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Meisterschaften
Nina Hemmer gewinnt Junioren-EM-Titel

Zagreb – Nina Hemmer ist Junioren-Europameisterin in der Kategorie bis 51 kg. Am dritten Kampftag der Junioren-Europameisterschaften in Zagreb (CRO) erreichte die DRB-Ringerin das Finale und bezwang dort ihre Kontrahenten Pati Bagomedova (Aserbaidschan) in 2:0 Runden, jeweils in der Verlängerung / Zwiegriff, mit 1:0 und 3:0. Jane Schmieder (44 kg/AC Werdau) griff nach der Bronzemedaille, unterlag im kleinen Finale jedoch der Rumänen Madalina Lingurar in 0:2 Runden.
Nina Hemmer legte ordentlich vor, im Auftaktkampf bezwang die Ringerin, die im Leistungszentrum Jena unter den Fittichen von Ex-Weltmeister Hartmut Reich trainiert, ihre Kontrahentin Elena Turcan (Moldawien) durch gute Konter auf deren Beinangriffe. In ihrem zweiten Duell des Tages drückte Nina Hemmer die Russin Stalvira Orshush auf beide Schultern und zog damit ins Halbfinale ein, wo sie Paula Kozlov (Polen) in 2:0 Runden bezwang.
Nur 12 Teilnehmerinnen gingen im leichtesten Limit bis 44 kg über die Waage und so erreichte Jane Schmieder, die wie Nina Hemmer im Leistungszentrum Jena bei Hartmut Reich trainiert, trotz einer knappen Niederlage gegen Josefin Frederiksen (Schweden) das kleine Finale um die Bronzemedaille.
Auch bei Kathrin Neumaier (59 kg/VfK Mühlenbach) keimte noch lange Hoffnung auf einen Kampf um das begehrte Edelmetall. Die Ringerin aus dem Freiburger Leistungszentrum bezwang zunächst Caroline Lovik (Norwegen) in 2:1 Runden (4:0, 1:1, 2:1), wobei sie den Sieg mit dem Schlussgong aus dem Feuer riss. Doch dann traf Kathrin Neumaier, die beim VfK Mühlenbach das Ringer-A-B-C erlernte, auf die Bulgarin Mimi Hristova, deren Stärke die Defensive ist. Aus dem Zwiegriff heraus fiel das 1:0 im ersten Durchgang für Hristova, ein Konter in Runde zwei führte zum 1:1, die Bulgarin gewann mit der zuletzt erzielten Punktwertung.
Da Mimi Hristova das Finale erreichte, konnte Kathrin Neumaier in der Hoffnungsrunde weiter kämpfen, wo sie trotz großem Kampfgeist in 0:2 Runden an Lisa Holgersson (Schweden) scheiterte und ausschied.
Knapp ging es auch beim Auftaktduell von Nadine Weinauge (67 kg/KSK Furtwangen) zu, die Dzhanan Manolova (Bulgarien) das Leben zwar sehr schwer machte, aber über ein 0:1, 1:1 in zwei Runden nicht hinaus kam. Die Bulgarin verfehlte das Finale, damit konnte Nadine Weinauge auch nicht über die Hoffnungsrunde in die Kämpfe eingreifen.
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