Geben Sie der Ringer EM 2017 als Volunteer Ihr Gesicht

Nach der Ausrichtung der Europameisterschaft der Frauen und Männer im Jahr 2011 wird der Deutsche Ringer-Bund e.V. in diesem Jahr vom 27. Juni bis 2. Juli die europäischen Titelkämpfe der Juniorinnen und Junioren in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle ausrichten.

Die Vorbereitungen zu diesem Topereignis, zu dem der Verband die besten Nachwuchs-Ringerinnen und Ringer aus ganz Europa erwartet, laufen bereits seit Monaten und stellen den DRB vor große Herausforderungen. Die Zuschauer werden sicherlich spannende und packende Wettkämpfe in allen Stilarten an 6 Tagen in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle zu sehen bekommen. Hoffentlich auch mit deutscher Beteiligung, wenn es um die Medaillen geht. Die Europameisterschaften sind ein Schaufenster für unsere Sportart in Deutschland und sollen der gesamten Ringerfamilie einen Schub geben. Werden Sie selbst Teil dieser Europameisterschaften, geben Sie der Veranstaltung ein eigenes Gesicht – werden Sie Volunteer beim größten Ringerevent in Deutschland 2017.




Ohne die tatkräftige Unterstützung einer großen Zahl ehrenamtlicher Helfer sind derartige Großveranstaltungen heutzutage nicht mehr denkbar. Der DRB sucht daher motivierte freiwillige Helferinnen und Helfer, die Volunteers. Die Aufgabengebiete der Volunteers sind vielfältig und werden auf den Folgeseiten kurz beschrieben. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir ausschließlich Helfer ab 16 Jahren einsetzen können. Ebenso ist eine zeitliche Verfügbarkeit von mindestens 3 Tagen im Zeitraum 25. Juni bis 3. Juli 2017 zwingende Voraussetzung.

Für die Anreise sind die Volunteers selbst verantwortlich. Es wird hierzu einen Fahrtkostenzuschuss geben. Eine Unterkunft wird von uns gestellt und bezahlt. Alle Volunteers werden im Rahmen unserer Möglichkeiten und ihrem Einsatzbereich entsprechend eingekleidet und erhalten selbstverständlich an den Einsatztagen die entsprechende Verpflegung.
Bewerben Sie sich heute schon unter www.ringen.de bzw. mit dem Bewerbungsbogen.

 

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>> Personalbogen Volunteers

 

Aktueller Sachstand zum Regelwerk – angeordnete Bodenlage

Nach den olympischen Spielen in Rio 2016 hat der Weltverband United-World Wrestling kurzzeitig in Bezug auf ein Schreiben vom 28.04.2015 darüber informiert, dass die angeordnete Bodenlage im gr.röm. Stil abgeschafft wird. Leider ist diese Mitteilung ohne weitere Abstimmung erfolgt und hat zu zahlreichen Nachfragen und Irritationen auf nationaler sowie internationaler Ebene geführt. Denn es war beabsichtigt, erst die Ergebnisse der olympische Spiele und der vergangenen Welt- und Kontinentalmeisterschaften in allen Altersklassen durch die UWW Technische Kommission auszuwerten. Zugleich wurde aktuell auch eine Prüfung des Regelwerks bis zum Jahresende angekündigt.

Der DRB und zahlreiche Verbände sowie unser UWW Kampfrichterreferent Antonio Silvestri haben bereits agiert und bei der UWW um Überprüfung ihrer Entscheidung gebeten. Wir erwarten bis spätestens zum Jahresende eine abschließende Information zum zukünftigen Regelwerk, insbesondere eine Stellungnahme zur Fortsetzung der angeordneten Bodenlage.

Unser Regelwerk für die Einzelmeisterschaften und den laufenden Mannschaftsrunden bleiben weiterhin unverändert bestehen.

Kadetten EM / Griechisch-Römisch-Spezialisten bleiben ohne Edelmetall

Stockholm – Die Europameisterschaften der Kadetten gingen am Wochenende mit die Kämpfen im griechisch-römischen Stil zu Ende. Die deutschen Athleten um Bundestrainer Maik Bullmann hatten es gegen Übermacht aus Osteuropa nunmehr doppelt schwer, nachdem jede Nation im Kadettenbereich je Kategorie 2 Starter entsenden kann. Simon Will (69 kg/SV Joh. Nürnberg) konnte nach seiner Auftaktniederlage gegen den späteren Europameister Malkhas Amoyan (ARM) über die Hoffnungsrunde erneut ins Kampfgeschehen eingreifen und bezwang dort Dogan Kaya (TUR) mit 5:4.. Doch im zweiten Duell der Hoffnungsrunde kam für den Franken nach einer weiteren Niederlage gegen Lom-Ali Addiev (RUS) das Aus, Simon Will beendete das EM-Turnier auf Rang 16.

