RINGEN - Meisterfoto Junioren Greco

Deutsche Meisterschaften der Junioren im griechisch-römischen Stil in Frankfurt(O.)

RINGEN - Meisterfoto Junioren GrecoFrankfurt(O.) – Spannungsgeladene Kämpfe erlebten die vielen Zuschauer, Betreuer und Trainer sowie viele mitgereiste Eltern und Verwandte am vergangenen Wochenende in der Sporthalle des Oberstufenzentrums Frankfurt(O.), wo die Deutschen Meisterschaften der Junioren im griechisch-römischen Stil ausgetragen wurden.

Eine starke Medaillenausbeute: mit 3 x Gold, einmal Silber und zweimal Bronze gab es dabei für die Griechisch-Römisch-Ringer aus dem Bundes-Leistungszentrum Frankfurt(O.) bei den ‘heimischen’ Titelkämpfen.



Jubelnd streckt Alexander Ginc seine Siegerfaust in die Höhe, just in dem Moment, als er seinen Finalgegner Nick Scherer (SV Eschbach 1967) nach kurzer Kampfzeit geschultert hatte. Alexander Ginc (55 kg) kommt vom SAV Torgelow und trainiert gemeinsam mit seinem Bruder Andrej seit 2011 am Leistungszentrum Frankfurt(O.). Und auch der fackelte einen Finalkampf später nicht lange, schulterte Erik Tangel (VfL Wolfhagen) und sicherte sich damit ebenso unter dem Jubel der vielen Freunde, Trainingskameraden und Familienangehörigen den Titel wie sein Bruder kurz vorher, allerdings eine Gewichtsklasse höher, im Limit bis 60 kg. Beide Juniorenringer aus dem Bundes-Leistungszentrum Frankfurt(O.) hatten schon in den Vorrundenbegegnungen souveräne Siege gezeigt und zogen unangefochten ins Finale ein.

Mächtig Anlauf nahm in Frankfurt(O.) auch Lokalmatador Paul Fischer (66 kg(RSV Hansa 90 Frankfurt/O.), der mit großem Kämpferherz bis ins Finale vorstieß. Dort wartete jedoch mit Artur Tatarinov (TV Traunstein) ein Ringer, der auch schon internationale Erfahrungen sammelte und Fischer kurzrundig bezwingen konnte. Tatarinov bot ebenso wie die beiden Ginc-Brüder eine souveräne Turnierleistung, der Ringer vom TV Traunstein verwies Fischer noch in der ersten Runde des Finalkampfes auf den Silberrang.
Die hervorragend organisierte Deutsche Meisterschaft der Junioren, im griechisch-römischen Stil wurde für den gastgebenden RSV Hansa 90 Frankfurt(O.) mit dem letzten Kampf gar noch gekrönt, als der aus Magdeburg stammende Karan Mosebach (74 kg) ebenso einen souveränen Erfolg landete und nach klaren Vorrundensiegen auch den keineswegs schlechten Andrej Kurockin (SC Kleinostheim) noch in der ersten Runde mit technischer Überlegenheit auspunktete. Wie schon in den vorangegangenen drei Kämpfen ließ Mosebach nichts anbrennen und gab wie auch Alexander und Andrej Ginc im gesamten Turnierverlauf keinen, einzigen Kampfpunkt ab.

Im leichtesten Limit setzte sich im nordischen Turnier Jeder gegen Jeden Steven Ecker (ASV Hüttigweiler) durch, der Saarländer holte Gold vor Viktor Hubert (RG Lahr) und Fabian Schetterer (KSV Winzeln), der Bronze gewann.

In einem nervenzehrenden, sehr ausgeglichenen Finalduell sicherte sich Friedrich Fouda (84 kg/ASV Plauen) gegen den starken Arian Güney (KSV Ispringen) den Titel, Felix Kästner (84 kg/KSV Pausa) und Patrick Neumaier (KSV Hofstetten) gewannen das kleine Finale und fischten Bonze aus der Oder.

