timofei Xenidis schaltete er im Viertelfinale den starken Polen Radoslaw Baran aus und zog ebenfalls ins Halbfinale ein. Dort lieferte Erik sich einen spannenden Kampf mit Europameister Suleyman Karadeniz (TUR), am Ende hatte der Türke beim 2:1 jedoch das bessere Ende für sich und Thiele bleibt nur der schwache Trost des kleinen Finales morgen.

Weniger erfolgreich lief es für Niklas Stechele (57kg), Alexander Semisorov (65kg) und Ahmed Dudarov (86kg). Der junge Stechele gab gegen Islam Bazarganov alles, doch der Aserbaidschaner war eine Nummer zu groß und das Turnier war für Niklas nach dem ersten Duell beendet. Der angeschlagen ins Turnier gestartete Alexander Semisorov erwischte ebenfalls keinen guten Start und unterlag gleich zum Auftakt mit 4:8 gegen David Habat (SLO). Die Hoffnungen auf eine Olympiateilnahme musste auch Ahmed Dudarov früh begraben. Er unterlag in seinem ersten Match gegen den ehemaligen Russen Akmed Magamaev (BUL) mit 1:8 und war damit ausgeschieden.