Von Jörg Richter

Steven Ecker (50 kg/ASV Hüttigweiler) scheiterte in der Qualifikation am späteren Bronzemedaillengewinner Zaur Nuriev (AZE), Philipp Ganter (54 kg/KSV Winzeln) musste gegen Artsem Horbach (BLR) ebenfalls nach dem Auftaktkampf die Segel streichen. Erik Löser (58 kg/RSK Gelenau) kam nach einer Niederlage im Achtelfinale gegen Hovhannes Kalajyan (ARM) auch nicht über den ersten Kampf hinaus. Einen Kampf bestritt auch Patrick Allgeier (63 kg) von der RG Lahr. Der Ringer aus Südbaden unterlag in der Qualifikation gegen Javid Miralayev (AZE) mit 1:5 Wertungspunkten und schied aus, da der Aserbaidschaner das Finale verfehlte.

Dagegen konnte Simon Öllinger (76 kg/SC Anger) seinen ersten Kampf gegen Giorgi Tsopurashvili (GEO) gewinnen, unterlag im Achtelfinale jedoch dem Armenier Vahe Poghosyan und schied aus, da Poghosyan das Finale verfehlte. Patrick Neumaier (KSV Hofstetten), der ebenfalls im Limit bis 76 kg aufgeboten wurde, unterlag in der Qualifikation dem späteren Vize-Europameister Dnaiil Androsov (RUS), konnte mit dem Finaleinzug des Russen in der Hoffnungsrunde weiterkämpfen, wo er zunächst Tigran Hambardzumyan (ARM) bezwang, im zweiten Duell jedoch an Maksim Bandarenka (BLR) scheiterte und ausschied. Platz 16 für Öllinger, Platz 17 in der Endabrechnung für Neumaier.

Im Limit bis 85 kg startete Nikolaos Papadopoulos (SV Ebersbach) mit einem Sieg über Ihar Yarashevich (BLR) ins Turnier, aber schon im Achtelfinale wurde der DRB-Starter von Giorgi Katsanashvili (GEO) gestoppt. Nur einen Kampf bestritt Schwergewichtler Kevin Drehmann (100 kg/KSV Pausa), der im Achtelfinale gegen den Türken Himmet Aksit mit 1:3 Punkten unterlag. Aksit verlor sein Halbfinalduell und verfehlte damit das Finale, so dass der Deutsche Meister aus Pausa auch nicht mehr über die Hoffnungsrunde ins Kampfgeschehen eingreifen konnte.

„Durch die Möglichkeit Gewichtsklassen doppelt zu besetzen, wird die Übermacht aus Osteuropa noch größer, zudem kamen Gewichtsklassen mit bis zu 40 Teilnehmern zustande“, so Nachwuchs-Bundestrainer Maik Bullmann, dessen Team insgesamt 4 Siege verbuchen konnte.

 

 

Kadettinnen holen Rang 2 in der Nationenwertung

von Jörg Richter

DRB-Mädchen fahren in Stockholm ordentlich die Krallen aus
Emelie Haase (49 kg/RV Thalheim) holt EM-Titel
Zweimal Silber und zwei Bronzemedaillen – DRB-Mädchenteam auf Rang 2 der Nationenwertung

Stockholm – Die deutschen Ringermächen haben auch bei den diesjährigen Europameisterschaften der Kadettinnen in Stockholm (SWE) bewiesen, dass sie zur europäischen Spitze gehören.

Emelie Haase (49 kg/RV Thalheim) gewann den Europameistertitel, Lisa Ersel (46 kg/SV Luftfahrt Berlin) war ganz nah dran an der Titelverteidigung, am Ende gewann die Ringerin aus dem Leistungszentrum Frankfurt(O.) 2016 die Silbermedaille, Serena Bölke (RSV Hansa 90 Frankfurt(O.) gewann Bronze, während sich Elena Sell (60 kg/TSV Gailbach) ebenfalls ins Finale kämpfte und den deutschen Ringerinnen eine weitere Silbermedaille bescherte. Janny Sommermayer (56 kg/SV Luftfahrt Berlin) rundete die deutsche Medaillenbilanz mit Bronze ab.

Kadettinnen-EM-SWE-16

Bundestrainerin Alexandra Engelhardt und Co-Trainer Michael Kothe hatten viel zu feiern an den beiden Kampftagen der Europameisterschaften in Stockholm, da wo die erfolgsverwöhnten, schwedischen Ringerinnen zu Hause sind, die im Frauenringkampf seit jeher große Erfolge erkämpften.

