Ausschreibung German Masters 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie bereits angekündigt hat das Präsidium des Weltverbandes aufgrund mehrerer medizinischer Gutachten und aufgrund von Erfahrungen der letzten WM einige Änderungen im Bereich der Altersklasse Veteranen vorgenommen.

Ab sofort gibt es nur noch 5 Altersklassen mit dem Höchstalter von 60 Jahren und die Anzahl der Gewichtsklassen wurde auf 6 Kategorien angepasst. Die Ausschreibung zu den German Masters 2017 wurde dementsprechend angepasst.

 

 

Für den Start bei der Veteranen WM sind demnächst neben dem Erwerb der UWW Lizenz auch weitergehende medizinische Untersuchungen im Vorfeld erforderlich. Einzelheiten hierzu werden noch mitgeteilt.

Die Landesverbände werden gebeten diese Informationen entsprechend weiterzugeben.

 

Mit freundlichen Grüßen
Karl-Martin Dittmann
Generalsekretär

Landesverbände demonstrieren Einigkeit / DRB-Bundesliga steht

Landesverbände demonstrieren Einigkeit / DRB-Bundesliga steht

Aschaffenburg – Gründlich satt haben die Verantwortlichen der Landesorganisationen im Ringen die seit Monaten andauernden Streitigkeiten um den Fortbestand und Strukturen des Mannschaftsringens in Deutschland. Am vergangenen Samstag machte der Deutsche Ringer- Bund in Aschaffenburg ‘Nägel mit Köpfen’ und zurrte die DRB-Bundesliga mit den gemeldeten 21 Teams fest.

von Jörg Richter

Diese 21 Mannschaften werden ab dem 2. September in drei Staffeln die Hauptrunde der Mannschaftsmeisterschaft 2017/2018 ausringen, anschließend ermitteln die besten Teams in den PlayOff’s ab Achtelfinale bis hin zum Finale den Titelträger 2017/2018.

DRB-Präsident Manfred Werner erläuterte eingangs der Beratung den Vertretern der Landesorganisationen, sowie der Erst- und Zweitligavertretungen die für die neue- gemeinsame DRB-Bundesliga gemeldet hatten, den aktuellen Stand und wies auf die unerträgliche Situation hin, die durch den Streit mit den Vereinen, die sich der Gründung einer Deutschen Ringer- Liga verselbstständigen wollten, entstanden war. „Als Dachverband wollen wir die Attraktivität der Bundesliga als Aushängeschild des deutschen Ringkampfsportes wieder erhöhen“, gehört für Werner eine starke Bundesliga, gemeinsam mit den Erfolgen, die zuletzt bei internationalen Einzelmeisterschaften und Olympischen Spielen erzielt wurden, zum Gesamtbild des deutschen Ringkampfsportes.

Die Ausführung wurden auch durch den DRB-Vize Günter Maienschein unterstrichen, der auf die Beratung vom 6. Januar mit den Vertretern der einstigen 2. Bundesliga Nord verwies. „Wir müssen gläserner werden, dürfen nicht nur im stillen Kämmerlein Entscheidungen treffen, müssen Vertrauen zurück gewinnen“, so Maienschein, der damit wohl genau den Nerv der Mannschaften trifft, die angesichts eines verschärften Strafkataloges auf eine Meldung bei der DRB-Bundesliga verzichteten.

Den Selbigen will der DRB nun entschärfen, die ohnehin schwierige Überwachung der angedrohten Budgetüberwachung der Bundesligisten, soll durch eine – für alle nachvollziehbare Punktewertung ersetzt werden, nach der die Ringer zu den jeweiligen Begegnungen eingesetzt werden dürfen.

Insgesamt will der DRB die Entscheidungen nicht mehr mit seiner Stimmenhoheit im Bundesligaausschuss herbei führen, dieses Gremium soll zukünftig mit 2/3-Mehrheit Regularien festlegen.
Ging es für die Vereine bei den Festlegungen von Aschaffenburg vor allem darum, endlich Planungssicherheit für die kommende Saison zu haben, so freute man sich beim DRB-Vorstand, der vollzählig in Aschaffenburg erschienen war, über den Rückhalt aus den Landesverbänden.
„Noch vor einigen Jahren haben wir alle, gemeinsam mit vielen Partnern aus Sport, Politik und Wirtschaft erfolgreich für den Verbleib des Ringkampfsportes im olympischen Programm gekämpft, nun erschüttern Streitigkeiten um die Struktur des Mannschaftsringens unsere schöne Sportart in den Grundfesten“, so Jens Peter Nettekoven, der den Landesverband Nordrheinwestfalen vertrat und damit wohl den Nagel auf den Kopf traf.

