Bronzene U23 EM der deutschen Ringer in Szombathely

2 weitere Bronzemedaillen für deutsche Griechisch-Römisch-Ringer bei U-23-EM in Szombathely (HUN) an den beiden Abschlusstagen
Szombathely – Der Schifferstädter Ringer Denis Kudla (85 kg) hat Bronzeränge gebucht, vor einem Jahr erkämpfte er den 3. Platz bei den Europameisterschaften der Männer in Riga (LAT) und auch kurz vor den Olympischen Spielen in Rio stand Kudla beim Grand Prix von Deutschland, der Generalprobe für die Olympischen Spiele, auf Rang drei der Ergebnisliste. In Rio dann die Sensation, der Modellathlet aus der Pfalz holte die Bronzemedaille aus dem olympischen Feuer.
Die U-23-Europameisterschaft in Szombathely (HUN) war für Kudla der erste Titelkampf nach Rio, auch da stand der Sportsoldat auf dem Bronzerang.
Als Olympia-Dritter ging Denis Kudla in dieser Altersklasse der U-23, die die Lücke zwischen Junioren und Männern schließen soll, mit Favoritenstatus ins Rennen. Er gewann in der Qualifikation mit 5:0 gegen den Aserbaidschaner Arif Niftullayev und fertigte mit dem gleichen Ergebnis im Achtelfinale auch den Griechen Dimitrios Tsekeridis ab. Knapp ging es danach gegen den Junioren-Vizeweltmeister des Vorjahres Ali Cengiz (TUR) beim 4:3-Erfolg des DRB-Ringers zu, der dann im Halbfinale gegen den späteren Sieger Zakarias Berg mit 1:2 Wertungspunkten knapp das Nachsehen hatte. Im Kampf um Bronze setzte sich Denis Kudla mit 2:1 gegen den Lokalmatadoren Erik Szilvassy (HUN) durch.

 




 

 

Bereits am Samstag sackte Kudlas Vereinskamerad Etka Sever (98 kg) Bronze ein, der Titelverteidiger startete mit einer 1:2-Auftaktniederlage gegen Matti Kusmanen (FIN) ins Rennen, doch der Finne kämpfte sich ins Finale und der Ringer aus Schifferstadt griff in der Hoffnungsrunde erneut ins Kampfgeschehen ein, wo er sich durch einen 11:6-Erfolg gegen Kiril Milov (BUL) ins kleine Finale katapultierte, dass er gegen Mykola Krysov (UKR) gewann.

Auch Jello Krahmer (130 kg/ASV Schorndorf) stand nach Siegen gegen Tamas Soos (SVK) und Pavel Rudakou(BLR), sowie seiner Halbfinalniederlage gegen den späteren Sieger Osman Yildirim (TUR) im kleinen Finale, wo er allerdings gegen den Norweger Oskar Marvik erneut eine Niederlage quittieren musste. Am Ende Platz 5 für den Ringer aus Schorndorf.

Seine Bronzemedaille aus dem Vorjahr wollte auch Etienne Kinsinger (59 kg/KSV Köllerbach) verteidigen. Und es sah nach einem Auftaktsieg über Przemyslav Piatek (POL) zunächst gut aus, doch dann die bittere 1:2-Niederlage gegen Abdurrahman Altan (TUR), der allerdings das Finale verpasste. Damit konnte Kinsinger auch nicht über die Hoffnungsrunde neu ins Kampfgeschehen eingreifen.
Zwei Siege fuhr der stark aufringende Michael Widmayer (TSV Ehningen) ein, der zunächst Avtandil Gigolashvili (GEO) bezwang und im Viertelfinale auch den Kroaten Pavel Puklavec in die Schranken wies. Erst der Lokalmatador Robert Fritsch (HUN) bremste den DRB-Ringer.
Sieg und Niederlage stand am Ende des letzten Wettkampftages für Hannes Wagner (80 kg) zu Buche, der Ringer vom AC Lichtenfels bezwang zunächst Dawid Klimek (POL) mit 3:1 Wertungspunkten, hatte im Viertelfinale gegen Eltun Vazirzade (AZE) mit 2:3 Punkten knapp das Nachsehen. Platz 8 damit für den Sportpolizisten.
Ausgeschieden ist Muhammad Yeter (KV Riegelsberg), der seinen Auftaktkampf gegen Sanan Suleymanov (AZE) mit 0:6 verlor.

