Neue Arena, neuer Standort, neuer Termin: Deutsche Meisterschaften finden vom 19. bis 21. März 2027 in der Westenergie Sporthalle statt

Der Deutsche Ringer-Bund (DRB) hat die Weichen für die Deutschen Meisterschaften 2027 gestellt. Nach drei erfolgreichen Austragungen in Elsenfeld werden die nationalen Titelkämpfe der Männer und Frauen in beiden Stilarten erstmals in der Westenergie Sporthalle Mülheim an der Ruhr ausgetragen. Die Meisterschaften finden vom 19. bis 21. März 2027 statt.
Mit dem Standortwechsel endet zugleich eine besondere Ära. Seit 2024 war die Untermainhalle Elsenfeld Gastgeber der Deutschen Meisterschaften und hat sich in dieser Zeit als hervorragender Austragungsort etabliert. Der Deutsche Ringer-Bund bedankt sich ausdrücklich bei allen Beteiligten, die in den vergangenen drei Jahren zum Erfolg der Veranstaltungen beigetragen haben. Ein besonderer Dank gilt dem gesamten Team der Untermainhalle insbesondere dem Hausmeisterteam, die die Organisation und Durchführung der Meisterschaften mit außergewöhnlichem Engagement, großer Leidenschaft und höchster Professionalität begleitet haben. Die Zusammenarbeit war jederzeit von Vertrauen, Verlässlichkeit und gegenseitiger Wertschätzung geprägt.
Das Land Nordrhein-Westfalen hatte frühzeitig sein großes Interesse bekundet, die Deutschen Meisterschaften im Ringen im Land auszurichten und dem Deutschen Ringer-Bund im Rahmen der Gespräche eine finanzielle Unterstützung in Aussicht gestellt. Nach intensiven Abstimmungen mit der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen sowie einer umfassenden Bewertung verschiedener Austragungsorte fiel die Entscheidung schließlich zugunsten der Westenergie Sporthalle in Mülheim an der Ruhr.
Auch aus sportlicher Sicht wurde der Termin bewusst gewählt. Die Deutschen Meisterschaften finden unmittelbar vor den Europameisterschaften statt und bilden zugleich einen wichtigen Meilenstein im internationalen Wettkampfkalender. Für viele Athletinnen und Athleten ist das Jahr 2027 bereits richtungsweisend im Hinblick auf die Qualifikation für die Olympischen Spiele. Der Termin ermöglicht daher eine optimale sportliche Standortbestimmung.
DRB-Präsident Jens-Peter Nettekoven:
„Nach drei großartigen Jahren in Elsenfeld war es für uns der richtige Zeitpunkt, die Deutschen Meisterschaften an einen neuen Standort zu vergeben. Mein herzlicher Dank gilt allen Verantwortlichen und Helferinnen und Helfern in Elsenfeld, die unsere Meisterschaften mit außergewöhnlichem Engagement begleitet haben. Gleichzeitig freuen wir uns sehr auf Mülheim an der Ruhr und die Westenergie Sporthalle. Unser Ziel ist es, die Deutschen Meisterschaften kontinuierlich weiterzuentwickeln und den Athletinnen und Athleten sowie den Zuschauerinnen und Zuschauern eine Veranstaltung auf höchstem Niveau zu bieten.“
DRB-Generalsekretär Jens Gündling:
„Die Westenergie Sporthalle bietet aus organisatorischer Sicht hervorragende Voraussetzungen für die Ausrichtung einer Deutschen Meisterschaft. Optimale Zuschauertribünen, großzügige Funktions- und Aufwärmbereiche sowie die kurzen Wege schaffen beste Bedingungen für Athletinnen und Athleten, Trainer, Kampfrichter und Zuschauer. Gemeinsam mit der Stadt Mülheim an der Ruhr und dem Land Nordrhein-Westfalen möchten wir die Deutschen Meisterschaften weiterentwickeln und den Ringkampfsport auf höchstem nationalem Niveau präsentieren. Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit unseren Partnern dieses neue Kapitel aufzuschlagen.“