EM-Bronze für Jello Krahmer

Frank Stäbler im EM-Finale, Hannes Wagner kämpft um Bronze

Foto: Kadir Caliskan

Am zweiten Wettkampftag der Europäischen Titelkämpfe in Rom gab es direkt die erste Medaille für den DRB zu bejubeln. Jello Krahmer holte mit einem 1:1 Arbeitssieg gegen den amtierenden U23-Weltmeister (allerdings in der 97kg Klasse), Savolainen (FIN) die Bronzemedaille. Am ersten Kampftag siegte Jello zum Auftakt gegen Fridrikas (LTU), war anschließend gegen den Georgier Arabuli hingegen chancenlos. Nach dessen Finale zig gewann er seinen Hoffnungsrundenkampf gegen den Italiener El Mahdi Roccaro vorzeitig mit 9:0 und erreichte damit ins kleine Finale um Bronze.

Ehe es für Krahmer bereits um die Medaillen ging, startete mit Frank Stäbler der aktuell erfolgreichste deutsche Ringer in das Turnier. Bevor es mit Blick auf die Olympischen Spiele in Tokio noch einige Kilogramm nach unten gehen muss, bewies der Ausnahmeathlet noch einmal, zu was er in seiner angestammten 72kg Klasse zu leisten im Stande ist. Weder der Moldawier Popov, noch der junge Aserbaidschaner Ganizade hatten bei ihren 0:8 Niederlagen den Hauch einer Chance und so stand Stäbler am frühen Abend im Halbfinale. Doch auch Ex-Europameister Kurak (RUS) hatte dem Deutschen wenig entgegen zu setzen und unterlag vorzeitig mit 11:1. Mittwochabend geht es somit um Gold gegen den Georgier Lomadze, der mit seiner spektakulären Ringweise bisher alle Gegner überraschte und Frank den Titel streitig machen möchte.

In starker Verfassung präsentierte sich auch Hannes Wagner (82 kg). Sein Auftaktduell gegen Filip Sacic (CRO) gewann er vorzeitig mit 8:0 und im Viertelfinale Rang er den Ukrainer Andrii Antoniuk mit einem 3:2-Arbeitssieg nieder. Im Halbfinale scheiterte der Lichtenfelser jedoch knapp an Daniel Aleksandrov (BUL). Im morgigen Kampf um Bronze trifft er entweder auf Laszlo Szabo (HUN) oder Rajbek Bisultanov (DEN).

Ausgeschieden ist am zweiten Tag hingegen Witalis Lazowski (67 kg), der gegen Schotadze (GEO) knapp mit 2:3 das Nachsehen hatte. Da der Georgier den Endkampf nicht erreichen konnte, war für Lazovski das Turnier bereits früh beendet.