Frank Stäbler mit der DOG-Leistungsplakette ausgezeichnet

Foto: Jens Körner

Was haben Milon von Kroton, Carl Schumann, Wilfried Dietrich, Alexander Karelin und Frank Stäbler gemeinsam? Allesamt sind sie Giganten in der ur-olympischen Sportart Ringen und schrieben dabei Sportgeschichte. Doch Frank Stäbler sticht mit einem aufsehenerregenden Novum heraus.

Während von Kroton in der Antike sechsfacher Olympiasieger und später von Wölfen gefressen wurde; Schumann – eigentlich Turner – 1896 olympisches Gold in einem 65-minütigen Kampf – der sich über zwei Tage erstreckte – gewann; Dietrich sensationell 1972 in München Chris Taylor (182 kg) aus den USA schulterte und dem Russen Karelin, welcher in der Ringerszene ehrfurchtsvoll nur „The Great“ genannt wird, brachte der junge Musberger Stäbler das Kunststück fertig als bisher einziger Ringer weltweit in drei unterschiedlichen Gewichtsklassen Weltmeister zu werden. Aus diesem Grund und der Tatsache, dass Stäbler nicht nur auf sondern auch neben der Matte ein echtes Vorbild für die Gesellschaft ist und dabei für Fair Play und einen Dopingfreien Sport einsteht, verlieh der baden-württembergische Landesvorsitzender der Deutschen Olympischen Gesellschaft Roland Krimmer Stäbler am vergangenen Freitag beim Lions Club Winterbach, die Leistungsplakette für besondere Leistungen.

Eines haben die obigen vier Legenden des Ringsports Stäbler jedoch noch voraus. Alle wurden sie im Laufe ihrer Karrieren Olympiasieger. Was jedoch noch nicht ist, kann für Stäbler in Tokio 2020 noch werden. Krimmer und die DOG drücken hierfür fest die Daumen.

Roland Krimmer
Vorsitzender Baden-Württemberg – Deutsche Olympische Gesellschaft