Emelie Haase gewann vor einigen Monaten den Deutschen Meistertitel 2016 vor heimischer Kulisse, nun stieg die junge Dame auch bei den Europameisterschaften auf das oberste Treppchen. Die Ringerin aus dem Erzgebirge begann im Achtelfinale mit einem Überlegenheitserfolg über Matilde Viana (PUR) und setzte dann die Erfolgsserie mit einem Sieg über Anastasila Sidelnikova (RUS) fort und stand im Halbfinale der deutschen Mannschaftskameradin Hanna Frotscher (ASV Schaafheim) gegenüber, die sie mit 6:3 bezwang. Im Finale lieferte sich Emelie Haase mit Zhala Aliyeva einen spannungsgeladenen Kampf, der 16:16 endete, mit den höheren Wertungen für die deutsche Ringerin.
Hanna Frotscher hatte im gleichen Limit zum Auftakt Mariana Dragutan (MDA) mit 6:5 Punkten besiegt und sich im Viertelfinale auch gegen Amanda Tomczyk (POL) durchgesetzt. Nach der Halbfinalniederlage gegen Emelie Haase, verlor die Ringerin vom ASV Schaafheim den Kampf um Rang drei gegen Anastasila Sidelnikova (RUS) und belegte am Ende den 5. Rang in dieser Gewichtsklasse.

Ins Finale kämpfte sich Elena Sell (60 kg/TSV Gailbach) mit Siegen über Liv Martinsson (SWE) und Paulina Martyka (POL) und Kornelja Zaicevaite (LTU).  Erst im Finale wurde die Ringerin vom TSV Gailbach gestoppt, sie unterlag Krystsina Sazykina (BLR), gewann damit die Silbermedaille für den DRB.

EM-Silber gewann ebenfalls Lisa Ersel (46 kg/SV Luftfahrt Berlin), die als Titelverteidigerin antrat und sich erneut bis ins Finale kämpfte. Im Achtelfinale schulterte Lisa Ersel die Slowakin Anna Kurczova. Im Viertelfinale behielt die Hauptstädterin, die am Leistungszentrum Frankfurt(O.) lernt und trainiert über Mariela Zhelyazkova (BUL) mit 4:2 Punkten die Oberhand und im Halbfinale wies Liesa Ersel ihre Kontrahentin Teresa Lumia (ITA) mittels Schultersieg in die Schranken. Im Finale unterlag die DRB-Ringerin der Lokalmatadorin Emma Malmgren und gewann damit wie Elena Sell die Silbermedaille. Im gleichen Limit wie Lisa Ersel kämpfte mit Emely Selinger (KSV Seeheim) eine zweite, deutsche Ringerin, eine Regelung, die bei diesen Titelkämpfen im Kadettenbereich erstmals möglich ist. Auch Emely Selinger kämpfte sich mit Siegen über Krisztina Kiss (HUN) und Gabriella Stiernfeldt (SWE) ins Halbfinale, wo sie gegen die zweite Schwedin Emma Malmgren mit 0:10 vorzeitig unterlag. Doch mit dem Halbfinaleinzug war sie für den Kampf um Bronze qualifiziert, den sie gegen die Siegerin der Hoffnungsrunde, Natia Svanidze (RUS) mit 0:6 Punkten verlor. Platz 5 am Ende für die Ringerin aus Hessen, die am Sportgymnasium Jena lernt und dort unter den Fittichen von Ex-Weltmeister Hartmut Reich trainiert.

Nach Platz 5 im Vorjahr, wollte Serena Bölke (52 kg/RSV Hansa 90 Frankfurt(O.) in diesem Jahr unbedingt den Sprung auf das Siegertreppchen schaffen. Nach einem 7:2-Erfolg über Maria Nikolaidou (GRE), sowie einen Schultersieg, den sie im Achtelfinale gegen Antanina Sinkavets (BLR) erkämpfte, kam sie ihrem Ziel ein gewaltiges Stück näher. Im Viertelfinale dann der Rückschlag, als die Frankfurterin gegen Erika Bognar (HUN) eine knappe 2:4-Niederlage hinnehmen musste. Doch die Ungarin erreichte das Finale und so ging es für Serena Bölke in der Hoffnungsrunde weiter, wo sie Magdalena Glodek (POL) bezwang und sich ins kleine Finale um Bronze katapultierte. In diesem Duell setzte sich die Sportschülerin von der Oder gegen Anastasiia Parokhina mit 4:1 durch und durfte dann in den Armen ihres Trainers Michael Kothe über EM-Bronze jubeln.
Auch dieses Limit wurde von Bundestrainerin Alexandra Engelhardt doppelt besetzt, nachdem sich Anastasya Blayvas (SG Halle) und Serena Bölke schon zu den Deutschen Meisterschaften in Thalheim ein hartes Duell geliefert hatten. Anastasya Blayvas begann ebenfalls mit einem Sieg über  Yana Soroka (UKR), doch im Achtelfinale kam gegen  Anastasiia Parokhina (RUS) das Aus, denn die russische Ringerin verfehlte das Finale, so dass Anastasys Blayvas auch nicht mehr über die Hoffnungsrunde ins Kampfgeschehen eingreifen konnte.

