Wendle, Blayvas und Schäfle auf dem Podest in Polen

Die deutschen Ringerinnen haben beim stark besetzten internationalen 30th Poland OPEN drei Medaillen erkämpft. Annika Wendle holte Silber in der Gewichtsklasse bis 53 kg, Anastasia Blayvas und Sophia Schäfle sicherten sich jeweils Bronze. Hinzu kamen drei fünfte Plätze durch Naemi Leistner, Laura Köhler und Lilly Schneider.
Annika Wendle erzielte in der Gewichtsklasse bis 53 kg das beste deutsche Ergebnis. Zum Auftakt setzte sich die erfahrene DRB-Athletin mit 10:3 auf Schulter gegen Kanada durch. Auch im zweiten Kampf präsentierte sich Wendle in starker Verfassung und bezwang ihre US-amerikanische Gegnerin mit 12:2 technisch überlegen. Damit zog sie souverän ins Finale ein. Dort traf Wendle auf die Schwedin Emma Malmgren und musste sich geschlagen geben. In der Gewichtsklasse bis 55 kg durfte sich Anastasia Blayvas über Bronze freuen. Nach mehreren intensiven Begegnungen schloss sie den Wettbewerb auf dem dritten Rang ab und sorgte damit für die zweite deutsche Medaille. Ebenfalls auf das Podest kämpfte sich Sophia Schäfle in der Gewichtsklasse bis 68 kg. Nach einer knappen Auftaktniederlage fand sie immer besser in den Wettbewerb und sicherte sich am Ende Bronze. Damit machte Schäfle die dritte Medaille für die deutschen Ringerinnen perfekt.
In derselben Gewichtsklasse erreichte Laura Köhler ebenfalls den Kampf um einen Podestplatz und beendete das Turnier auf einem guten fünften Rang. Gerda Barth belegte Platz neun. Auch Naemi Leistner kämpfte sich in der Gewichtsklasse bis 62 kg weit nach vorne. Sie erreichte den Kampf um Bronze und beendete den Wettbewerb schließlich auf dem fünften Platz. Einen weiteren fünften Rang für das deutsche Team steuerte Lilly Schneider in der Gewichtsklasse bis 76 kg bei. Jennifer Rösler belegte hier den zehnten Platz. In der Gewichtsklasse bis 57 kg waren mit Luna Rothenberger und Olivia Andrich zwei weitere deutsche Ringerinnen am Start. Rothenberger beendete das international stark besetzte Teilnehmerfeld auf Rang 14, Andrich auf Rang 16. Bis 65 kg ging Anne Nürnberger für Deutschland auf die Matte. Sie belegte am Ende den achten Platz.
Deutsche Platzierungen im Überblick
53 kg: Annika Wendle – 2. Platz
55 kg: Anastasia Blayvas – 3. Platz
57 kg: Luna Rothenberger – 14. Platz; Olivia Andrich – 16. Platz
62 kg: Naemi Leistner – 5. Platz
65 kg: Anne Nürnberger – 8. Platz
68 kg: Sophia Schäfle – 3. Platz ; Laura Köhler – 5. Platz; Gerda Barth – 9. Platz
76 kg: Lilly Schneider – 5. Platz; Jennifer Rösler – 10. Platz
Medaillenbilanz Deutschland: 1 × Silber | 2 × Bronze