Im Limit bis 96 kg wurde gleich im ersten Duell ein finalverdächtiger Kampf zwischen dem späteren Titelträger Jan Zirn (KG Baienfurt) und dem Vorjahreszweiten Franz Richter (AVG Markneukirchen) ausgetragen, dass der Württemberger mit 4:1 Punkten für sich entschied und bis zum Finale nichts mehr anbrennen ließ, wo er gegen Maximilian Remensperger (AV Freiburg St. Georgen) mit 3:2 Punkten gewann. Franz Richter und Maximilian Mond (RG Hausen-Zell) setzten sich im kleinen Finale durch und holten Bronze.

Im schwersten Limit war es Paul Schüle (AC Ziegelhausen), der sich nach aufwendigen Vorrundenkämpfen mit einem 10:5 im Finale gegen Bastian Frank ASC Kappel) den Titel sicherte, Artur Schmidt (Greifswalder RV) und Wlad Winkler (ASV Metternich) standen im schwersten Limit auf den Bronzeplätzen.
Insgesamt waren 102 Griechisch-Römisch-Ringer aus allen Teilen  Deutschlands nach Frankfurt(O.) gekommen um die Deutschen Meister der Junioren 2017 zu ermitteln. „In der Sporthalle des Oberstufenzentrums, Beeskower Straße wurden gute- und spannende Kämpfe geboten, es war eine Werbung für unseren Sport, der hier in der Odermetropole lange Traditionen hat“, so der Präsident des gastgebenden RSV Hansa 90 Frankfurt(O.), Mario Balzer, der sein Organisationsteam lobte, dass einen schönen Rahmen für diese Titelkämpfe geschaffen hatte.

Viel Lob gab es auch vom Präsidenten des Deutschen Ringer- Bundes Manfred Werner, sowie dem Vizepräsidenten des DRB Günter Maienschein, für den reibungslosen Ablauf. „Es war eine gelungene Meisterschaft, mit angenehmen Umfeld und trotz den Hallenwechsels in schöner Atmosphäre“, bedankte sich DRB-Präsident Manfred Werner bei den Organisatoren um Maik Bitterling. Dem schloss sich auch DRB-Vize Günter Maienschein an, der bis zu den Viertelfinals ein großes Leistungsgefälle sah, dann aber ausgeglichene und spannende Kämpfe erlebte.

Jörg Richter

Deutsche Meisterschaften Juniorinnen 2017

DM Juniorinnen und Junioren freistil in Michelstadt

Deutsche Meisterschaften Juniorinnen 2017RINGEN – Am Wochenende fanden in Michelstadt die Deutschen Meisterschaften im freien Stil in der Altersklasse der Junioren statt. Insgesamt gingen 141 junge Frauen und Männer auf die Matte um die Besten des Landes zu ermitteln. Die Organisation verlief reibungslos, man denkt allerdings darüber nach im nächsten Jahr die Wettkämpfe bereits wieder am Freitag beginnen zu lassen, da der Samstag mit Kämpfen von den Morgenstunden bis am Abend um 20 Uhr doch für alle Beteiligten einen enormen Kraftakt darstellte. Bei den Juniorinnen gewann der Landesverband Berlin mit sechs Medaillen die Verbandswertung, konnte sich dabei jedoch keinen einzigen Titel erkämpfen. Die meisten Titel holten die Bayern, die mit Ellen Riesterer (48kg), Andrea Grasruck (59kg) und Theresa Edfelder (67kg) gleich drei Deutsche Meisterinnen stellten. Besonders souverän wirkten hierbei Riesterer und Edfelder, die alle ihre Kämpfe vorzeitig beenden konnten, Grasruck siegte im Finale hauchdünn gegen die Favoritin Debora Lawitznak. Bis 44kg erkämpfte sich Celine Mehner (NBD) ungefährdet den Titel, bis 51kg marschierte Annika Wendle (SBD) mit drei Schultersiegen souverän zur Goldmedaille. Auch die amtierende Europameisterin Elena Brugger (SBD) wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und war auf dem Weg zum Titel nicht aufzuhalten. Deutlich knapper ging es bis 63kg zu, Eyleen Sewina (THR) erkämpfte sich im nordischen Turnier zwei knappe Punktsiege und ließ sich den Meistertitel im letzten Duell mit einem Schultersieg dann nicht mehr nehmen. Die meiste Arbeit hatte Steffi Blohm (MEV) auf ihrem Weg zum Deutschen Meistertitel im schwersten Limit bis 72kg. Ebenfalls nordisch ausgetragen, musste sie gleich fünf Gegnerinnen in die Knie zwingen um sich am Ende die Goldmedaille zu sichern.