Riesig der Jubel im deutschen Lager an den beiden Wettkampftagen der Kadettinnen, wobei es gleich am ersten Tag neben Gold durch Emelie Haase auch noch zwei Bronzemedaillen für den DRB gab, die durch Janny Sommermayer (56 kg/SV Luftfahrt Berlin) und Celine Mehner (40 kg/KSV Kirrlach) erkämpft wurden.
Die Berlinerin Janny Sommermayer, die wie Serena Bölke und Lisa Ersel im Leistungszentrum Frankfurt(O.) trainiert, bezwang auf dem Weg ins Halbfinale Elin Weman (SWE), Darya Sinkavets (BLR) und Halime Kilicarslan (TUR), doch im Halbfinale wurde ihr Siegeszug von Anna Szel (HUN) gestoppt. Im kleinen Finale um Bronze setzte sich Janny Sommermayer gegen Sezen Belberova (BUL)mit 7:4 Punkten durch.

Das schwerste Limit wurde durch Sakia Rakete besetzt, die in dieser Saison vom KSV Witten zum AC Ückerath wechselte. Die deutsche Ringerin bezwang Katerina Putii (UKR) durch einen Schultersieg und zwang im Achtelfinale auch Angeliki Alexaki (GRE) mit technischer Überlegenheit in die Schranken. Im Viertelfinale kam dann allerdings das Aus nach ihrer 1:4-Niederlage gegen die spätere Dritte Evgeniia Zakharchenko (RUS).

Auf dem Weg zu einer Medaille war auch Celine Mehner (40 kg/KSV Kirrlach), die ihren Auftaktkampf mit 5:0 über Nadezhda Kirgizova (RUS) gewann. Im Viertelfinale war die Ringerin aus Nordbaden gegen Maria Cioclea (ROU) chancenlos, kämpfte sich in der Hoffnungsrunde durch einen Sieg über Edita Chemerdovska (UKR) wieder in Medaillennähe. Doch auch der Kampf um Bronze ging verloren, Celine Mehner wurde im kleinen Finale von Jekaterina Jermanoloka (LAT) geschultert und konnte damit ihren Vorjahreserfolg nicht wiederholen.

Jörg Richter

Statistik der EM-Kadettinnen:
38 kg:
1. Marina RASSADINA (RUS)
2. Viktoriia ALEKSANDROVA (RUS)
3. Zehra DEMİRHAN (TUR)
3. Anastasiia PADOSHYK (UKR)
5. Maria LEORDA (MDA)
5. Dziana DZIADZEVA (BLR)

40 kg:
1. Maria Alexandra CIOCLEA (ROM)
2. Roxana Alexandra TIF (ROM)
3. Nastassia KURYSHTA (BLR)
3. Jekaterina JERMALONOKA (LAT)
5. Iana ERSHOVA (RUS)
5. Celine MEHNER (GER/KSV Kirrlach)

43 kg:
1. Daria KHVOSTOVA (RUS)
2. Irina ALEKSEEVA (RUS)
3. Ana Maria TORRES RUBIO (ESP)
3. Stefania-Claudia PRICEPUTU (ROU)
5. Viktoryia APALONIK (BLR)
5. Taru Marketta VAINIONPÄÄ (FIN)

46 kg:
1. Emma Jonna Denise MALMGREN (SWE)
2. Lisa ERSEL (GER/SV Luftfahrt Berlin)
3. Teresa LUMIA (ITA)
3. Natia SVANIDZE (RUS)
5. Mariela Zhelyazkova ZHELYAZKOVA (BUL)
5. Emely SELINGER (GER/KSV Seeheim)

49 kg:
1. Emilie HAASE (GER/RV Thalheim)
2. Zhala ALIYEVA (AZE)
3. Anastasiia SIDELNIKOVA (RUS)
3. Olga GUROVA (RUS)
5. Hanna FROTSCHER (GER/ASV Schaafheim)
5. Veronika RYABOVOLOVA (UKR)

52 kg:
1. Daria GERASIMOVA (RUS)
2. Erika BOGNAR (HUN)
3. Szimonetta Timea SZEKER (HUN)
3. Serena BÖLKE (GER/RSV Hansa 90 Frankfurt/O.)
5. Ida Emma Diana JOENSSON (SWE)
5. Anastasiia PAROKHINA (RUS)
*
8. Anastasia BLAYVAS (GER/SG Halle)

56 kg:
1. Alina AKOBIIA (UKR)
2. Anna Hella SZEL (HUN)
3. Iryna ZHURAULIOVA (BLR)
3. Janny SOMMERMEYER (GER/SV Luftfajhrt Berlin)
5. Tamara DOLLAK (HUN)

60 kg:
1. Krystsina SAZYKINA (BLR)
2. Elena SELL (GER/TSV Gailbach)
3. Paulina MARTYKA (POL)
3. Kristina MIKHNEVA (RUS)
5. Kornelija ZAICEVAITE (LTU)
5. UKRDariia SYCH (UKR)

65 kg:
1. Tuende Emese ELEKES (HUN)
2. Elena ESPOSITO (ITA)
3. Carin Julia Maria ALDEN (SWE)
3. Hanna SADCHANKA (BLR)
5. Siyka Todorova IVANOVA (BUL)
5. Anastasiya LAVRENCHUK (UKR)

70 kg:
1. Anastasiya ZIMIANKOVA (BLR)
2. Ewelina Weronika CIUNEK (POL)
3. Eleni PJOLLAJ (ITA)
3. Evgeniia ZAKHARCHENKO (RUS)
5. Maria larisa NITU (ROU)
5. Bernadett NAGY (HUN)
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7. Saskia RAKETE (GER/AC Ückerath)

jr

Zweimal Bronze für deutsche Freistilringern

Stockholm – Gleich zwei Bronzemedaillen gab es am zweiten Tag der Kadetten-Europameisterschaften in Stockholm (SWE) für die deutschen Freistilringer.
Adrian Wolny (63 kg/TSV Gailbach) und Johannes Deml (76 kg/KSV Hösbach) gewannen das kleine Finale in ihren Gewichtsklassen, damit standen gleich zwei deutsche Ringer auf dem Siegertreppchen.