Sechs Medaillen für die deutschen Freistiler in Polen

Die deutschen Freistiler haben das stark besetzte internationale Turnier in Polen mit insgesamt sechs Medaillen abgeschlossen. Lars Schäfle und Mohsen Mansour Siyar erkämpften Silber, Nico Megerle, Stas Wolf, Joshua Morodion und Lucas Kahnt sicherten sich jeweils Bronze. Hinzu kamen weitere Platzierungen im Vorderfeld durch Niklas Stechele, Horst Lehr und Gennadij Cudinovic.
Besonders erfolgreich verlief die Gewichtsklasse bis 86 kg. Gleich drei deutsche Ringer schafften hier den Sprung auf das Podest. Lars Schäfle kämpfte sich bis ins Finale vor und sicherte sich mit Platz zwei die Silbermedaille. Joshua Morodion und Lucas Kahnt erreichten jeweils den Kampf um Platz drei und machten mit zwei Bronzemedaillen das starke deutsche Ergebnis in dieser Gewichtsklasse komplett. Pouria Taherkhani war als vierter deutscher Starter bis 86 kg im Einsatz.
Eine weitere Silbermedaille ging an Mohsen Mansour Siyar in der Gewichtsklasse bis 125 kg. Siyar erreichte das Finale und beendete das Turnier hinter dem Polen Robert Baran auf dem zweiten Rang.
Bis 65 kg durfte sich Nico Megerle über Bronze freuen. Nach mehreren intensiven Begegnungen erreichte der Deutsche den Kampf um Platz drei. Dort setzte er sich in einem engen Duell mit 2:2 aufgrund der höheren Wertung gegen seinen georgischen Gegner durch und sicherte sich damit den dritten Platz.
Auch Stas Wolf schaffte in der Gewichtsklasse bis 79 kg den Sprung auf das Podest. Nach Erfolgen gegen seinen deutschen Teamkollegen Gregor Eigenbrodt und einen ukrainischen Gegner musste sich Wolf im weiteren Turnierverlauf einem US-Amerikaner geschlagen geben. Im Kampf um Bronze zeigte er noch einmal eine konzentrierte Leistung und setzte sich mit 5:2 gegen die Ukraine durch. Gregor Eigenbrodt belegte in derselben Gewichtsklasse den achten Platz.
Knapp an einer Medaille vorbei ging es für Niklas Stechele bis 57 kg. Nach einem starken Turnierverlauf erreichte er den Kampf um Bronze, musste sich dort jedoch seinem georgischen Kontrahenten mit 3:5 geschlagen geben und belegte den fünften Platz. Karamjeet Holstein beendete den Wettbewerb in derselben Gewichtsklasse auf Rang acht.
Ebenfalls Fünfter wurde Horst Lehr bis 61 kg. Lehr kämpfte sich nach mehreren anspruchsvollen Begegnungen bis in den Kampf um Bronze vor. Dort musste er sich einem US-Amerikaner geschlagen geben und verpasste damit das Podest.
Bis 74 kg zeigte Rostislav Leicht mehrere umkämpfte Begegnungen. Besonders knapp verlief die 4:6-Niederlage gegen Georgien, bei der die entscheidende Wertung erst in der Schlusssekunde fiel. Anschließend meldete sich Leicht mit einem deutlichen 12:1-Erfolg gegen die Ukraine zurück. Nach einer weiteren knappen 2:4-Niederlage gegen die USA beendete er das Turnier auf dem siebten Platz.
Gennadij Cudinovic erreichte in der Gewichtsklasse bis 97 kg ebenfalls den Kampf um einen Podestplatz und schloss das Turnier auf Rang fünf ab.
Deutsche Platzierungen im Überblick
57 kg: Niklas Stechele – 5. Platz; Karamjeet Holstein – 8. Platz
61 kg: Horst Lehr – 5. Platz
65 kg: Nico Megerle – 3. Platz
74 kg: Rostislav Leicht – 7. Platz
79 kg: Stas Wolf – 3. Platz ; Gregor Eigenbrodt – 8. Platz
86 kg: Lars Schäfle – 2. Platz ; Joshua Morodion – 3. Platz ; Lucas Kahnt – 3. Platz ; Pouria Taherkhani – 14.–15. Platz
97 kg: Gennadij Cudinovic – 5. Platz
125 kg: Mohsen Mansour Siyar – 2. Platz
Medaillenbilanz Deutschland: 2 × Silber | 4 × Bronze