Vereinsvertreter, aber auch die Verantwortlichen der Landesorganisationen und nicht zuletzt die Präsidiumsmitglieder zeigten sich erfreut über die einvernehmlichen Diskussionen und bekundeten am Ende auch Zusammenhalt unter dem Dach des DRB. Mit gemeinsamen Arbeitsgruppen und offenen Diskussionen in den Ländern will man dann auch die Vereine wieder erreichen, die sich derzeit innerhalb der Deutschen Ringer- Liga selbst organisieren und vermarkten wollen, aber auch jene Mannschaften, die sich bei all den Unsicherheiten und Streitigkeiten zunächst erst einmal für einen Start in den Ligen unterhalb der DRB-Bundesliga entschieden haben. „Ziel ist es, mit 4 Staffeln zu je 8 Teams die Hauptrunde auszuringen und dabei so attraktiv und ausgeglichen zu sein, dass für unterklassige Mannschaften der Aufstieg in die nunmehr höchste Kampfklasse interessant wird“, blicken Manfred Werner und Günter Maienschein nach unzähligen Telefonaten, Erklärungen und Beratungen der letzten Wochen nun wieder optimistischer in die Zukunft des deutschen Mannschaftsringens.

 

Terminplanung und Ligeneinteilung

 

 

 

Ligeneinteilung der DRB-Bundesliga für die Saison 2017/2018:

Staffel West        
KSV Witten 07
RC Merken
TV Aachen-Walheim
AC Heusweiler
ASV Hüttigweiler
KSV Köllerbach
KV Riegelsberg

Staffel Süd      
ASV Urloffen
RKG Freiburg
SV Triberg
TuS Adelhausen
VfL Neckargartach
ASV Mainz 88
SV Alemannia Nackenheim

Staffel Ost
RV Lübtheen
FC Erzgebirge Aue
WKG Pausa/Plauen
TSV Westendorf
SV Johannis Nürnberg
SV Hallbergmoos
SV Wacker Burghausen

 

SV Germania Weingarten ist Deutscher Mannschaftsmeister

In einem super spannenden Finale setzte sich Weingarten nach Hin- und Rückkampf mit 24:22 im Lokalderby gegen den KSV Ispringen durch. Nach dem 13:9 Hinkampf hatten viele den KSV Ispringen im Rückkampf noch eine Aufholjagd zugetraut, nicht zuletzt da man Topfavorit Aalen mit einem starken Rückkampf im Halbfinale ausgeschaltet hatte. Doch diesmal lief es von Beginn an nicht rund für den KSV, gerade in den ersten fünf Duellen verspielte man eine bessere Ausgangsposition und musste sich am Ende knapp geschlagen geben. Im ersten Duell gleich unterlag Ibrahim Fallacara überraschend deutlich mit 1:9 gegen Thomas Roenningen und die mitgereisten Weingarten-Fans machten sich erstmals lautstark bemerkbar. Als im Schwergewicht dann Nick Matuhin trotz 30 kg Gewichtsvorteil nicht mehr als ein knapper 7:6 Sieg gelang, war der Fehlstart für die Heimmannschaft perfekt. Anschließend brachten Ivan Guidea gegen Vladimir Egorov und Ardo Arusaar gegen Oliver Hassler zwar mit 6:3 in Front, Johnny Panait konterte jedoch umgehend für Weingarten und glich mit einem 8:0 gegen Muhammed Yasin Yeter zum 6:6 Pausenstand aus.