Von Jörg Richter

Adrian Wolny setzte sich im Achtelfinale gegen Gytis Jovaisa (LTU) mit 6:0 Wertungspunkten durch und gewann auch das Viertelfinale gegen Daniel Markarashvili (GEO) mit 2:1 Zählern. Sein Halbfinalduell verlor Wolny dann allerdings gegen Arman Andreasyan (ARM) klar mit 0:10, stand damit jedoch bereits im kleinen Finale um Bronze. Gegen Turgay Fehrun Fevzi (TUR) holte sich der Ringer vom TSV Gailbach EM-Bronze.

Auch Johannes Deml kämpfte sich mit Siegen über Vasili Taucci (MDA), Hubert Antolak (POL) und Miriani Maisuradze (GEO) bis ins Halbfinale, wo er von Rashad Yusifli (AZE) knapp mit 4:2 Punkten gestoppt wurde. Im Kampf um Bronze setzte sich der Ringer vom KSV Hösbach gegen den russischen Ringer Ansariiav Sharipov mit 4:2 Punkten durch und wurde damit ebenso wie Adrian Wolny mit Bronze belohnt.

Der Hofer Nachwuchsringer Florian Pohl (58 kg) startete bereits am Dienstagmorgen mit einem 11:4-Punktsieg über Walter Wale (SWE) in die Titelkämpfe, unterlag jedoch im Achtelfinale gegen Aiubkhan Saidalkhanov (RUS). Da der russische Ringer das Finale verfehlte, blieb Florian Pohl ein erneutes Eingreifen ins Kampfgeschehen, über die Hoffnungsrunde verwehrt. Platz 15 für den Ringer vom ASV Hof bei seinem EM-Debüt, unter 31 Ringern seiner Gewichtsklasse.
Erstmals kann jede Nation in dieser Altersklasse jeweils zwei Ringer je Gewichtsklasse entsenden. Von dieser neuen Maßgabe des Weltverbandes (UWW) machten auch die deutschen Ringer Gebrauch. So starteten im Limit bis 58 kg mit Leon Gerstenberger und Florian Pohl zwei deutsche Nachwuchsringer, Gerstenberger kam  nach einem Sieg über Mario Diez (ESP) und einer Niederlage gegen Muammer Kilic (TUR) auf Rang 13 über die Ziellinie bei dieser EM in Stockholm.

Auch Tino Rettinger (63 kg/RWG Mömbris-Königshofen) und Lars Schäfle (85 kg/RKG Freiburg 2000) schieden nach Sieg und Niederlage aus dem Wettkampfgeschehen aus. Rettinger setzte sich gegen Ioannis Loizidis (GRE) mit 11:0 Punkten durch, unterlag im Achtelfinale Khadzhimurad Gadzhiyev (AZE), während Schäfle seinen Auftaktkampf gegen Gheorghe Erhan (MDA) nach spannendem Duelle mit 4:4 Wertungspunkten hauchdünn gewann, dann jedoch im Viertelfinale gegen Nail Seyyar (TUR) klar mit 0:10 Punkten vorzeitig unterlag und ausschied, da der Türke das Finale verfehlte.

Niklas Stechele (42 kg/TSV Westendorf), Horst Lehr (50 kg/VfK Schifferstadt), Nico Megerle (50 kg/KSV Hofstetten), Johannes Vögele (54 kg/TuS Adelhausen), Richard Schröder (69 kg/SV Luftfahrt Berlin) und Richard Stoll (100 kg/ASV Cham) schieden nach jeweils einer Niederlage aus dem Wettkampfgeschehen aus.

Der Donnerstag und Freitag gehört den jungen Damen, wobei Bundestrainerin Alexandra Engelhardt gleich mehrere Medaillenaspiratinnen ins Rennen schickt, unter anderen auch Titelverteidigerin Lisa Ersel (SV Luftfahrt Berlin), und Celine Mehner (40 kg/KSV Kirrlach), die im Vorjahr Bronze gewann.

Das Wochenende gehört dann den Griechisch-Römisch-Spezialisten, die am Sonntagabend den Schlusspunkt hinter diese Titelkämpfe setzen.

