Sensationelle Wende in der Auseinandersetzung zwischen DRB und der sog. „DRL“: DRL-Vereine machen Rückzieher und wollen wieder unter dem Dach des DRB ringen.

Im heutigen Verfahren vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth haben die DRL-Vereine nach Hinweis des Gerichts ihre Klagen zurückgenommen, um eine Klageabweisung zu verhindern. Die Vereine wurden vom Gericht verurteilt, sämtliche Kosten des DRB und des gesamten Prozesses zu tragen. „Das Gericht hat sich unserer Rechtsauffassung angeschlossen, die Entscheidung ist in dieser Deutlichkeit erfreulich und eine klare Ansage an alle Vereinsverantwortlichen, die meinen, mit dem Kopf durch die Wand zu müssen“ bewertete Manfred Werner, DRB-Präsident, den Ausgang des Verfahrens. „Ungeachtet der klaren Aussagen des Gerichts, die die Position des DRB stärken, reichen wir den Vereinen die Hand und sind bereit, Gespräche zu führen, wenn ein tragfähiges Konzept besprochen werden soll. Dieses Angebot steht vonseiten des DRB seit nunmehr schon 1,5 Jahren, ohne dass die Vereine dies bisher genutzt hätten. Es steht zu hoffen, dass der heutige Verfahrensausgang die Vereine wieder zum Gespräch mit dem DRB kommen lässt. Wir werden uns die Konzeption der DRL-Vereine anhören und dann als DRB-Vorstand über das weitere Vorgehen entscheiden.“ Für die noch ausstehende Verhandlung in Stuttgart steht zu erwarten, dass die DRL-Vereine auch hier nach den Hinweisen des Gerichts die Klage gegen den DRB zurücknehmen müssen. Gegen die UWW wurde die Klage bereits zurückgenommen.