Nachdem Gennadij Cudinovic (98 kg / KSV Köllerbach) am ersten Wettkampftag gleich die erste Medaille gewann, Francy Rädelt (74 kg/RSV Hansa 90 Frankfurt/O.) und Luisa Niemesch (58 kg / SVG Weingarten) am Freitag nachzogen und ebenfalls Bronzemedaillen in ihren Gewichtsklassen holten, glänzten am Wochenende bei den Griechisch-Römisch-Spezialisten gleich zweimal in bronzenem Licht, während Jello Krahmer (ASV Schorndorf) sein kleines Finale verlor und den 5. Platz belegte. „2 Medaillen, insgesamt drei Ringer unter den Top-Five, damit sind wir zufrieden“, so Michael Carl (Bundestrainer im griechisch-römischen Stil).

5 Bronzemedaillen, so die eindrucksvolle Gesamtbilanz des DRB in Szombathely (HUN).
Von Jörg Richter

 

U23 EM Denis Kudla RINGEN

U23 EM – Letzter Tag – Grecos

Jello Krahmer und Denis Kudla im kleinen Finale
U23 EM Denis Kudla RINGEN

Am letzten Tag der Europameisterschaften hat der DRB noch einmal zwei Athleten die um die Medaillen kämpfen. Während Denis Kudla seiner Favoritenrolle am Vormittag vollends gerecht wird, überraschte Jello Krahmer mit dem Halbfinaleinzug. Für Mohamed Yeter hingegen lief es nicht optimal. Er unterlag bereits sein Auftaktmatch gegen Suleymanov aus Aserbaidschan und schied aus. Kudla hingegen startete mit zwei souveränen Siegen ins Turnier. Im ersten Duell hatte Arif Niftullaev dem Schifferstädter nichts entgegen zu setzen und unterlag mit 0:5, im folgenden Achtelfinale erging es dem Griechen Tsekeridis ähnlich. Von der ersten Sekunde an im Vorwärtsgang, ließ Denis nicht den geringsten Zweifel an seinem Sieg aufkommen und siegte erneut mit 5:0 Punkten. Im Halbfinale wartete mit Junioren Vize Welt- und Europameister Ali Cengiz aus der Türkei allerdings ein starker Kontrahent. Es entwickelte sich ein abwechslungsreicher Kampf, nach früher Führung geriet Denis kurz nach der Pause in Rückstand, konnte diesen allerdings umgehend wieder in einen Vorsprung umbiegen. Nach sechs Minuten setzte sich Kudlas Abgeklärtheit durch und er siegte mit 4:3 durch und stand somit im Halbfinale. In einem ereignisarmen Kampf gegen Zakarias Berg aus Schweden war das Glück diesmal nicht auf Denis Seite. Nach sechs Minuten Kampfzeit siegte Berg knapp mit 2:1. Damit ringt Denis am Abend im kleinen Finale um die Bronzemedaille.




Anders als Kudla zählte Jello Krahmer nicht gerade zum Favoritenkreis, ihm gelang mit dem Halbfinaleinzug allerdings eine kleine Überraschung. Den Slovaken Tamas Soos schickte Jello im Achtelfinale deutlich mit 0:6 von der Matte und auch im Viertelfinale wusste der Württemberger zu überzeugen. Gegen Pavel Rudakov aus Weißrussland musste er zwar bis in die letzten Sekunden um seinen Sieg bangen, setzte sich aber knapp mit 4:3 durch und zog ins Halbfinale ein. Dort traf er auf Junioren Vize-Weltmeister Osman Yildirim aus der Türkei. Yildirim war für Krahmer eine Nummer zu groß, noch im ersten Abschnitt hatte der Türke neun Punkte gesammelt und wurde zum Überlegenheitssieger erklärt. Damit steht auch Jello im kleinen Finale um Platz 3+5.