Nach der Unterbrechung konnte sich Michael Kaufmehl für die Niederlage im Hinkampf revanchieren und zwang William Harth mit 1:0 in die Knie, der KSV Ispringen schöpfte wieder etwas Hoffnung. Anschließend ging jedoch Weingartens Punktegarant Alejandro Valdes auf die Matte und erledigte seine Aufgabe souverän mit einem Schultersieg. Bis 86kg gr.-röm. erhoffte sich der KSV den erneuten Ausgleich, Zakarias Berg kam jedoch gegen einen sehr passiven Jan Rotter nicht über einen 2:0 Sieg hinaus. Somit ging es beim Stand von 9:10 in die letzten beiden Duelle. Im griechisch-römischen Stil wurde ein Duell alter Bekannter ausgetragen, für Ispringen ging Aleksandar Maskimovic auf die Matte, Weingarten stellte Weltmeister Frank Stäbler. Nach einem Konter ging Maksimovic früh in Front und Ispringen glaubte wieder ernsthaft an eine Wende. Doch eine kleine Unachtsamkeit im zweiten Kampfabschnitt sorgte für die Vorentscheidung. Stäbler siegte mit 3:2 und brachte den SVG uneinholbar on Front. Im letzten Kampf der Saison sorgte Kakhaber Khubezthy für Ergebniskosmetik für den KSV Ispringen, er schulterte Georg Harth noch in den ersten drei Minuten.

 

LIVE STREAM

Der vom DRB angebotene Livestream verlief während der ersten fünf Duelle leider nicht wie gewünscht. Grund dafür war ein durch Ispringen-Vorstand Werner Koch ausgesprochenes und durchgesetztes Hallenverbot unserer Filmcrew. Trotz enger Zusammenarbeit mit der Stadt Pforzheim und Probeaufbauten am Freitag, bei denen der Vorstand selbst anwesend war, kam der Ispringer Mäzen mit dieser unerwarteten Entscheidung um die Ecke. Erst das Wettkampfgericht um UWW Kampfrichterchef Antonio Silvestri konnten die Gastgeber umstimmen. Leider fehlte uns am Ende diese Zeit um den Stream pünktlich zum Start zuverlässig zum Laufen zu bringen. So musste bis zur Pause erneut improvisiert werden. Wir hoffen der reibungslose Stream ab der Pause entschädigte für die vorherigen Probleme.
Wie in der Vorwoche werden auch alle Kämpfe des Rückkampfes ab morgen kostenlos auf YouTube abrufbar sein.

Bundesliga 2017/18 steht

Gemeinsam für die Zukunft des Ringens in Deutschland

Der Deutsche Ringer-Bund, die Landesverbände und die 21 Bundesligisten, die am Ligabetrieb teilnehmen, haben am 14. Januar 2017 in Aschaffenburg einen gemeinsamen Weg beschlossen.

Für die Saison 2017 wurde in enger Abstimmung mit den Vereinen die Gruppeneinteilung und Durchführung des Ligabetriebs zur Ermittlung des Deutschen Mannschaftsmeisters festgeschrieben.

In den 3 Gruppen West, Süd und Ost werden die Teilnehmer an der Endrunde ermittelt. Start der Saison ist der 2. September 2017. Die Halbfinal- und Finalkämpfe werden Anfang 2018 ausgetragen.

Die Sitzung beschloss auch eine Stärkung der Vereine im Bundesligaausschuss, der in Zukunft mit 2/3-Mehrheit entscheiden wird.

Aschaffenburg, 14. Januar 2017

 

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SV Germania Weingarten ist Deutscher Mannschaftsmeister

In einem super spannenden Finale setzte sich Weingarten nach Hin- und Rückkampf mit 24:22 im Lokalderby gegen den KSV Ispringen durch. Nach dem 13:9 Hinkampf hatten viele den KSV Ispringen im Rückkampf noch eine Aufholjagd zugetraut, nicht zuletzt da man Topfavorit Aalen mit einem starken Rückkampf im Halbfinale ausgeschaltet hatte. Doch diesmal lief es von Beginn an nicht rund für den KSV, gerade in den ersten fünf Duellen verspielte man eine bessere Ausgangsposition und musste sich am Ende knapp geschlagen geben. Im ersten Duell gleich unterlag Ibrahim Fallacara überraschend deutlich mit 1:9 gegen Thomas Roenningen und die mitgereisten Weingarten-Fans machten sich erstmals lautstark bemerkbar. Als im Schwergewicht dann Nick Matuhin trotz 30 kg Gewichtsvorteil nicht mehr als ein knapper 7:6 Sieg gelang, war der Fehlstart für die Heimmannschaft perfekt. Anschließend brachten Ivan Guidea gegen Vladimir Egorov und Ardo Arusaar gegen Oliver Hassler zwar mit 6:3 in Front, Johnny Panait konterte jedoch umgehend für Weingarten und glich mit einem 8:0 gegen Muhammed Yasin Yeter zum 6:6 Pausenstand aus.