Statistik EM der Kadetten / Freistil

42 kg
1. Mahir MAMMADZADA (AZE)
2. Magomedsalikh ABAKAROV (AZE)
3. Arakel MOVSESYAN (ARM)
3. Halil GOKDENIZ (TUR)
5. Konstantin KUZMIN (RUS)
5. Dimitri SALDADZE (GEO)
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15. Niklas STECHELE (GER/TSV Westendorf)

46 kg
1. Alik KHADARTSEV (RUS)
2. Razmik PAPIKYAN (ARM)
3. Marcell BUDAI KOVACS (HUN)
3. Asgar MAMMADALIYEV (AZE)
5. Georgios KOUGIOUMTSIDIS (GRE)
5. Byiaman IAKOVLEV (RUS)

50 kg
1. Aleksei KOPYLOV (RUS)
2. Engin CETIN (RUS)
3. Hamza ALACA (TUR)
3. Intigam VALIZADA (AZE)
5. Vusal HUSEYNOV (AZE)
5. Harutyun MANUKYAN (ARM)
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14. Horst LEHR (GER/VfK Schifferstadt)
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20. Nico MEGERLE (GER/KSV Hofstetten)

54 kg
1. Georgios PILIDIS (GRE)
2. Arsen HARUTYUNYAN (ARM)
3. Aleksandr SABANOV (RUS)
3. Sabutay AMISHOV (AZE)
5. Bekkhan EPENDIEV (RUS)
5. Goderdzi DZEBISASHVILI (GEO)
*
29. Johannes VOEGELE (GER/TuS Adelhausen)

58 kg
1. Ali SHERIEV (RUS)
2. Vazgen TEVANYAN (ARM)
3. Muammer KILIC (TUR)
3. Giorgi ELBAKIDZE (GEO)
5. Daur PSARDIIA (AZE)
5. Tsotne ABALAKI (GEO)
*
13.Leon GERSTENBERGER (AB Wurmlingen)
*
15. Florian POHL (DER/ASV HoF)

63 kg
1. Arman ANDREASYAN (ARM)
2. Inal DZHOPUA(AZE)
3. Adrian WOLNY (GER/TSV Gailbach)
3. Khadzhimurad GADZHIYEV (AZE)
5. Turgay Fehrun FEVZI (TUR)
5. Erik ARUSHANIAN (UKR)
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9. Tino RETTINGER (GER/RWG Mömbris-Königshofen)

69 kg
1. Arslan GARAZHIEV (RUS)
2. Saipulla ALIBOLATOV (RUS)
3. Abubakr ABAKAROV (AZE)
3. Dogukan KALAYCI (TUR)
5. Abdulmuslim MAMEDOV (AZE)
5. Goga MAMIAURI (GEO)
*
20. Richard SCHROEDER (GER/SV Luftfahrt Berlin)

76 kg
1. Devid BETANOV (RUS)
2. Rashad YUSIFLI (AZE)
3. Mert CIKMAZ (TUR)
3. Johannes Martin DEML (GER/KSC Hösbach)
5. Arman AVAGYAN (ARM)
5. Ansariiav SHARIPOV1 (RUS)

85 kg
1. Arsenii KHUBAEV (RUS)
2. Aslanbek SOTIEV (RUS)
3. Nail SEYYAR (TUR)
3. Mher MARKOSYAN (ARM)
5. Jakub SZYMULA (POL)
5. Yaraslau SLAVIKOUSKI (BLR)
*
11. Lars Schäfle (GER/RKG Freiburg 2000)

100 kg
1. Feyzullah AKTURK (TUR)
2. Ismail-Bek NIROV (RUS)
3. Ali AMINZADE (AZE)
3. Askhab HAMZATOV (AZE)
5. Aslanbek GAZZAEV (RUS)
5. Ashot RUSHANYAN (ARM)
*
12. Richard STOLL (GER/ASV Cham)

DRB-Juniorinnen sorgen für Medaillenflut

Bukarest – Für eine wahre Medaillenflut sorgten die Juniorinnen des Deutschen Ringer- Bundes bei den Europameisterschaften in Bukarest (ROU), wobei vor allem Elena Brugger (51 kg/TuS Adelhausen) gleich am ersten Wettkampftag der jungen Damen mit dem Europameistertitel glänzte. Gleich zwei Silbermedaillen gingen an das Leistungszentrum nach Frankfurt(O.), Francy Rädelt (72 kg) und Luzie Manzke (63 kg/beide RSV Hansa 90 Frankfurt/O.) kämpften sich ins Finale, während  Annika Wendle (48 kg/ASV Altenheim) das kleine Finale für sich entschied und die Medaillenbilanz der deutschen Juniorinnen mit Bronze abrundete.

von Jörg Richter

Elena Brugger begann ihren Siegeszug mit einem knappen 6:5-Punktsieg über Kateryna Maskhevych (UKR). Im Viertelfinale bezwang die Ringerin aus Südbaden ihre Kontrahenten Agata Walerzak (POL) mit 8:4 und stand damit bereits im Halbfinale, wo sie sich in einem spannenden Duell mit 7:4 gegen Luiza Suleymanova (RUS) durchsetzte. Im Kampf um den Europameistertitel gelang Elena Brugger ein Schultersieg über Hilary Honorine (FRA). Nach WM-Bronze bei den Kadettinnen 2014 und dem 5. Platz bei der Kadetten-EM des gleichen Jahres, ist dieser Europameistertitel ein weiterer, schöner Erfolg in der bisherigen Laufbahn der Südbadenerin.