Deutsche Meisterschaften Junioren Freistil 2017Bei den Junioren dominierte Bayern mit einer ausgeglichenen Mannschaft die Verbandswertung vor Hessen, Südbaden folgte mit ebenfalls großem Abstand auf Rang 3. Im leichtesten Limit bis 50kg siegte Titelverteidiger und Top-Favorit Horst Lehr (PFZ). Einzig der junge Niklas Stechele konnte ihn bei der 1:5 Niederlage etwas gefährden. Auch dessen Bruder Markus musste sich, wie 2016, mit Silber begnügen. Er unterlag in einem spannenden Finale Ramazan Awtaew (NRW). Die Klasse bis 60kg war enorm ausgeglichen, der Kampf um die Medaillen war ungemein spannend. Yannick Ott hieß am Ende der Sieger, der Hesse musste sich jedoch auf seinem Weg zum Titel gewaltig strecken, vor allem die Konkurrenz aus Bayern und Sachsen verlangte ihm alles ab. Ein Überraschungscoup gelang Tino Rettinger (HES) im Limit bis 66kg. Rettinger, eigentlich noch A-Jugendlicher, zeigte ein tolles Turnier und überraschte damit nicht nur die ältere Konkurrenz. Die Krönung war ein vorzeitiger 13:2 Überlegenheitssieg im Finale. Bis 74kg errang Eduard Tatarinov (BAY) den Titel. Nachdem er 2016 nicht gestartet ist, überzeugte er alle, dass er in den vergangenen Jahren einiges dazu gelernt hat. Nach drei Überlegenheitssiegen, behielt er in einem ereignisarmen Finalkampf mit 3:1 die Oberhand gegen Titelverteidiger Johann Steinforth (SAH). Im nächsten Limit bis 84kg ging es enorm eng zur Sache. Alle Medaillengewinner hätten durchaus den Titel erkämpfen können, am Ende standen jedoch die zwei großen Favoriten auch im Finale. Dort siegte Marius Weiss (SBD) wieder knapp mit 7:4 gegen Dimitri Blayvas (SAS). Das Halbschwergewicht wiederum war eine eindeutige Angelegenheit. Ilja Matuhin vom Luckenwalder SC (BRB) spazierte nahezu durch die Konkurrenz und schickte jeden Gegner mit technischer Überlegenheit von der Matte. Im Schwergewicht gab es leider nur zwei Starter, Marvin Krüger (BLN) sicherte sich Gold vor Jonathan Ettrich.

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In diesem Jahr werden wir auch alle Videos der Deutschen Einzelmeisterschaften nach und nach auf unserem offiziellen YouTube-Kanal (www.youtube.com/drbvideos) hochladen. Wir geben unser Bestes die Videos so zeitnah wie möglich zur Verfügung zu stellen, bitten jedoch um etwas Geduld, sollte ein gewünschter Kampf einmal etwas länger dauern.

Die Finalkämpfe der Junioren Freistil sind bereits Online:

🎞 55kg Markus Stechele (Westendorf) – Ramzan Awtaew (Dellwig)
https://www.youtube.com/watch?v=2g1nwZkDfNo

🎞 60kg Yannick Ott (Hösbach) – Justin Müller (Markneukirchen)
https://www.youtube.com/watch?v=WE-A6vfzsMw

🎞 66kg Tino Rettinger (Mömbris) vs. Leon Gerstenberger (Wurmlingen)
https://www.youtube.com/watch?v=umlvE8Z5GPg

🎞 74kg Eduard Tatarinov (Traunstein) vs. Johann Steinforth (Sudenburg)
https://www.youtube.com/watch?v=1kT0khrO8Tw