 

U23 EM 2017

66kg Yasin Yeter – ausgeschieden
Quali. gegen S.Sulemanov (AZE) 0:6 PN

85kg Denis Kudla
Quali. gegen A.Niftullayev (AZE) 5:0 PS
1/8 Finale gegen Tsekeridis, Dimitrios (GRE) 5:0 PS
1/4 Finale gegen Ali Cengiz (TUR) 4:3 PS
1/2 Finale gegen Zakarias Berg 1:2 PN

 

 

U23 EM Jello KRahmer RINGEN

130kg Jello Krahmer
1/8 Finale gegen T.Soost (SVK) 6:0 PS
1/4 Finale gegen Rudakov, Pavel (BLR) 4:3 PS
1/2 Finale gegen Osman Yildirim (TUR) 0:9
Finale 3+5:

U23 EM – Etka Sever gewinnt Bronze

Zum Auftakt der griechisch-römisch Wettkämpfe schickte der DRB vier Athleten ins Rennen. Neben Etienne Kinsinger, Hannes Wagner und Etka Sever, die bereits im Vorjahr überzeugten, durfte Michael Widmayer erstmals bei den Senioren auf einer großen Meisterschaft starten.

Bis 59kg konnte Kinsinger im Vorjahr die Bronzemedaille erringen und zählte somit auch in diesem Jahr zum Favoritenkreis. Doch bereits im Auftaktmatch gegen den Polen Piatek Przemyslaw merkte man Etienne an, dass er nicht in Top-Form war. Geschlaucht vom abtrainieren konnte er am Ende einen knappen 3:2 Sieg erringen. Im Viertelfinale folgte allerdings dann das Aus. Gegen Altan (Türkei) ein ähnliches Bild, erneut vergingen die sechs Minuten ohne technische Wertung. Diesmal war das Glück nicht auf der Seite des Saarländers und er musste mit dem 1:2 vollkommen ausgepumpt sein Ausscheiden akzeptieren.



Neuling Michael Widmayer zeigte bis 71kg ein sehr ordentliches Turnier. In der Qualifikation rang er den Schweden Gigolashvili verdient mit 4:1 nieder und stand im Achtelfinale. Ein wahres Feuerwerk brannte Widmayer dort gegen den Kroaten Puklavec ab, nach mehreren Takedowns brachte ein schöner Armdrehschwung das vorzeitige Ende zum 10:0 Überlegenheitssieg. Doch auch für ihn hieß es anschließend Endstation im Viertelfinale. Lokalmatador Robert Fritsch konterte einen Schwungansatz von Michi geschickt, allerdings unter kräftiger Mithilfe seiner Beine. Diesen frühen 0:5 Rückstand konnte Widmayer im weiteren Verlauf lediglich verkürzen und da der Ungar im Halbfinale unterlag, konnte er nicht mehEtka Severr in den Wettkampf eingreifen.

Nach seinem fünften Rang 2016 erhoffte sich Hannes Wagner bis 80kg in diesem Jahr auch Chancen auf einen Medaillenrang. Wie bei den anderen Deutschen verlief sein Start ebenfalls vielversprechend, denn mi starken ersten drei Minuten erarbeitete sich Hannes einen 3:0 Vorsprung gegen den Polen Dawid Klimek, welchen er anschließend souverän über die Zeit brachte. Im Viertelfinale wartete Eltun Vazirzade aus Aserbaidschan und es entwickelte sich ein Match auf Augenhöhe, Hannes war erneut der aktivere Athlet, suchte gegen Mitte des Kampfes die Entscheidung und wurde von Vazirzade gekontert. Trotz größten Bemühungen konnte er den Rückstand nicht mehr aufholen und unterlag bitter mit 2:3.

