387 Vereinswechsel zur Saison 2026 – jeder dritte Zugang kommt aus dem Ausland
Rund ein Drittel aller Wechsel geht auf Ringerinnen und Ringer aus dem Ausland zurück. Insgesamt sind 194 Vereine an den Vereinswechseln beteiligt.
Für das Jahr 2026 sind insgesamt 387 Vereinswechsel registriert. 132 davon – und damit 34,1 Prozent – entfallen auf Zugänge aus dem Ausland, 255 Wechsel fanden zwischen deutschen Vereinen statt. Insgesamt sind 194 Vereine an den Wechseln beteiligt: 134 Vereine verzeichnen Zugänge, 127 Vereine Abgänge.
Die meisten Zugänge melden der SC Kleinostheim mit 14 und der KSV Witten mit 13 Wechseln, gefolgt von Rotation Greiz, dem SV Germania Weingarten und der RKG Reilingen-Hockenheim mit jeweils 12 Neuzugängen. Den größten positiven Saldo weist der KSV Witten auf: 13 Zugänge bei keinem einzigen Abgang. Ebenfalls deutlich im Plus liegen die RKG Reilingen-Hockenheim, die RG Saarbrücken und der SV Grün-Weiß Weißwasser mit jeweils zehn Wechseln Vorsprung.
Auf der Abgangsseite steht der ASV Mainz mit zwölf Abgängen an der Spitze, kann diese jedoch durch neun Zugänge weitgehend kompensieren. Deutlicher fällt die Bilanz beim KSV Ketsch aus, der zehn Abgängen lediglich drei Zugänge gegenüberstellt. Auch der SV Johannis Nürnberg verzeichnet mit sieben Abgängen und einem Zugang einen negativen Saldo.
Die 132 internationalen Zugänge verteilen sich auf 32 Herkunftsländer. Am stärksten vertreten ist die Ukraine mit 16 Wechseln, gefolgt von Armenien, Georgien und der Türkei mit jeweils 11 sowie Polen und Rumänien mit jeweils 10 Wechseln.
Einzelne Vereine setzen nahezu ausschließlich auf internationale Verstärkung: Beim TV Unterdürrbach stammen alle vier Neuzugänge aus dem Ausland, beim KSC Hösbach sind es sieben von acht. Der SC Kleinostheim deckt die Hälfte seiner 14 Zugänge durch internationale Athletinnen und Athleten ab.
Nicht jeder Vereinswechsel gilt gleichermaßen für beide Wettkampfformen. 190 Wechsel betreffen ausschließlich den Mannschaftskampfbetrieb, 20 Wechsel ausschließlich die Einzelmeisterschaften. Die übrigen 177 Vereinswechsel gelten sowohl für Mannschaftskämpfe als auch für Einzelmeisterschaften.
Auffällig sind zudem wiederkehrende Vereinsverbindungen: 27 Vereinspaare verzeichnen mindestens zwei Wechsel in dieselbe Richtung. Jeweils drei Ringer wechselten vom ASV Ladenburg zur RKG Reilingen-Hockenheim, von der AVG Markneukirchen zum FC Erzgebirge Aue, vom KSV Bamberg zum AC Lichtenfels, vom KSV Ketsch zum ASV Mainz sowie vom SV Concordia Wilhelmshaven zur SU Annen.
Hinweis:
Die Vereinswechselliste ist ein fortlaufender Prozess.
Nachmeldungen, Korrekturen und weitere Vereinswechsel können sich bis zum Abschluss des Wechselzeitraums noch ergeben.
Das nächste Update der Vereinswechselliste wird Anfang September 2026 veröffentlicht.
Sollten Ihnen in der aktuellen Wechselliste Unstimmigkeiten oder fehlerhafte Angaben auffallen, bitten wir um eine zeitnahe Mitteilung an die Geschäftsstelle des Deutschen Ringer-Bundes.
Nur durch entsprechende Rückmeldungen können wir eine möglichst vollständige und korrekte Dokumentation der Vereinswechsel sicherstellen.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung.





