In stillem Gedenken an Jürgen Albert (2.12.1955 – 13.9.2026)
Mit tiefer Trauer nehmen wir Abschied von Jürgen Albert, der am 13. September 2026 im Alter von 70 Jahren von uns gegangen ist.
Nur eine Woche zuvor, am 5. September 2026, hatten wir Jürgen für sein Lebenswerk zum Ehrenvizepräsidenten des Schwerathletik-Verbandes Rheinhessen (SVR) ernannt, eine Anerkennung für ein Leben, das er dem Sport, seinen Vereinen und Weggefährten gewidmet hat. Umso schwerer wiegt der Verlust, den wir nun betrauern.
Geboren am 2. Dezember 1955 in Mainz, fand Jürgen schon früh seinen Weg in den Vereinssport. 1974 trat er dem ASV Dienheim 1934 e.V. bei und übernahm dort von 1976 bis 1992 sechzehn Jahre lang das Amt des 2. Vorsitzenden. 1999 fand er seine sportliche Heimat im Ringen und wurde Mitglied des SV Alemannia Nackenheim 1912 e.V., später auch des ASV Mainz 88 und des VfK Schifferstadt.
In der SVA Nackenheim wirkte er von 2000 bis 2011 als Finanzreferent und übernahm 2023 kommissarisch das Amt des 2. Vorsitzenden. Im SVR war er von 2002 bis 2012 als Revisor tätig, ab 2004 acht Jahre lang Beisitzer, und seit 2012 als Vize-Präsident Verwaltung, Leiter der Passstelle sowie seit 2018 als Leistungssportreferent eine der prägendsten Persönlichkeiten unseres Verbandes. Auch in der ARGE Ringen Rheinland-Pfalz und im Landessportbund übernahm er Verantwortung, als Revisor,Gesch.ftsführer, Finanzreferent und Leiter des Landesleistungszentrums.
Für sein herausragendes Engagement wurde Jürgen auf Vereins-, Landes- und Bundesebene mehrfach ausgezeichnet, zuletzt erhielt er sämtliche Ehrungen in Gold, die höchste Anerkennung, die unser Sport zu vergeben hat. Doch mehr als jede Auszeichnung war es seine Haltung, die ihn auszeichnete: Fairness, Zuverlässigkeit und ein nie erlahmender Einsatz für andere, auf der Matte wie im Vorstandszimmer. Jürgen war ein Kämpfer im besten Sinne des Wortes: geradlinig, hartnäckig, aber immer fair auf seine Art. Er hat sich nie geschont, wenn es um die gemeinsame Sache ging, und war für viele von uns Vorbild und Wegbegleiter zugleich.
In seinem Glauben fand er Halt und Orientierung. Ein Wort aus der Bibel beschreibt sein Leben treffend:
„Ich habe den guten Kampf gekämpft, den Lauf vollendet, den Glauben gehalten.“ (2. Timotheus 4,7)
Jürgen hat seinen Kampf gekämpft, mit Ausdauer, Würde und einem festen Glauben. Nun hat er das Handtuch aus der Hand gegeben und darf seinen wohlverdienten Frieden finden.
Wir werden Jürgen Albert ein ehrendes Andenken bewahren und ihn in unseren Herzen tragen. Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt seiner Familie und allen, die ihm nahestanden.
Der Vorstand und alle Mitgliedsvereine des Schwerathletik-Verbandes Rheinhessen (SVR)
Der Präsident Amin Kondakji





