Patrick Neumaier gewinnt Grand Prix von Deutschland in Dortmund

Der Grand Prix von Deutschland 2026 in Dortmund bot hochklassigen internationalen Ringkampfsport in der Helmut-Körnig-Halle. Rund 70 Athleten aus mehreren Nationen gingen im griechisch-römischen Stil auf die Matte. Aus deutscher Sicht setzte Patrick Neumaier das sportliche Ausrufezeichen: Der Schwergewichtler sicherte sich in der Klasse bis 130 kg den Turniersieg.

Das Teilnehmerfeld war kompakter als in den vergangenen Jahren, qualitativ jedoch stark besetzt. Neben der deutschen Auswahl waren insbesondere Kasachstan und Bulgarien mit großen und leistungsstarken Mannschaften vertreten. Hinzu kamen Athleten aus weiteren europäischen und internationalen Ringernationen.

In der Gewichtsklasse bis 130 kg setzte sich Patrick Neumaier durch und sorgte damit für den einzigen deutschen Turniersieg beim Heim-Grand-Prix. Ebenfalls auf das Podest schaffte es Franz Richter, der sich in derselben Gewichtsklasse die Bronzemedaille sicherte.

Auch in den weiteren Gewichtsklassen sammelte das deutsche Team zahlreiche Medaillen. Abdolmohammad Papi erkämpfte sich bis 60 kg die Silbermedaille. Bronze ging zudem an Lucas Lazogianis bis 97 kg sowie an Idris Ibaev und Samuel Bellscheid, die beide in der Gewichtsklasse bis 77 kg den Sprung auf das Podium schafften.

Damit lautete die deutsche Medaillenbilanz:

  • Platz 1: Patrick Neumaier | 130 kg
  • Platz 2: Abdolmohammad Papi | 60 kg
  • Platz 3: Franz Richter | 130 kg
  • Platz 3: Lucas Lazogianis | 97 kg
  • Platz 3: Idris Ibaev | 77 kg
  • Platz 3: Samuel Bellscheid | 77 kg

Für eine außergewöhnliche Atmosphäre sorgte in diesem Jahr auch der parallel stattfindende Saisonauftakt von Borussia Dortmund im unmittelbar angrenzenden Signal Iduna Park. Zahlreiche BVB-Fans nutzten die Gelegenheit und fanden über die offenen Türen den Weg in die Helmut-Körnig-Halle.

Viele blieben länger als zunächst geplant und verfolgten die Kämpfe auf den Matten. Damit erreichte der Grand Prix auch Zuschauerinnen und Zuschauer, die bislang nur wenige Berührungspunkte mit dem Ringen hatten – eine gelungene Gelegenheit, den internationalen Ringkampfsport einem neuen Publikum zu präsentieren.

Die starke internationale Konkurrenz spiegelte sich auch in der Mannschaftswertung wider. Kasachstan sicherte sich den ersten Platz in der Länderwertung. Das deutsche Team belegte Rang zwei, gefolgt von Bulgarien auf dem dritten Platz.

Neben den sportlichen Leistungen trug vor allem das Zusammenspiel der vielen Helferinnen und Helfer zum Gelingen der Veranstaltung bei. Trotz sommerlicher Temperaturen sorgten Kampfrichter, Volunteers, Organisations-Team und Partner für einen reibungslosen Ablauf des Grand Prix.

Der Deutsche Ringer-Bund bedankt sich bei allen Beteiligten, Helferinnen und Helfern, Kampfrichtern, Partnern sowie den teilnehmenden Nationen für ihren Einsatz und einen gelungenen Grand Prix von Deutschland 2026 in Dortmund.

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https://ringen.smugmug.com/Grand-Prix-of-Germany-DRB/GP-2026