Weltpremiere in der Ringer Bundesliga

Im Zuge des Halbfinalkampfes zwischen dem KSV Ispringen und dem amtierenden Deutschen Mannschaftsmeister ASV Nendingen versuchten sich die Kampfrichter an technischen Neuerungen. Erstmals weltweit wurde mit Headsets ein technisches Hilfsmittel eingesetzt.

UWW Kampfrichter-Chef Antonio Silvestri, zugleich auch Referent für Internationale Angelegenheiten beim Deutschen Ringer-Bund, zieht ein Positives Fazit.

 

Enormes Hilfsmittel

Mit dem Headset geht der Ringsport mit der Zeit. Bei Sportarten wie zum Beispiel Eishockey, Handball oder Basketball ist das schon lange eine hilfreiche Unterstützung für die Schiedsrichter. „Gerade bei vollen Hallen und einem extrem hohen Lärmpegel kann man als Kollege mit Hilfe des Headsets die Anweisungen des Schiedsrichters an die Ringer sehr gut verstehen.

„Wir hatten am Wochenende zum Beispiel die Situation, dass ein Ringer deutlich geblutet hat, der Schiedsrichter auf der Matte dies aber nicht wahrgenommen hat. Hier hatte der Punktrichter einen besseren Blickwinkel und konnte, mit Hilfe des Headsets, die Situation sofort und unkompliziert an den Mattenleiter weitergeben.“, so Antonio Silvestri

„Wir werden entsprechend ein Protokoll vorbereiten und dies der UWW vorlegen, nach diesem Wochenende natürlich mit der Hoffnung, dass dies dort ähnlich positiv aufgenommen wird“.

 

Technical innovation, enormous help for the referees

This weekend the referees in the German Bundesliga tested a Headset to communicate between each other, the first time ever in wrestling history.

Antonio Silvestri, Head of UWW Referees, with a short conclusion:

„The technical innovation was an enormous help. Especially in noisy gyms like this weekend communication is much easier. Sometimes one of the referees outside the mat has a better point of view than the referee on the mat. For example in case of fouls or Injuries this could be huge improvement.“