Von diesem Titelgewinn motiviert gingen die DRB-Damen am zweiten Kampftag der Juniorinnen auf die Matte. Francy Rädelt startete mit einem 8:0-Punktsieg über Natalia Strzalka (POL). Einen weiteren, klaren Sieg erzielte die Frankfurterin im Viertelfinale gegen Boryana Borisova mit einem vorzeitigem 11:1-Überlegenheitserfolg. Umjubelt wurde der Schultersieg von Francy Rädelt über Aysegul Ozbege (TUR), mit dem sich die DRB-Ringerin ins Finale katapultierte, wo die Oderstädterin gegen die Russin Daria Shisterova mit einem hauchdünnen 5:6 das Nachsehen hatte. Nach EM-Bronze im Vorjahr nun Silber für Francy Rädelt, die seid 2012 beständig auf internationale Meisterschaftsmedaillen im Nachwuchsbereich verweisen kann.

Auch Luzie Manzke ist international kein unbeschriebenes Blatt, die Ringerin aus Frankfurt(O.) holte gleich bei ihrem ersten, internationalen Auftritt 2011 EM-Silber bei den Kadettinnen, 2013 ließ sie bei den Europameisterschaften der gleichen Altersklasse Bronze folgen. Nun wollte Luzie Manzke auch im Juniorenbereich auf das Treppchen, was eindrucksvoll gelang. Nach klaren 10:0-Siegen über Virginia Tsaknaki (GRE) und Olivia Henningsson (SWE) stand Luzie Manzke im Finale, dass sie dann jedoch gegen die Lokalmatadorin Kriszta Incze (ROU) verlor.

Auch Annika Wendle startete bereits 2012 mit EM-Silber auf internationalen Matten, wo sie im polnischen Katowice EM-Silber gewann. 2014 scheiterte die Südbadenerin bei EM und WM jeweils an Bronze. 2016 klappte es nun erneut mit einem Medaillenrang, in der Qualifikation machte es Annika Wendle beim 8:8 gegen Sona Tumarkhanova spannend, im Viertelfinale unterlag sie dann der späteren Europameisterin Nadezhda Sokolova (RUS). Durch den Finaleinzug der Russin konnte Annika Wendle in der Hoffnungsrunde weiter kämpfen, wo sie sich mit einem vorzeitigem 10:0-Erfolg gegen Maria Cioclea (ROU) durchsetzte. Auch im kleinen Finale behielt Annika Wendle gegen Tatsiana Yafremenka (BLR) die Oberhand und sorgte mit Bronze für eine weitere Medaille der DRB-Damenauswahl.

Debora Lawnitzak (55 kg/SV Luftfahrt Berlin) gewann ihren Auftaktkampf gegen Jeanny Kessler (AUT) mit 6:4 Punkten, unterlag dann jedoch im Viertelfinale gegen Alicja Czyzovicz (POL) mit 1:3 Zählern. Da die Polin das Finale nicht erreichte, konnte Debora Lawnitzak auch nicht mehr über die Hoffnungsrunde ins Kampfgeschehen eingreifen und schied auf Platz 9 aus.
Das gleiche Los ereilte auch Viviane Herda (59 kg/KSV Witten), die sich zunächst gegen Lydia Tourino (ESP) durchsetzte, dann jedoch gegen Arianna Carieri (ITA) verlor und ausschied. Platz 7 damit für die Ringerin vom KSV Witten.
Laura Schmitt (44 kg/KSV Kirrlach) verlor ihren Auftaktkampf gegen Oksana Livach (UKR) klar mit 1:12. Die Ringerin aus der Ukraine kämpfte sich souverän ins Finale und so konnte die Nordbadenerin in der Hoffnungsrunde weiter kämpfen, wo sie gegen Fatme Mandeva (BUL) eine weitere Niederlage hinnehmen musste Laura Schmitt beendete damit das EM-Turnier auf Rang 7.

Mit einmal Gold, zwei Silbermedaillen und einmal Bronze haben die DRB-Juniorinnen einmal mehr alle Erwartungen übertroffen.
An den letzten beiden Wettkampftagen ermitteln die Freistilringer die kontinentalen Titelträger 2016.

