Offizielle Mitteilung über die Anpassung der Ringkampfregeln
Der Ringer-Weltverband United World Wrestling (UWW) hat eine Anpassung der Ringkampfregeln vorgenommen. Diese angepassten Ringkampfregeln finden im Geltungsbereich des Deutschen Ringer-Bundes (DRB) mit sofortiger Wirkung Anwendung. Es besteht die Möglichkeit, dass der Weltverband die finale Auslegung nochmals optimiert oder weitere Modifikationen vornimmt. In diesem Fall erfolgt eine gesonderte Information. Die laufende Endrunde der DRB BIRTAT Bundesliga 2025 wird mit dem bisherigen Regelwerk zu Ende geführt.
Siegkriterien bei Punktgleichheit im griechisch-römischen Stil
Endet ein Kampf im griechisch-römischen Stil mit 1:1 ergeben sich folgende Fallkonstellationen in Bezug auf die Siegkriterien:
- Wurden beide Punkte ohne eine Technik erzielt (z.B. Passivität, verlorene Challenge etc.) oder wurden zwei Verwarnungen ausgesprochen, ist der Ringer Sieger, der den ersten Punkt zugesprochen bekommen hat.
- Wurde nur eine Verwarnung ausgesprochen, ist der Ringer Sieger, der keine Verwarnung hat.
- Wurde ein Punkt durch eine Technik erzielt (z.B. Heraustreten) und wurde keine Verwarnung in dem Kampf ausgesprochen, ist der Ringer Sieger, der den Punkt mittels einer Technik erzielt hat.
- Wurden beide Punkte durch Techniken erzielt, ist der Ringer Sieger, der den letzten Punkt erzielt hat.
Verlassen der Matte
Verlagert sich der Standkampf ohne Vergabe einer Wertung in den Bodenkampf und verlässt der verteidigende Ringer anschließend die Matte, wird dies als Betreten der Schutzzone betrachtet und der Angreifer erhält 1 Punkt.
Beinarbeit durch den Verteidiger
In einem Kampf im griechisch-römischen Stil wird eine Beinarbeit durch den Verteidiger nur noch mit einer Verwarnung sanktioniert. Die bisher eigens für Beinarbeit geltende Sanktion „L“ entfällt. Ein Verteidiger wird demnach nicht mehr grundsätzlich nach zwei sanktionierten Beinarbeiten disqualifiziert.