Nach der Unterbrechung konnte sich Michael Kaufmehl für die Niederlage im Hinkampf revanchieren und zwang William Harth mit 1:0 in die Knie, der KSV Ispringen schöpfte wieder etwas Hoffnung. Anschließend ging jedoch Weingartens Punktegarant Alejandro Valdes auf die Matte und erledigte seine Aufgabe souverän mit einem Schultersieg. Bis 86kg gr.-röm. erhoffte sich der KSV den erneuten Ausgleich, Zakarias Berg kam jedoch gegen einen sehr passiven Jan Rotter nicht über einen 2:0 Sieg hinaus. Somit ging es beim Stand von 9:10 in die letzten beiden Duelle. Im griechisch-römischen Stil wurde ein Duell alter Bekannter ausgetragen, für Ispringen ging Aleksandar Maskimovic auf die Matte, Weingarten stellte Weltmeister Frank Stäbler. Nach einem Konter ging Maksimovic früh in Front und Ispringen glaubte wieder ernsthaft an eine Wende. Doch eine kleine Unachtsamkeit im zweiten Kampfabschnitt sorgte für die Vorentscheidung. Stäbler siegte mit 3:2 und brachte den SVG uneinholbar on Front. Im letzten Kampf der Saison sorgte Kakhaber Khubezthy für Ergebniskosmetik für den KSV Ispringen, er schulterte Georg Harth noch in den ersten drei Minuten.

 

Der vom DRB angebotene Livestream verlief während der ersten fünf Duelle leider nicht wie gewünscht. Grund dafür war ein durch Ispringen-Vorstand Werner Koch ausgesprochenes und durchgesetztes Hallenverbot unserer Filmcrew. Trotz enger Zusammenarbeit mit der Stadt Pforzheim und Probeaufbauten am Freitag, bei denen der Vorstand selbst anwesend war, kam der Ispringer Mäzen mit dieser unerwarteten Entscheidung um die Ecke. Erst das Wettkampfgericht um UWW Kampfrichterchef Antonio Silvestri konnten die Gastgeber umstimmen. Leider fehlte uns am Ende diese Zeit um den Stream pünktlich zum Start zuverlässig zum Laufen zu bringen. So musste bis zur Pause erneut improvisiert werden. Wir hoffen der reibungslose Stream ab der Pause entschädigte für die vorherigen Probleme.
Wie in der Vorwoche werden auch alle Kämpfe des Rückkampfes ab morgen kostenlos auf YouTube abrufbar sein.

Bundesliga-Finalkampf in Aschaffenburg entfällt

Bundesligafinale des DRB – 3. Kampf in Aschaffenburg

Der DRB hat bekanntermaßen mit Schreiben vom 21.12.2016 die vier Halbfinalteilnehmer der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft 2016/2017 aufgefordert, sich verbindlich zu verpflichten, am dritten Finalkampf des DRB in Aschaffenburg teilzunehmen.

Vorangegangen waren verschiedene Äußerungen von Vereinsverantwortlichen in der Öffentlichkeit, die eine Teilnahme beim Finale des DRB in Frage gestellt und zu einer Nichtteilnahme des Finales aufgerufen hatten.

Von den vier Vereinen hat innerhalb der vorgegebenen Frist nur Aalen eine vollständige und verbindliche Zusage gegeben. Es kann damit nicht mit Sicherheit davon ausgegangen werden, dass das angestrebte ringerische Großereignis zustande kommt. Der dritte Finalkampf wird deshalb nicht ausgetragen.

Deutsche Mannschaftsmeisterschaft der Frauen 2016

Am 19.11.2016 findet im Krefeld die diesjährige DMM der Frauen statt.

DMM Frauen

Die Meldungen der Landesverbände zur diesjährigen Deutschen Mannschafts-Meisterschaft der Frauen am 18. und 19. November 2016.
Hessen                 1 Mannschaft
Südbaden            1 Mannschaft
Sachsen                1 Mannschaft
Bayern                  1 Mannschaft
NRW                     2 Mannschaften
Württemberg       1 Mannschaft
Berlin                    1 Mannschaft

Seite des Veranstalters (mit namentlichen Meldungen): KSV Germania Krefeld

Ergebnisse: Ringerverband NRW