Bundesfinale im Schulringen: Spannende Duelle in Großostheim

Beim Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ im Ringen am 19. Mai 2026 in Großostheim wurden in den Wettkampfklassen II, III und IV die Bundessieger ermittelt. Zahlreiche spannende Mannschaftsduelle sorgten für hochklassigen Schulringkampfsport.
Ein besonderer Dank gilt dem SC Großostheim für die Bereitstellung der Wettkampfstätte sowie die Durchführung und organisatorische Unterstützung der Meisterschaft. Gerade eine Veranstaltung an einem Werktag auszurichten, ist keineswegs selbstverständlich und verdient besondere Anerkennung.
In der Wettkampfklasse IV triumphierte die Schulmannschaft der Lübcke Schule Wolfhagen. Mit zwei Siegen gegen die Schule auf dem Laiern und die Keller Schule Abtsgmünd setzte sich das Team verdient an die Spitze. Rang zwei belegte die Schulmannschaft aus Abtsgmünd vor der Schule auf dem Laiern.
Auch in der Wettkampfklasse III wurde den Zuschauern spannender Ringkampfsport geboten. Den Titel holte sich die Schulmannschaft des Otto-Hahn-Gymnasium Karlsruhe vor dem Sportgymnasium Jena. Platz drei ging an die Schulmannschaft der HSG Hösbach, die mit engagierten Leistungen auf heimischer Matte überzeugte. Besonders ausgeglichen präsentierte sich das Teilnehmerfeld mit zahlreichen knappen Mannschaftsbegegnungen. Die weiteren Plätze belegten die Schulmannschaften der Lübcke Schule Wolfhagen, der Mittelschule Naila sowie der Daimler Realschule Ludwigsburg.
In der Wettkampfklasse II sicherte sich die Schulmannschaft der Schönwerth Realschule Amberg souverän den Bundessieg. Die Mannschaft gewann sowohl gegen die Schulmannschaft der Grün Schule Merchweiler mit 8:2 als auch im Rückkampf erneut deutlich mit 8:2 und blieb damit ungeschlagen. Die Schule aus Amberg überzeugte insbesondere durch eine geschlossene Teamleistung und starke Einzelkämpfe.
Das Bundesfinale in Großostheim zeigte erneut eindrucksvoll die Bedeutung des Schulringens als wichtigen Bestandteil des Breitensports. Gerade die Schulmannschaften leisten einen entscheidenden Beitrag, junge Menschen frühzeitig für den Ringkampfsport zu begeistern und Talente an Vereine sowie den Leistungssport heranzuführen. Neben den sportlichen Erfolgen standen deshalb insbesondere Teamgeist, Fairness und die Freude am gemeinsamen Wettkampf im Mittelpunkt der Veranstaltung.