🎞 86kg Dimitri Blayvas (Leipzig) vs. Marius Weiss (Triberg)
https://www.youtube.com/watch?v=MXNRoUBKOHw

🎞 96kg Richard Stoll (CAHM) vs Ilja Matuhin (Luckenwalde)
https://www.youtube.com/watch?v=I-SplwqeOqU

🎞 120kg Jonathan Ettrich (Leipzig) – Marvin Krüger (Berlin)
https://www.youtube.com/watch?v=lgrRoyG6YM0

RINGEN

Ausschreibung German Masters 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie bereits angekündigt hat das Präsidium des Weltverbandes aufgrund mehrerer medizinischer Gutachten und aufgrund von Erfahrungen der letzten WM einige Änderungen im Bereich der Altersklasse Veteranen vorgenommen.




Ab sofort gibt es nur noch 5 Altersklassen mit dem Höchstalter von 60 Jahren und die Anzahl der Gewichtsklassen wurde auf 6 Kategorien angepasst. Die Ausschreibung zu den German Masters 2017 wurde dementsprechend angepasst.

 

 

Für den Start bei der Veteranen WM sind demnächst neben dem Erwerb der UWW Lizenz auch weitergehende medizinische Untersuchungen im Vorfeld erforderlich. Einzelheiten hierzu werden noch mitgeteilt.

Die Landesverbände werden gebeten diese Informationen entsprechend weiterzugeben.

 

Mit freundlichen Grüßen
Karl-Martin Dittmann
Generalsekretär

RINGEN

Landesverbände demonstrieren Einigkeit / DRB-Bundesliga steht

Landesverbände demonstrieren Einigkeit / DRB-Bundesliga steht

Aschaffenburg – Ringen- Gründlich satt haben die Verantwortlichen der Landesorganisationen im Ringen die seit Monaten andauernden Streitigkeiten um den Fortbestand und Strukturen des Mannschaftsringens in Deutschland. Am vergangenen Samstag machte der Deutsche Ringer- Bund in Aschaffenburg ‘Nägel mit Köpfen’ und zurrte die DRB-Bundesliga mit den gemeldeten 21 Teams fest.

von Jörg Richter

Diese 21 Mannschaften werden ab dem 2. September in drei Staffeln die Hauptrunde der Mannschaftsmeisterschaft 2017/2018 ausringen, anschließend ermitteln die besten Teams in den PlayOff’s ab Achtelfinale bis hin zum Finale den Titelträger 2017/2018.




DRB-Präsident Manfred Werner erläuterte eingangs der Beratung den Vertretern der Landesorganisationen, sowie der Erst- und Zweitligavertretungen die für die neue- gemeinsame DRB-Bundesliga gemeldet hatten, den aktuellen Stand und wies auf die unerträgliche Situation hin, die durch den Streit mit den Vereinen, die sich der Gründung einer Deutschen Ringer- Liga verselbstständigen wollten, entstanden war. „Als Dachverband wollen wir die Attraktivität der Bundesliga als Aushängeschild des deutschen Ringkampfsportes wieder erhöhen“, gehört für Werner eine starke Bundesliga, gemeinsam mit den Erfolgen, die zuletzt bei internationalen Einzelmeisterschaften und Olympischen Spielen erzielt wurden, zum Gesamtbild des deutschen Ringkampfsportes.

Die Ausführung wurden auch durch den DRB-Vize Günter Maienschein unterstrichen, der auf die Beratung vom 6. Januar mit den Vertretern der einstigen 2. Bundesliga Nord verwies. „Wir müssen gläserner werden, dürfen nicht nur im stillen Kämmerlein Entscheidungen treffen, müssen Vertrauen zurück gewinnen“, so Maienschein, der damit wohl genau den Nerv der Mannschaften trifft, die angesichts eines verschärften Strafkataloges auf eine Meldung bei der DRB-Bundesliga verzichteten.

Den Selbigen will der DRB nun entschärfen, die ohnehin schwierige Überwachung der angedrohten Budgetüberwachung der Bundesligisten, soll durch eine – für alle nachvollziehbare Punktewertung ersetzt werden, nach der die Ringer zu den jeweiligen Begegnungen eingesetzt werden dürfen.