Die größten Medaillenhoffnungen ruhten nach dem Titel im Vorjahr freilich auf Etka Sever im Halbschwergewicht bis 98kg. Gleich zum Auftakt traf er allerdings auf den Finnen Kuosmanen, dem er bereits vor wenigen Wochen bei den Thor Masters in Dänemark unterlag. Nüchtern betrachtet, macht der Finne das Beste aus den aktuellen Regeln im griechisch-römischen Stil. Seine körperliche Statur bringt ihm große Vorteile im Standkampf und nach dem Wegfall der angeordneten Bodenlage, sind ihn diese Regeln wie auf den Leib geschneidert. Wie so häufig an diesem Wettkampftag endete auch dieses Match ohne technische Wertung, mit dem glücklicheren Ende für Kuosmanen. Mit 2:1 zog er am Ende ins Viertelfinale ein und Etka musste auf dessen Finaleinzug hoffen. Da der Finne zwar seine Schwierigkeiten in den folgenden Matches hatte, sich am Ende aber immer mit einer Mischung aus Glück und Geschick durchsetzte, durfte Etka am Mittag in der Hoffnungsrunde erneut an den Start gehen.

Dort musste er den Bulgaren Kiril Milov aus dem Weg räumen um ins kleine Finale einzuziehen. Etka dominierte den Kampf von Beginn weg und lag schnell 5:0 in Front. Es folgte ein kurzer Schreckmoment, denn Milov bekam Etka in der Kopfklammer zu fassen und verkürzte auf 4:6. Nach kurzer Behandlungspause fand Sever jedoch zurück in den Kampf und konnte wieder einen beruhigenden Vorsprung herausarbeiten. Nach sechs Minuten zeigte die Anzeige einen 11:6 Punktsieg und somit den Einzug in den Bronzekampf. Hier wartete am Abend der Ukrainer Mykola Krysov.

Beiden Athleten war die enorme Anspannung deutlich anzumerken und so verlief die erste Minute ereignislos. Nach einem Punkt aufgrund Krysovs Passivität lag Etka anschließend in Front, als der Ukrainer kurz vor der Pause noch eine Verwarnung aufgrund von wiederholten Finger und Handgelenk greifen erhielt, war die Medaille ganz nah. Clever verwaltete Sever seinen Vorsprung im zweiten Kampfabschnitt und überließ dem Ukrainer keine technische Wertung. Einzig aufgrund des passiven Agierens von Etka konnte Krysov noch etwas verkürzen, Bronze ließ sich Etka allerdings nicht mehr nehmen. Nach sechs Minuten lautete das Endergebnis 3:2 und Sever ließ sich von seinen Teamkollegen zu Recht feiern.

 

59kg Etienne Kinsinger
Quali. gegen Przemyslaw PIATEK (POL) 3:2 PS
1/4 Finale: Altan, Abdurakhman (TUR)  1:2 PN

71kg Michael Widmayer
Quali. gegen AVTANDIL GIGOLASHVILI (SWE) 4:1 PS
1/8 Finale: Puklavec, Pavel (CRO) 10:0 PS
1/4 Finale: Fritsch, Robert (HUN) 2:6 PN

80kg Hannes Wagner
Quali gegen Dawid KLIMEK (POL) 3:1 PS
1/4 Finale: Vazirzade, Eltun (AZE) 1:2

98kg Etka Sever – Platz 3
1/8 Finale gegen MATTI KUOSMANEN(FIN) 1:2 PN
Hoffnungsrunde gegen KIRIL MILENOV MILOV (BUL) 11:6 PS
Finale um Bronze gegen Mykola KRYSOV (UKR) 3:2 PS

Ringen / Deutsche Ringerdamen  holen in Szombathely zwei EM-Bronzemedaillen

SzombathelyGleich zwei Medaillen holten die deutschen Ringerinnen bei den U-23-Europameisterschaften in Szombathely (HUN) am vierten Wettkampftag. Francy Rädelt (75 kg/RSV Hansa 90 Frankfurt/O.) und Luisa Niemesch (58 kg/SVG Weingarten) standen am Ende des Wettkampftages in der Arena Savaria auf dem Podium.