Jörg Richter

EM Titel für Elena Brugger

Am dritten Tag der Junioren Europameisterschaft gab es die zweite Medaille für den DRB zu bejubeln. Zum Auftakt der Kämpfe bei den Juniorinnen marschierte Elena Brugger (51kg) direkt ins Finale und sicherte sich am Ende die hochverdient die Goldmedaille.
Von Julian Hemmerich
Laura Schmitt (44kg) und Viviane Herda (59kg) konnten nicht in die Endkämpfe vordringen. Laura Schmitt traf gleich zum Auftakt auf die starke Ukrainerin Oksana Livach. Nach gut zwei Minuten musste sie sich mit 1:12 deutlich geschlagen geben. Das Ergebnis an sich hatte jedoch wenig Aussagekraft, denn die Ukrainerin rang in einer eigenen Liga, spazierte in allen 4 Kämpfen mit ausschließlich vorzeitig erkämpften Siegen bis zum Titel. Somit durfte Laura in der Hoffnungsrunde erneut an den Start, lieferte sich dort mit Fatme Mandeva (BUL) ein Duell auf Spitz und Knopf, unterlag jedoch am Ende unglücklich mit 6:8 und schied aus. Ärgerlich war das Ausscheiden von Viviane Herda, denn sie erwischte einen tollen Start in das Turnier und fegte die Spanierin Perez Tourin mit 11:0 von der Matte. Im folgenden Viertelfinale zeigte sie dann einen starken Kampf gegen die 3. der letztjährigen Weltmeisterschaften, Arianna Carieri aus Italien. Am Ende stand eine knappe 3:5 Niederlage und somit das Aus, denn die Auslosung meinte es nicht gerade gut mit der Deutschen. Carieri traf im Halbfinale auf Titelverteidigerin und Topfavoritin Grace Bullen aus Norwegen, unterlag dort in einem ausgeglichenen Duell früh auf Schulter und somit war Herda der Weg in die Hoffnungsrunde verbaut.
Deutlich besser lief es, wie bereits eingangs erwähnt, bei der dritten Starterin an diesem Tag. Elena Brugger vom TuS Adelhausen zeigte eine tolle Turnierleistung und kämpfte sich verdient bis ins Finale vor und zeigte dabei starken Kampfgeist. Gleich in der Qualifikation war dieser gefragt, gegen Kateryna Mashkevic (UKR) behielt die Südbadenerin nach 6 Minuten knapp mit 6:5 die Oberhand. Nicht minder spannend ging es in den folgenden Runden zu. Im Viertelfinale wies sie die Polin Agata Walerczak ebenfalls nach Ablauf der Kampfzeit mit 8:4 in die Schranken und stand somit im Halbfinale. Hier erwartete sie Luiza Suleymanova (RUS), immerhin schon Vizeeuropameisterin der Kadettinnen, und wieder entwickelte sich ein kleiner Krimi. Brugger ging früh in Front, die Russin blieb jedoch ständig auf Tuchfühlung. Bei einer Führung von 6:4 kurz vor Ablauf der Zeit, wurde Elena bei einem Beinangriff fast noch gekontert, kämpfte die Situation jedoch gekonnt bis zum Gong aus. Auch der Videobeweis brachte der Russin nicht die erhoffte Wertung und führte somit zum 7:4 Enstand für die Deutsche. Im Finale ließ Elena dann keinerlei Zweifel mehr aufkommen. In Rekordzeit besiegte sie Französin Hilary Ysaline Honorine nach 6:0 Führung im Bodenkampf dann per Schultersieg und feierte auf der Matte ausgelassen den Titel. Neben der Bronzemedaille bei der Kadetten-WM ihr bisher größter sportlicher Erfolg der noch jungen Laufbahn.

Junioren EM Tag 2

Nach dem tollen Auftakt mit der ersten Medaille gleich an Tag 1, konnten die Athleten am zweiten Wettkampftag leider nicht ganz an die tollen Leistungen (einmal Platz 3 und zweimal Platz 5) anknüpfen. Alexander Ginc (55kg) und Andrej Kurockin (66kg) scheiterten beide frühzeitig. Ginc siegte zwar im Achtelfinale überlegen gegen den Serben Kolom, musste sich aber im Viertelfinale dem Armenier Manuchar mit 0:4 beugen. Andrej Kurockin musste gleich nach dem Auftaktkampf die Segel streichen.
In einem ereignisarmen Kampf unterlag er denkbar knapp mit 1:1 und schied somit aus dem Turnier aus. Einzig Arian Güney (84kg) schaffte den Sprung bis in die Endkämpfe. Nach einem hart erkämpften Auftaktsieg gegen Klimovich (BLR) wartete Titelverteidiger und Topfavorit Islam Abbasov. Der Aserbaidschaner war noch eine Nummer zu groß für den jungen Nordbadener und siegte vorzeitig mit 8:0. Da Abbasov sich jedoch den Titel sicherte, ging es für Arian in der Hoffnungsrunde weiter. Dort traf er auf den Griechen Nikitas, welcher ihn jedoch vor keine großen Probleme stellte. Ein überlegener 9:0 Sieg brachte Güney ins kleine Finale um die Bronzemedaille. Dort lieferte er sich ein packendes Match mit dem Kroaten Ivan Huklek, am Ende fehlte jedoch das nötige Quäntchen Glück und Arian musste sich hauchdünn mit 3:4 geschlagen geben und somit mit dem 5. Rang Vorlieb nehmen.