Insgesamt will der DRB die Entscheidungen nicht mehr mit seiner Stimmenhoheit im Bundesligaausschuss herbei führen, dieses Gremium soll zukünftig mit 2/3-Mehrheit Regularien festlegen.
Ging es für die Vereine bei den Festlegungen von Aschaffenburg vor allem darum, endlich Planungssicherheit für die kommende Saison zu haben, so freute man sich beim DRB-Vorstand, der vollzählig in Aschaffenburg erschienen war, über den Rückhalt aus den Landesverbänden.
„Noch vor einigen Jahren haben wir alle, gemeinsam mit vielen Partnern aus Sport, Politik und Wirtschaft erfolgreich für den Verbleib des Ringkampfsportes im olympischen Programm gekämpft, nun erschüttern Streitigkeiten um die Struktur des Mannschaftsringens unsere schöne Sportart in den Grundfesten“, so Jens Peter Nettekoven, der den Landesverband Nordrheinwestfalen vertrat und damit wohl den Nagel auf den Kopf traf.

Vereinsvertreter, aber auch die Verantwortlichen der Landesorganisationen und nicht zuletzt die Präsidiumsmitglieder zeigten sich erfreut über die einvernehmlichen Diskussionen und bekundeten am Ende auch Zusammenhalt unter dem Dach des DRB. Mit gemeinsamen Arbeitsgruppen und offenen Diskussionen in den Ländern will man dann auch die Vereine wieder erreichen, die sich derzeit innerhalb der Deutschen Ringer- Liga selbst organisieren und vermarkten wollen, aber auch jene Mannschaften, die sich bei all den Unsicherheiten und Streitigkeiten zunächst erst einmal für einen Start in den Ligen unterhalb der DRB-Bundesliga entschieden haben. „Ziel ist es, mit 4 Staffeln zu je 8 Teams die Hauptrunde auszuringen und dabei so attraktiv und ausgeglichen zu sein, dass für unterklassige Mannschaften der Aufstieg in die nunmehr höchste Kampfklasse interessant wird“, blicken Manfred Werner und Günter Maienschein nach unzähligen Telefonaten, Erklärungen und Beratungen der letzten Wochen nun wieder optimistischer in die Zukunft des deutschen Mannschaftsringens.

 

Terminplanung und Ligeneinteilung

 

 

 

Ligeneinteilung der DRB-Bundesliga für die Saison 2017/2018:

Staffel West        
KSV Witten 07
RC Merken
TV Aachen-Walheim
AC Heusweiler
ASV Hüttigweiler
KSV Köllerbach
KV Riegelsberg

Staffel Süd      
ASV Urloffen
RKG Freiburg
SV Triberg
TuS Adelhausen
VfL Neckargartach
ASV Mainz 88
SV Alemannia Nackenheim

Staffel Ost
RV Lübtheen
FC Erzgebirge Aue
WKG Pausa/Plauen
TSV Westendorf
SV Johannis Nürnberg
SV Hallbergmoos
SV Wacker Burghausen

 

SV Germania Weingarten ist Deutscher Mannschaftsmeister

In einem super spannenden Finale setzte sich Weingarten nach Hin- und Rückkampf mit 24:22 im Lokalderby gegen den KSV Ispringen durch. Nach dem 13:9 Hinkampf hatten viele den KSV Ispringen im Rückkampf noch eine Aufholjagd zugetraut, nicht zuletzt da man Topfavorit Aalen mit einem starken Rückkampf im Halbfinale ausgeschaltet hatte. Doch diesmal lief es von Beginn an nicht rund für den KSV, gerade in den ersten fünf Duellen verspielte man eine bessere Ausgangsposition und musste sich am Ende knapp geschlagen geben. Im ersten Duell gleich unterlag Ibrahim Fallacara überraschend deutlich mit 1:9 gegen Thomas Roenningen und die mitgereisten Weingarten-Fans machten sich erstmals lautstark bemerkbar. Als im Schwergewicht dann Nick Matuhin trotz 30 kg Gewichtsvorteil nicht mehr als ein knapper 7:6 Sieg gelang, war der Fehlstart für die Heimmannschaft perfekt. Anschließend brachten Ivan Guidea gegen Vladimir Egorov und Ardo Arusaar gegen Oliver Hassler zwar mit 6:3 in Front, Johnny Panait konterte jedoch umgehend für Weingarten und glich mit einem 8:0 gegen Muhammed Yasin Yeter zum 6:6 Pausenstand aus.