Von Jörg Richter

Dabei wäre Luisa Niemesch als erfahrenste Ringerin im deutschen Damenteam fast der Sprung ins Finale geglückt, nur hauchdünn mit 1:2 unterlag die deutsche Olympiateilnehmerin der Schwedin Elin Nilsson im Halbfinale.  Zuvor hatte die Weingartenerin im Viertelfinale Derya Bayhan (TUR) mit 11:0 ausgepunktet. Das kleine Finale gewann Luisa Niemesch gegen Ronja Buroe (NOR) kurzrundig durch Schultersieg.

Mit wuchtigen Beinangriffen beeindruckte Francy Rädelt im kleinen Finale die Spanierin Estefania Perdomo. Mit einem satten 9:0 ging es in die Kampfpause, kurz nach Wiederanpfiff ließ die Frankfurterin weitere Punkte zum Abbruchsieg durch technische Überlegenheit folgen und freute sich über ihre erste, internationale Medaille bei den Frauen.
In ihrem Viertelfinalkampf schulterte die Frankfurterin die Türkin Beste Altug. Im Halbfinale scheiterte Francy Rädelt an der Olympia-Zehnten von Rio 2016 Zsanett Nemeth (HUN) mit 0:6 Wertungspunkten, die dann auch den Kampf um den Titel gewann.
Bundestrainer Patrick Loes strahlte mit der Sonne um die Wette; „… Luisa ist die erfahrenste Ringerin in unserem Team, sie hat mit ihrer Leistung gezeigt, dass sie zur europäischen Spitze bei den Frauen gehört, während Francy Rädelt, die ja gerade erst aus dem Juniorenbereich kommt, mit der Bronzemedaille gleich den Fuß in die Türe zur älteren Altersklasse gestellt hat“.

Doch auch mit den Leistungen der anderen Ringerinnen zeigte sich der Bundestrainer zufrieden. „Annika Wendle (ASV Altenheim) warf nach ihrer Auftaktniederlage gegen die spätere Vizemeisterin Leyla Gurbanova (AZE), in der Hoffnungsrunde gegen Paula Kozlov beim 2:7 noch einmal alles in die Waagschale, konnte die Niederlage jedoch nicht verhindern und auch Luzie Manzke (63 kg/RSV Hansa 90 Frankfurt/O.) hat mit einem 2:1-Sieg über Eliana Szabo (HUN) und trotz der Niederlage gegen die spätere Dritte Mariia Kuznetsova (RUS) ein starkes Turnier gerungen“, lobte der Bundestrainer auch diese beiden Damen.
Bereits am Vortag bekam Junioren-Europameisterin Elena Brugger (55 kg/TuS Adelhausen) die raue Luft in der älteren Altersklasse zu spüren, die Südbadenerin unterlag im Viertelfinale der Lokalmatadorin Ramona Galambos mit 0:10 Punkten und schied aus, da die Ungarin das Finale verfehlte.

Nach einer Bronzemedaille bei den Freistilringern, nun zweimal Bronze durch Francy Rädelt und Luisa Niemesch. An den beiden letzten Wettkampftagen ist es an den Griechisch-Römisch-Spezialisten, diese Statistik für den Deutschen Ringer- Bund noch zu verbessern, zudem auch der Olympiadritte von Rio Denis Kudla (84 kg/VfK Schifferstadt) in die Kämpfe eingreifen wird und auch sein Vereinskamerad Etka Sever (98 kg) seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen möchte.  Medaillenhoffnungen lasten auch auf den Schultern des Saarländers Etienne Kinsinger (59 kg/KSV Köllerbach), der im Vorjahr Bronze gewann und zudem bei den Junioren Vizeweltmeister wurde.

jr