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Erstellt: Samstag, 14. März 2009 14:17

14.03.2009: KSV Witten "Rückzug aus der Bundesliga"

Der KSV Witten 07hat sich nach 43 Jahren 1. Bundesliga zunächst aus der Spitze des Deutschen Ringkampfsports verabschieden müssen. Dem Verein war es nicht gelungen, trotz weiterer intensiver Bemühungen des Vorstandes und der im Förderkreis versammelten Freunde des KSV Witten 07 den für das Projekt Bundesliga fehlenden Betrag einzuwerben. Die langjährigen Sponsoren des KSV Witten führen ihr Engagement fort – neue kamen nicht hinzu. So fehlen letztlich 70 – 80.000 Euro, um finanziell für die erste Liga fit zu sein.

Zum Vergleich: Der Etat des jetzt „Ex-Ringerbundesligisten“ für die 1. Liga lag in etwa bei dem eines Fußball-Landes- oder Verbandsligisten. Der war für den KSV nicht mehr zu erwirtschaften, so dass die Vereinsgremien jetzt die Reißleine ziehen mussten, um den Gesamtverein mit seinen fast 700 Mitgliedern nicht in seiner Existenz zu gefährden.

Der KSV Witten 07 macht nun in der NRW-Oberliga weiter, wo bislang die 2. Mannschaft des Vereins kämpfte. Die Verantwortlichen sind zuversichtlich, einige Aktive der Bundesligamannschaft halten zu können und mit Nachwuchstalenten, die bereits Oberliga- erfahrungen sammelten, in der Spitze dieser Liga mitkämpfen zu können. So will man kurzfristig ggf. auch den Weg in die 2. Bundesliga antreten.

Der Verein feierte 2007 seinen einhundertsten Geburtstag. Mit 43 Jahren in der Eliteliga des Deutschen Ringersports ist der KSV Spitzenreiter, was die Zugehörigkeit zur Liga betrifft. Doch auch die Erfolge, die in dieser Zeit erzielt wurden, sind Spitze. Sieben Mannschaftsmeisterschaften, sieben Vizemeisterschaften, zahlreiche Top-Platzierungen stehen im Rekord des Ruhrgebietsvereins. Dazu kamen unzählige Meisterschaften und Medaillen von Ringern des KSV Witten bei Deutschen Meisterschaften, aber auch Welt- und Europameisterschaften oder Olympischen Spielen.

Ob der Grund für die fehlende Unterstützung durch die heimischen Unternehmen in der momentanen wirtschaftlichen Situation begründet ist oder Ringen als Randsport nicht attraktiv genug ist - darüber kann man nur spekulieren. "Wir wollen Leistung bringen und haben gezeigt, dass wir dies auch können. Allein, ohne Unterstützung der Wirtschaft ist es uns nicht möglich“, sagt der KSV-Vorsitzende Detlef Englich. Und er sieht aufgrund aktueller Ereignisse den Leistungssport der Region massiv gefährdet.

Quelle: http://www.KSV-Witten.de

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