Nach der Unterbrechung konnte sich Michael Kaufmehl für die Niederlage im Hinkampf revanchieren und zwang William Harth mit 1:0 in die Knie, der KSV Ispringen schöpfte wieder etwas Hoffnung. Anschließend ging jedoch Weingartens Punktegarant Alejandro Valdes auf die Matte und erledigte seine Aufgabe souverän mit einem Schultersieg. Bis 86kg gr.-röm. erhoffte sich der KSV den erneuten Ausgleich, Zakarias Berg kam jedoch gegen einen sehr passiven Jan Rotter nicht über einen 2:0 Sieg hinaus. Somit ging es beim Stand von 9:10 in die letzten beiden Duelle. Im griechisch-römischen Stil wurde ein Duell alter Bekannter ausgetragen, für Ispringen ging Aleksandar Maskimovic auf die Matte, Weingarten stellte Weltmeister Frank Stäbler. Nach einem Konter ging Maksimovic früh in Front und Ispringen glaubte wieder ernsthaft an eine Wende. Doch eine kleine Unachtsamkeit im zweiten Kampfabschnitt sorgte für die Vorentscheidung. Stäbler siegte mit 3:2 und brachte den SVG uneinholbar on Front. Im letzten Kampf der Saison sorgte Kakhaber Khubezthy für Ergebniskosmetik für den KSV Ispringen, er schulterte Georg Harth noch in den ersten drei Minuten.

 

LIVE STREAM

Der vom DRB angebotene Livestream verlief während der ersten fünf Duelle leider nicht wie gewünscht. Grund dafür war ein durch Ispringen-Vorstand Werner Koch ausgesprochenes und durchgesetztes Hallenverbot unserer Filmcrew. Trotz enger Zusammenarbeit mit der Stadt Pforzheim und Probeaufbauten am Freitag, bei denen der Vorstand selbst anwesend war, kam der Ispringer Mäzen mit dieser unerwarteten Entscheidung um die Ecke. Erst das Wettkampfgericht um UWW Kampfrichterchef Antonio Silvestri konnten die Gastgeber umstimmen. Leider fehlte uns am Ende diese Zeit um den Stream pünktlich zum Start zuverlässig zum Laufen zu bringen. So musste bis zur Pause erneut improvisiert werden. Wir hoffen der reibungslose Stream ab der Pause entschädigte für die vorherigen Probleme.
Wie in der Vorwoche werden auch alle Kämpfe des Rückkampfes ab morgen kostenlos auf YouTube abrufbar sein.

Bundesliga 2017/18 steht

Gemeinsam für die Zukunft des Ringens in Deutschland

Der Deutsche Ringer-Bund, die Landesverbände und die 21 Bundesligisten, die am Ligabetrieb teilnehmen, haben am 14. Januar 2017 in Aschaffenburg einen gemeinsamen Weg beschlossen.

Für die Saison 2017 wurde in enger Abstimmung mit den Vereinen die Gruppeneinteilung und Durchführung des Ligabetriebs zur Ermittlung des Deutschen Mannschaftsmeisters festgeschrieben.

In den 3 Gruppen West, Süd und Ost werden die Teilnehmer an der Endrunde ermittelt. Start der Saison ist der 2. September 2017. Die Halbfinal- und Finalkämpfe werden Anfang 2018 ausgetragen.

Die Sitzung beschloss auch eine Stärkung der Vereine im Bundesligaausschuss, der in Zukunft mit 2/3-Mehrheit entscheiden wird.

Aschaffenburg, 14. Januar 2017

 

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