Letzte Station für Freistilringer vor der WMin Serbien war der OSP Saarbrücken

Nach zwei Wochen Trainingslager, vom 10.08.22 bis 24.08.22 in Georgien, trafen sich die WM-Teilnehmer und Kaderathleten zur letzten Maßnahme vor der WM in Belgrad am OSP Saarbrücken.

Von Sonntag bis Mittwoch standen verschiedene Trainingsinhalte auf dem Programm. Als Hauptbelastungstag war der Montag vorgesehen. Hierbei standen Trainingswettkämpfe auf dem Plan. Vormittags mussten alle Ringer drei Wettkämpfe bestreiten und am Abend gab es dann den vierten Fight. „So wurde der Wettkampfmodus simuliert, wie es auch bei der WM sein könnte“, hofft Bundestrainer Jürgen Scheibe auch in Serbien auf mindestens ein viertes Match am Abend.

Nach der letzten Trainingseinheit am Mittwoch, ging es dann für die WM-Kandidaten nach Hause. „Dort können sie sich nach der harten Vorbereitung regenerieren, leicht trainieren, müssen aber auch auf ihr Gewicht achten“, so Scheibe weiter. Am 13.08.22 wird die Freistilmannschaft nach Belgrad reisen.

Zu den Zielen bei dieser WM äußerte sich Bundestrainer Jürgen Scheibe: „Ziel bei einer Weltmeisterschaft ist immer eine Medaille, sonst braucht man nicht hinzufahren. „Wir müssen genau hinsehen, denn wir haben eine relativ junge Mannschaft“, so Jürgen Scheibe mit vorsichtigem Optimismus. „Ich bin gespannt auf die Kämpfe, wir sind gut vorbereitet, aber es gehören aber auch viele Faktoren dazu, so zum Beispiel die Tagesform oder auch die Auslosung“, erklärt Scheibe, dass schon vor dem ersten Kampf vieles passen muss. „Wenn alles zusammenpasst, ist bei dem einen oder anderen WM-Starter eine Medaille drin“, weiß Jürgen Scheibe, dass in der Arena, aber auch zu Hause viele deutsche Fans die Daumen drücken.

Genau beobachtet wurde dieses Trainingslager auch vom neuen Stützpunktleiter OSP-Ringen in Saarbrücken, Kai Nöster. „Solche Lehrgänge an unserem Stützpunkt sind von enormer Bedeutung. Wir werden auch in Zukunft versuchen DRB-Trainingslehrgänge in beiden Stilarten ins Saarland zu bekommen, denn unsere Sportschule punktet mit kurzen Wegen, guten Übernachtungsmöglichkeiten und unterschiedlichen Sportstätten, auch außerhalb der „Frank-Hartmann Ringerhalle“.

Text: Wolfgang Bauer

Foto: Kadir Caliskan